Mtb Tour von Brixen zum Hausberg Plose

Hallo liebe Radverrückte!

Diesmal führe uns die MTB Tour auf den Brixner Hausberg, die Plose.

Dauer: 5,5 Stunden
Länge: ca 40 km
Höhenmeter: ca. 1500

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Mtb Plose: Der Aufstieg

Frischen Mutes ging es in aller Frühe vom Bahnhof Richtung Süden zum malerischen Dörfchen Albeins, welches bekannt für die gute Hotelerie ist. Doch leider hatten wir gar keine Zeit für Wellness, denn wir folgten dem Aferer Tal, immer unsere Tagesziel vor Augen, die Plose. Der Untergrund bestand aus Asphalt oder einem sehr gut befestigtem Traktorweg. Die Steigung war immer konstant und mäßig.

Lediglich bei ca. km 7 befindet sich eine steile Rampe, welche durch Betonblöcke als Untergrund gekennzeichnet sind. Diese Rampe zieht sich länger hin als es den Anschein hat, also sollte der vorsichtige Mountainbiker das Rad schieben. Dem Wagemutigen wünschen wir genug Kraft für spätere Anstiege.

Die Fahrt durch liebliche Wiesen und Wälder mündet schließlich in die Landesstraße 29, die wir bis zur Palmschoß Bergstation folgen. Der herrliche Aussicht in die Dolomiten (Geissler Spitzen, Langkofel und Plattkofel) ließ uns eine kurze Pause machen und alsbald radelten wir bei mäßiger Steigung durch das Kreuztal. Nun kamen wir zur Waldgrenze und erkannten bald das Ziel unserer heutigen Begierde, nämlich den Telegraphen, also die höchste Spitze der Plose.

Also sammelten wir unsere letzen Kräfte und strampelten den gut befestigten Weg nach oben. Nach einigen lang gezogenen Serpentinen erreichten wir schließlich das Plose Haus, die uns einen wunderschönen Ausblick auf die Dolomiten bot.

Mtb Plose: Die Abfahrt

Nach einer ausgiebigen Mahlzeit konnten wir auch als Nicht-Schifahrer endlich mal eine Schipiste hinunter düsen, wenn auch mit einem alternativen Sportgerät und einer alternativen Jahreszeit. Bei der Plose Bergstation startet der sagenhafte Flowtrail der Plose, also eine 6,6 km lange, bestens präparierte Abfahrt, die 1000 Höhenmeter nach unten führt und jedem Mountainbiker eine Unendlichkeit von Glückshormonen schenkt.

Doch leider endete auch diese Fahrt irgendwann bei der Talstation, von der wir nach St. Andrä und schließlich nach Brixen abfuhren. Wie könnte diese Tour auch besser enden, als mit einem erfrischendem, kohlenhydratreichem Getränk im Schatten des Brixner Domes?

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Mtb Tour Marchkinkele und Turnthaler

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Diese Tour bestreiten wir in Südtirol und zwar führt uns unsere Lust zum Biken nach Toblach. Von Toblach fahren wir über das Silvestertal zur Silveralm, wo wenig später die alte Militärstraße beginnt, die uns über zahlreiche Kehren mit Dolomitenblick zum Marchkinkele führt. Danach geht es über die Forststraße unterhalb des Turnthalers nach Sillian. Zurück nach Toblach über dem Radweg.

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 37 km
Höhenmeter: ca. 1500

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Marchkinkele: Silvesteralm

Ausgangspunkt dieser schönen Tour ist der Bahnhof von Toblach. Von Bahnhof aus fahren wir zum Zentrum des Dorfes, wo wir der Straßenbeschilderung gen Wahlen/Silvestertal folgen.

Der Landstraße folgende, wir lassen die Enzianhütte links von uns, erreichen wir ein kleine Weggabelung. Links geht es nach Kandellen und Frondeigen, rechts ins Silvestertal bzw. Silvesteralm.

Der Beschilderung Nr. 1 (Silvesteralm/Marchkinkele) folgend, kommen wir zu einem kleinen Parkplatz wo die Forststraße beginnt. Das Gefälle der Forststraße ermöglicht es uns ohne größere Anstrengung zur Silvesteralm zu gelangen.

