Radtour Pöchlarn Wien

Tag 5: Den Donauradweg (nördliches Ufer) von Pöchlarn nach Wien

Dieser Tag führte uns durch die fantastische Wachau und schließlich zu unserem großen Ziel, Wien. Wir wurden zu Beginn der Tour von einem Kaninchen begrüßt, und so wussten wir, dass es ein toller Tag werden würde. Der Radweg führte am Inn entlang, bis wir nach etwa einer Stunde in die typische Umgebung der Wachau gelangten. Wir empfehlen durch die Wachau am nördlichen Ufer entlang zu radeln. Liebliche Ortschaften, umgeben von Obstgärten-und Weinbergen, säumten unseren Weg. Wir fuhren durch Emmersdorf an der Donau; sahen die Wehrkirche St. Michael, die auf einer keltischen Kultstätte gebaut wurde, und natürlich die Ruine Dürrenstein, in der König Richard festgehalten wurde, und deshalb nur recht spät zur Hochzeit von Robin Hood in seine Heimat England zurückkehren konnte. Jedenfalls kann ich gut verstehen, dass die alten Kelten sich diese Zone zum Siedeln aussuchten. Diese extrem kurzweilige Tour führte schließlich nach Krems, wo wir die städtische JVA aus der Weite besichtigten, da hier ja wirklich die schweren Jungs ihre Zeit verbringen, und unser Kapitän äußerst fasziniert davon war. Nach einem kurzen Anstieg wurde das vom Sturz und von den durchlöcherten Reifen geplagte Teammitglied auch noch von einer gerissenen Kette gebremst. Aber mit vereinten Kräften konnten wir auch dieses Problem überwinden, und wir kamen wieder auf den Radweg, der sich entlang der Donau durch das Hinterland schlängelte. Hier ließen wir nochmals die Reifen qualmen und rasten mit ca. 30 km/h zum sichersten Atomkraftwerk der Welt, nach Zwentendorf. Hier durften wir einen weiblichen Hirschkäfer retten und erfuhren, welche Vorzüge so ein fertig gebautes, aber nie in Funktion getretenes Atomkraftwerk mit sich bringt! Begeistert fuhren wir weiter Richtung Wien, begleitet von einigen belgischen Gleichgesinnten und nach einem kurzen Regenguss (wir schafften es leider nicht, unseren seit 650 km mitgeschleppten Regenschutz überzuwerfen) nahmen wir nochmals die letzten 12 km in Angriff, rasten durch Klosterneuburg und kamen in Wien an, wobei 2 Tourteilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes die Zieleinfahrt überstürzten. Nach einer kuscheligen Nacht – diesmal hatte der Kapitän sein eigenes Zimmer, wie es ihm gebührt, einem liebevollen Frühstück und einem genialen Tag im naturhistorischen Museum ging es mit dem Zug in wenigen Stunden zurück nach Innsbruck.

Zum Abschluss möchten wir und nochmals bei C.R.-H. und R.H.-R. aus P. bei St.L.am G. für die Unterkunft und den netten Abend bedanken und sie zu Ehrenknoedeler erster Güte ernennen.

Tag 1: Innsbruck Jettenbach (170 km und 8 h 30 min Fahrzeit

Tag 2: Jettenbach Passau (140 km und 7 h 30 min Fahrzeitt

Tag 3: Passau Linz (100 km und 5 h Fahrzeitt

Tag 4: Linz Pöchlarn (103 km und 5 h 30 min Fahrzeitt


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