400 Meter nach der Alm, biegen wir links (Weg Nr. 14) ab. Das Zeichen des „Stoneman-Trail“ zeigt ebenfalls in diese Richtung.

Marchkinkele: Militärstraße

Hier beginnt die Militärstraße die uns in den nächsten 700 Höhenmeter und 7 Kilometer zum Marchkinkele führen wird. Die Militärstraße schlängelt sich in vielen Kehren und angenehmer Steigung gen Berg. Ab der Baumgrenze kann man eine herrlichen Blick zu den Dolomiten im Süden und den Villgratner Berge im Norden genießen. Die letzten Höhenmeter wird der Untergrund ein wenig steiniger. Ab dem Strickberg wird die Straßen eben. Am Marchkinkele kann man neben einen herrrlichen 360 Grad Blick, auch die Überreste der von den Italiener errichteten Militärbunker bewundern.

Marchkinkele: Vom Marchkinkele nach Gadein

Ab dem Marchkinkele geht es über eine etwas ausgewaschene Schotterstraße weiter gen Osttirol zur Hochrast.
Alternative: Abfahrt zur Silvesteralm.
Nach der Staatsgrenze (dieser Übergang wurde übrigens früher zum Schmuggeln genutzt) fahren wir zum Teil auf einem leichten Singletrack am Weg Nr. 10 bis nach Gadein. Achtung: Man muss noch eine kleine Rampe bezwingen.

Nach Sillian

Da das Restaurant geschlossen ist, entschließen wir uns den Weg gen Tal zu wagen. Nach einer Kehre auf der Forststraße nach Sillian, betreten wir den Weg Nr. 7. Dieser ist teilweise anspruchsvoll zu fahren. Bei Stalpen zeigen unsere Bremsbeläge schon Zeichen von Abnützung. Auf der Teerstraße bewältigen wir die letzten Meter gen Tal

Zurück nach Toblach

Am Drauradweg fahren wir zurück nach Toblach. Dank eines hilfsbereiten Rennradfahrer schaffen wir die letzten Kilometer trotz Gegenwind relativ unbeschadet.

4.25/5 (1)

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Mtb-Tour von Sellrain zur Juifenalm (2022 m)

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour in das malerische Sellraintal, einem Seitental des Inntales. Von Sellrain radeln wir los bis wir zur Juifenalm ankommen, wo wir sehr gute Kaspressknödel verkosten dürfen.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 23 km
Höhenmeter: ca. 1100

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Tour zur Juifenalm

Ausgangspunkt dieser Tour ist Sellrain. Man könnte auch ab Gries im Sellrain oder vom Parkplatz zur Juifenalm losradeln, wir wollen aber ein paar Höhenmeter machen. Somit pedalieren wir auf der Landesstraße entlang. Alsbald erreichen wir Gries im Sellrain.

Gries im Sellrain ist ein pittoreskes Dorf in Mitten den Sellraintales. Von hier könnte man auch ins Kühtai radeln. Unser Weg führt uns aber in das Lüsental.

Bis nach Juifenau müssen wir noch eine 500 Meter währende Rampe erklimmen. Auf Asphalt ist diese aber nicht allzu schwer zu fahren. Nicht mehr weit und mir erreichen die Abzweigung zur Juifenalm. Man könnte auch bis hierher mit dem Auto fahren, der Parkplatz ist aber gebührenpflichtig.

Nun geht es mit angenehmer Steigung der Forststraße entlang. Zwischen den Baumlücken können wir schon das herrliche Bergpanorama des Sellraintales bewundern. Der Lüsener Fernerkogel ist deutlich und mächtig zu sehen.

Nach 600 Höhenmeter und 4 km erreichen wir schließlich die Juifenalm. Diese ist das ganze Jahr über bewirtschaftet und im Winter fürs Rodeln bekannt. Die Wirtsleute sind sehr freundlich und das Essen gut.

Nachdem wir unser Heißhunger mit sehr guten Kaspressknödeln gestillt haben machen wir uns wieder zurück. Der Weg, der von der Juifenalm gen Tal führt, sieht verlockend aus. Die lokalen Gesetze respektieren, geht es auf diesem gen Tal. Wanderer haben natürlich Vorrang.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 9

Beilage: 9 (Krautsalat)

Service: 9

Preis: 6 ( 2 Knödel um 8,9 Euro)

Gesamt: 33

Kaspressknödel Juifenalm

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2.5/5 (1)

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Mountainbiketour von Matrei durch das Navistal zur Seapnalm und Mislalm

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour in das malerische Navistal, einem Seitental des nordtiroler Wipptales. Von Matrei am Brenner fahren wir zur Seapnalm. Zurück treten wir über dem Mislalm-Trail zur Mislalm.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 30 km
Höhenmeter: ca. 1300

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Durch das Navistal bis Grün

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Matrei am Brenner. Wir nehmen die Unterführung und fahren gen das Navistal. Bei Mühlen entscheiden wir uns über St. Kathrein zur Landestraße zu fahren. An heißen Sommertagen ist dies nicht zum empfehlen. Hier sollte man den Forstweg neben dem Bach nehmen.

An der Landesstraße entlang fahrend, genießen wir den herrlich Ausblick auf die Bergwelt des Navistales. Beim Parkplatz in Grün betreten wir zum ersten Mal die Forststraße. Bis dato war die Steigung noch sehr erträglich. Dies ändert sich nun und unsere Waden werden gefordert.

Zur Seapnalm und Mislalm

Nach ca. 1h Stunde Fahrt, wir haben einige Kehren hinter uns, erreichen wir die Seapnalm auf 2090 Meter. Normalerweise ist die Alm am Wochenende geöffnet. Wir sind aber leider dieses Jahr zu früh dran. Nach einer kurzen Pausen geht es am Mtb-Weg Nr. 522 weiter. Dieser ist teilweise sehr steil und unangenehm zu fahren.

Auf ca. 2280 Meter erreichen wir den höchsten Punkt der Tour und es geht auf einem Karrenweg zur Mislalm, eine weitere der vielen Almen im Navistal. Natürlich lassen wir uns nicht die Gelegenheit zu einer kurzen Jause mit Traumblick entgehen.

Hinunter ins Navistal

Am Weg Nr. 19, ein Wanderweg, treten wir weiter bis uns die Beschilderung den Weg gen Matrei weißt. Nach einem kurzen Abschnitt auf einem Karrenweg erreichen wir eine Forststraße. Diese führt uns kurz oberhalb von Matrei zur Landesstraße. Nur noch wenige Minuten Fahrt trennen uns vom Bahnhof.

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Mtb Tour zur Radlseehütte oberhalb Brixen

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Diesmal führte uns die Tour von der malerischen Stadt Brixen zur Radlseehütte und zwar- man verzeihe mir dieses schlechte Wortspiel- mittels Rad. Potentielle Sportler, die diese Tour nachfahren wollen, raten wir ausdrücklich, unsere Tourbeschreibung (und GPS Track) ziemlich genau einzuhalten, um ungewollte und nervig lange Tragepartien zu vermeiden.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 32 km
Höhenmeter: ca. 1900

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Zum Garner Wetterkreuz

Wir starteten also vom Bahnhof Brixen und radelten zum Weiler Mahr bei Brixen, der auch ein Geheimtipp für Kletterer darstellt. Die Steigung wurde sofort sehr pulsanregend und sollte einen Vorgeschmack auf die ganze Tour liefern. Denn so richtig flach wurde es bis zum Ziel nicht mehr. Auf kaum befahrenen, asphaltierten und gut befestigten Wegen kämpften wir uns bei beträchtlicher Wärme (der Aufstieg befindet sich ausschließlich in Südlage) bergauf, wobei sich auch einige Passagen befinden, die an der 20% Steigung kratzen. Wir fahren an Tschötsch und Schnauders vorbei.

Wir ignorierten die SOS Signale unserer Waden und gelangten schließlich zum Parkplatz Garner Wetterkreuz, wo uns eine Bank zum Verweilen verleitete.

Zur Brugger Schupfe

Nachdem die Batterien (nur metaphorisch gesehen) mittels Jause wieder einigermaßen aufgeladen waren, setzten wir unsere Tour fort und wir wurden mit der atemberaubenden Aussicht auf wunderschöne Almen im Vordergrund und die majestätischen Dolomiten im Hintergrund belohnt. Die Strecke hingegen wurde nicht wirklich einfacher, aber die steilsten Aufstiege wurden von eingelassenen Betonblöcken als Fahrbahnbelag etwas erleichtert.

Nach zwei Kehren gelangten wir zum Glück zu einem Brunnen, welcher an heißen Tagen bitterlich nötig ist. Kurz darauf kamen wir zur Brugger Schupfe, ein sehr beliebtes Ausflugsziel am Königsanger, der auch im Winter sehr gut erreichbar und somit geöffnet ist. Die Aussicht verbesserte sich nochmals, da nun mehr oder weniger die gesamten Dolomiten zu bewundern waren, von der Marmolada, über Lang-und Plattkofel, über die Geislerspitzen bis zum Peitler Kofel. Ein Kaffee sollte uns nochmals die Kraft geben, unser Ziel zu erreichen.

Zur Radlseehütte

Nach einer letzten Kehre bogen wir auf eine Wiese ab, die uns nach Osten führte und uns bald dazu verleiteten, unser Rad alternativ zu verwenden, denn alsbald mussten Ross und Reiter ihre Position wechseln. Der Aufstieg war aber nicht allzu schwer und die Aussicht ließ uns das zusätzliche Gewicht auf unseren Schultern fast vergessen.

Nach kurzer Zeit gelangten wir auf einen Bergpfad, der sogar teilweise noch befahrbar war. So kamen wir etwas später beim Radlsee an, der uns nur noch fünf Minuten von unserem Tagesziel, der Radlseehütte trennte. Wir wurden bei der Radlseehütte außerordentlich freundlich bedient und das Essen führte zu Begeisterungsstürmen, die sich aufgrund der Müdigkeit eher nach innen als nach außen offenbarten. Auf der Hütte werden außerdem jeden Donnerstag frische Knödel jeglicher möglicher und unmöglicher Art zubereitet und kredenzt. Also unbedingt ein „Place to be“. Außerdem gibt es noch einige nette Zimmer zum übernachten, sollten die Knödel den späteren nächtlichen Abstieg behindern.

Hinunter ins Tal

Den angebotenen Verdauungsschnaps mussten wir leider abschlagen, weil die Abfahrt (Experten werden mit dem Schwierigkeitsgrad S2 mehr als der Autor anfangen können) unsere gesamte Konzentration erforderte. An dieser Stelle möchten wir und herzlichst bei unserem Guide vor Ort Christian bedanken, ohne ihn wären wir wahrscheinlich nicht gesund in Brixen angelangt. Aus Sicherheitsgründen konnte unser Fotograf keine Bilder während der Abfahrt machen, aber vielleicht lässt sich unser Management für ähnliche Fälle zum Kauf einer GoPro überreden. Jedenfalls können wir die Abfahrtsstrecke von unserem Experten Christian (sie ist ebenfalls im GPS Track enthalten) wärmstens empfehlen, die Mischung aus Nervenkitzel und Adrenalinausschüttung ist unvergleichlich.

Zusammenfassend ist diese Tour atemberaubend, großartig, sensationell und kann nur wärmstens empfohlen werden. Aber vielleicht sollte man vorher einige Touren über 1500 Höhenmetern in den Beinen haben, um sie wirklich genießen zu können.

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4.13/5 (2)

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Spilucker Scharte Runde

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Da im Süden bekanntlich das Wetter schöner ist, fahren wir dieses Wochenende nach Südtirol und zwar nach Franzensfeste. Von hier geht es nach Vahrn, Schalders und über die Spilucker Scharte wieder zurück nach Franzensfeste.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3,5 Stunden
Länge: ca 32 km
Höhenmeter: ca. 1400

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Nach Vahrn

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Franzensfeste, den wir natürlich mit den Zug erreichen. Glücklicherweise führt am Bahnhof der Radweg nach Vahrn vorbei. Aber bevor wir diesen nach fahren, genießen wir natürlich noch einen vorzüglichen italienischen Espresso.

Die ersten 6 Kilometer bis nach Vahrn fahren wir bergab. Am Radweg sind hie und da einige kurze Steigungen zu bewältigen. Kurz vor Vahrn öffnet sich das Tal und er Blick in den Brixner Talkassel wird frei. Neben dem Weg können wir mehrere hundert Jahre alte Kastanienbäume betrachten.

Die Auffahrt zur Zirmaitalalm

In Vahrn muss man sich entscheiden. Nimmt man die Staatsstraße nach Schalders oder fährt den teilweise sehr steilen Forstweg entlang des Schalderbaches. Um die Wadeln zu trainieren, entscheiden wir uns für die zweite Variante.

Der teilweise sehr knackige Forstweg führt uns nach ca. 6 zu einem Parkplatz, wo wir den Bach überqueren. Die Forststraße endet am malerischen Bergbauernhof Steinwend. Der Hof ist sogar denkmalgeschützt. Es sind nun ca. 50 Höhenmeter bis zum Hofer zu schieben.

Der folgende Abschnitt lässt uns eine wenig aufatmen. Die kommenden 4 Kilometer bis zum Talraster rollen wir ca. 100 Höhenmeter bergab. Der Forstweg führt uns nun direkt zur Spilucker Scharte. Da es nicht mehr weit zur Zirmaitalalm ist, entscheiden wir uns dorthin zu fahren. Der kurze Ausflug ist die Mühe wert. Der Ausblick zu den Sarthaler Alpen und Dolomiten entschädigen uns für unsere Strapazen. Leider ist die Alm am diesen Tage Mitte Mai noch nicht geöffnet.

Der Trail von der Spilucker Scharte nach Franzensfeste

Zurück zur Spilucker Scharte nehmen wir den Weg Nr. 3 gen Franzensfeste. Der Trail ist am oberen Teilstück griffig, aber teilweise steil. Der untere Abschnitt ist flach, aber einige Steine stellen sich am Weg. Insgesamt empfehlenswert zu fahren.

Die letzten 5 Kilometer und 500 Höhenmeter fahren wir auf einer Forststraße.

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3.5/5 (1)

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Wanderung Schönbichl

Ahoi liebe Wanderfreunde!

Die Wandersaison 2017 beginnt mit einer leichten Wanderung im Naturpark Rieserferner-Ahrn. Vom Weiler Tesselberg wandern wir zum Schönbichl (2449 m). Zurück geht es am gleichen Weg.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3,5 Stunden
Länge: ca 10 km
Höhenmeter: ca. 900

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Mit dem Auto (leider ist die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr umständlich) geht es zunächste bis nach Tesselberg, wo wir gegenüber des Hotel Miraval das Auto am Parkplatz stehen lassen.

An der gegenüberliegenden Strassenseite beginnt schon der Wanderweg Nr. 7 Richtung Schönbichl. Wir bewegen uns hier auf einer Forststraße.

Bis zur Tesselberger Alm (immer noch Weg Nr. 7) schlängelt sich der Weg gemütlich durch den Wald und ist nicht sehr steil. An der Alm angelangt, wird uns der traumhafte Blick Richtung Süden offenbart. Die Dolomiten lachen in ihrer vollen Pracht zu uns herüber.

Nur marschieren wir dem Weg Nr. 7 folgend Richtung Schönbichl. Der Weg birgt keine besondere Tücke, relativ flach schlängelt er sich bis zum Gipfel. Hier reicht der Blick im Süden zu den Dolomiten, im Norden zu den Zillertaler Alpen und im Westen zu den Pfunderer Bergen.

Zurück geht es am gleichen Weg.

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg. Fazit: Eine empfehlenswerte und auch für die Familie geeignete Tour.

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2.5/5 (1)

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Mtb Tenereffia – Puerto de la cruz: Coral del Nino

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Natürlich müssen wir Teneriffa auch die Nordseite erkunden. Wir fahren mit dem Shuttle inklusive Führer von MTB-Aktiv zu einem kleinen Stellplatz an der TF-21 oberhalb von Puerto de la Cruz. Von hier pedalieren wir ca. 700 Höhenmeter aufwärts, um uns danach über einer sehr abwechslungsreiche Abfahrt gen Puerto del la Cruz zu stürzten.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 40 km
Höhenmeter: ca. 700

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Mtb Puerto Cruz: Aufstieg zum Coral del Nino

Ausgangspunkt dieser Tour ist ein kleiner Stellplatz an der TF-21 oberhalb von Puerto de la Cruz. Diesen erreichen wir mit dem Shuttle. Die Tour beginnt mit einem gemütlichen (ca. 5-7 Prozent) Anstieg durch den typischen kanarischenn Kiefernwald.

Nach ca. 7 Kilometer und 500 Höhenmeter Steigung durchbrechen wir die Waldgrenze und wir finden uns in der sehr schönen Halbwüstenlandschaft des Teide-Nationalparks wieder. Hinter uns können wir bis ans Meer schauen.

Beeindruckt von der abwechslungsreichen Farbkulisse (diese wechselt immer wieder von Gelb zu Rot und Schwarz) das Nationalparks, fahren wir gen TF-24. Diese erreichen wir am Parkplatz von Coral del Nino. Hier ist der höchste Punkt der Tour erreicht.

Mtb Puerto Cruz: 2200 hm Abfahrt nach Puerto Cruz

Bis zur Gaststätte El Portillo brauchen wir nicht lange, da wir entlang der TF-24 fahren. Hier machen wir eine Rast und probieren den „Rancho Canario“, den kanarischen Eintopf. Gestärkt von der Mahlzeit machen wir uns am Weg. Zunächst fahren wir für ca. 2 km an der Straße entlang, bevor links in eine Forststraße einbiegen.

Nun beginnt der Trail. Das erste Stück ist geprägt durch seine großen Steine. Einige bis zu 30 cm hohen Absätze sind auch dabei. Wir sind froh 160 mm Federweg zu haben.

Als wir den Kiefernwald verlassen und Laubwald durchqueren, wechselt auch der Untergrund. Steine sind hier keine mehr zu finden. Dafür aber ab und zu lehmiger Boden und Wurzeln.

Bei Icod el Alto wechseln wir wieder. Dieses Mal auf Teer. Die letzten 10 Kilometer bis Puerto de la Cruz fahren wir auf Straße.

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Wanderung zum Teide auf Teneriffa (3718 m)

Ahoi liebe Wanderfreunde!

da wir uns auf Teneriffa befinden, wollen wir auch die Gelegenheit nutzen, um auf den Teide, dem höchsten Berg Spaniens, zu gehen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder besorgt man sich die Erlaubnis beim entsprechenden Amt online , oder man geht vor 9 Uhr zum Gipfel. Die Erlaubnis ist kostenlos, man muss diese aber bis ca. 1,5 Monate im Voraus beantragen.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5,5 Stunden
Länge: ca 14 km
Höhenmeter: ca. 1400

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Wanderung Teide: Bis zum Rifugio Altavista

Ausgangspunkt der Wanderung zum Teide ist der Parkplatz Montana Blanca an der T21. Wir erreichen den Ausgangspunkt mit dem Auto. Eine Anfahrt mit dem Bus wäre auch möglich. Tipp: Sonnencreme ist unbedingt empfehlenswert.

Die Wanderung beginnt recht gemütlich. Entlang einer leicht aufsteigenden Forststraße wandern wir rechts der Montana Blanca empor. Von Beginn an fühlt man sich, als ob man am Mars wäre.

Nach etwa einer Stunde erreichen wir die „Huevos del Teide“, die Teide Eier. Hierbei handelt es sich um verfestigte Lava, welche über noch flüssige Lava weiter gerollt ist und ähnlich wie beim Schneemann bauen gewaltige Kugeln bildete.

Wenig später zweigt der Weg rechts gen dem Refugio Altavista ab. Der Weg, nun zunehmend steiler, schlängelt sich in Serpentinen durch ein helles Geröllfeld. Die Luft auch langsam dünner. Die sich nähernden 3000 Meter machen sich bemerkbar

Wanderung Teide: Vom Rifugio Altavista zum Gipfel

Die auf 3200 Meter liegende Schutzhütte „Altavista“ markiert das erste Etappenziel. Hier machen wir eine kurze Pause. 20 Minuten später erreichen wir den Panaromaweg, der westlich und östlich von der Seilbahnstation den Touristen, die mit der Seilbahn gekommen sind (und uns natürlich auch), einen Überblick über das Tal verschafft.

Kurz vor der Seilbahn geht es rechts zum Gipfel. Ohne Genehmigung ist hier aber nicht zu machen. Diskutieren ist wahrscheinlich sinnlos. Die letzten 170 Höhenmeter nehmen wir zügig im Angriff. Kurz vor dem Gipfel werden wir von Schwefeldämpfen überrascht. Man merkt, dass er Vulkan noch aktiv ist. Am Gipfel angelangt, können wir einen großartigen Rundblick genießen. An sehr klaren Tagen, kann man angeblich auch bis Afrika sehen.

Wanderung Teide: Zurück zum Ausgangspunkt

Da die Genehmigung nur 2 Stunden gültig ist machen uns wir am Weg runter. Um uns den Rückweg zu Fuß zu sparen, entscheiden wir uns die Seilbahn zu nehmen. Mit 13,5 € ist man dabei. Das Ticket kann man direkt vor Ort kaufen.

Von der Talstation bis zum Parkplatz müssen wir noch ca. 3 Kilometer entlang der wenig befahrenen T21 gehen.

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Auf Teneriffa: Tour im Esperanza Wald

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Ein Gebiet von Teneriffa, das man nicht versäumen sollte, ist der Wald von Espernza. La Esperanza heißt übersetzt „die Hoffnung“. Dieser Name stammt aus der Zeit der Eroberungen, da viele Siedler der guten Hoffnung waren, hier eine neue Heimat zu finden. Dieser Wald, ist der größte zusammenhängende Wald auf Teneriffa.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 23 km
Höhenmeter: ca. 700

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Im Wald von La Esperanza

Ausgangspunkt der Tour ist die Ortschaft Esperanza. Für ca. 1 km fahren wir der TF24 entlang, bis wir rechts in eine Forststraße einbiegen. Sofort sind wir von einem schönen Kiefern- und Eukalyptenwald umgeben. In gleichbleibender gemütlicher Steigung von ca. 5-7 Prozent geht es weiter Richtung La Montaneta.

Bei schönem Wetter könnte man hier das Meer auf der Nordseite betrachten. Leider finden wir an diesem Tage dichten Nebel vor.

Nun folgt ein schöner Aufstieg mit durchschnittlichen 5 Prozent Steigung der uns nach Las Lagunetas führt. Während diesem Aufstieg fahren wir immer wieder durch den schönen Kiefernwald.

In Las Lagunetas, einer der wenigen Jausenstationen im Esperanzawald, machen wir eine kurze Pause. Währenddessen können wir das emsige spanische Getreibe beobachten.

Nach kurzem Auf und Ab geht es wieder zurück zu unseren Ausgangspunkt.

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Mtb Teneriffa: Hinunter nach Costa Adeje

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Wieder mal eine Premiere. Dieses Mal berichten wir von der größten Insel auf den Kanaren: Teneriffa. Wir fahren mit dem Shuttle inklusive Führer von Lavatrax zu einem kleinen Stellplatz an der TF-21 oberhalb von Vilafor. Von hier fahren wir 2200 Höhenmeter auf Forstwegen und Trails den Berg runter.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 23 km
Höhenmeter: ca. 60

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Ausgangspunkt dieser Tour ist ein kleiner Stellplatz an der TF-21 oberhalb von Vilaflor auf einer Höhe von ca. 2200 Meter. Die Abfahrt beginnt auf einer Forststraße. Diese ist sehr schön zu fahren. Wie auf Teneriffa aber typisch stoßen wir immer wieder auf loses Gestein.

Nachdem wir am Ende der Forststraße angelangt sind beginnt der Singletrail durch den Kiefernwald. Wir fahren einige Spitzkehren. Immer wieder spüren unsere Reifen Lavagestein und wir überwinden den einen oder anderen größeren losen Felsbrocken.

Bei Boca de Paso werden wir durch ein Hinweisschild noch höflich darauf hingewiesen, dass man hier nicht seine Notdurft verrichten kann (auf Spanisch: Prohibido cagar). Wenig später erreichen wir das Dörfchen mit dem klingenden Namen „La Quinta“.

Es folgt nun eine rasante Abfahrt auf Asphalt bis nach Adeja, wo wir zu einer kleinen Rast anhalten.

Im letzten Abschnitt müssen wir noch auf einer Hauptstraße fahren, bevor wir den letzten Trail des Tages angehen. Auf griffigem Bimssteintrail kurven wir bis nach Costa Adeja.

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Wanderung zur Mondlandschaft auf Teneriffa

Ahoi liebe Wanderfreunde!

Hallo liebe Wanderfreunde!

Unseren Aufenthalt auf Teneriffa müssen wir natürlich nützen, die Insel auch per Fuß zu erkunden. Von Vilaflor, auf ca. 1500 m auf den Hängen des Teide, wandern wir zur berühmten Mondlandschaft Teneriffas (paisaje lunar). Diese Mondlandschaft Teneriffas zeichnet bizarre Felsformationen, die durch Eruptionen des Vulkanes entstanden sind und aus Bimsstein bestehen.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 13 km
Höhenmeter: ca. 750

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Zur Mondlandschaft Teneriffa

Ausgangspunkt dieser Tour ist Spaniens höchstgelegener Bergort Vilaflor (1486 m). Im Frühling macht das Dorf seinem Namen Ehre und erstrahlt in einer bunten Blütenvielfalt. Vom Parkplatz am Anfang des Dorfes in der „Calle Santa Catalina“ wandern wir gemütlich bis ans Ende der Straße, wo wir rechts in die „Calle Castanos“ einbiegen. Nach wenigen Metern biegen wir links ab, wo der markierte Wanderweg zur Mondlandschaft Teneriffas beginnt.

Nach einem kurzen Abstieg beginnt ein schöner Wanderweg der uns für ca. 2 Kilometer durch einen schönen Kiefernwald (Kanarische Kiefer) führt.

Nun kommen wir zu einer Abzweigung. In beiden Richtung weist uns die Beschilderung den Weg zur Mondlandschaft (paisaje lunar). Wir wählen die Abzweigung links. Wir folgen dem Weg für 3,6 Kilometer, immer durch den schönen Kiefernwald gehend.

Der Rückweg

Nun offenbart sich die sogenannte Mondlandschaft vor unseren Augen. Ehrlich gesagt hätten wir uns ein wenig mehr erwartet. Aber ein Besuch ist diese sicherlich wert. Der Weg hin zu den Bimssteingebilden ist leider nicht anzeigt.

Wir gehen weiter bis wir zur vorhin genannten Abzweigung kommen. Der restliche Weg nach Vilaflor verläuft wie der Aufstieg.

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Wandern auf Madeira: Entlang der Levada bei Rabacal

Ahoi liebe Wanderfreunde!

Unser Aufenthalt auf Madeira müssen wir natürlich nützen, die Insel auch per Fuß zu erkunden. Eine Besonderheit von Madeira sind die Levadas. Levadas sind künstlich für die Landwirtschaft angelegte Wasserläufe. Bei dieser Wanderung bekommen wir die Levada der 25 Quellen und einen Wasserfall zu Gesicht.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3 Stunden
Länge: ca 12 km
Höhenmeter: ca. 600

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Levada 25 Quellen

Ausgangspunkt dieser Tour ist die Hochebene Paul da Serra am Parkplatz an der ER110. Wir gehen zunächst bergab, vorbei an immer größer werdender Baumheide. Diese Straße ist für den privaten Verkehr gesperrt. Nur ein Pendelbus vom oberen Parkplatz zum unteren Parkplatz darf hier fahren.

Vom unteren Parkplatz geht es dann einen gut ausgebauten Wanderweg entlang der Levada, durch dichten Lorbeer-Urwald, gemischt mit Baumheide, Farn und Flechten. Wir können die Fische in der Levada beobachten. Diese Wanderweg ist stark von Wanderern frequentiert.

Am Ende des Wanderweges kommen wir dann in eine Schlucht, in welche sehr viele Wasserfälle hinunterstürzten – die 25 Wasserfälle, daher auch der Name der Levada.

Der Risco Wasserfall

Wir gehen ein Stück den gleichen Weg zurück. Natürlich wollen wir auch den Risco Wasserfall sehen. Daher biegen wir links zum Wasserfall ab. Dieser endet in eine Sackgasse. Von hier ist es nicht mehr bis zum unteren Parkplatz. Wir überlegen kurz, ob wir doch mit dem Bus bis zum Parkplatz fahren sollen. Wir verschmeißen aber die Idee und sind wenig später am Parkplatz angelangt.

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Wanderung zum Villanderer Berg

Ahoi liebe Wanderfreunde!

Diesen bis jetzt schneelosen Winter wollen wir natürlich nicht ungenützt verstreichen lassen. Auf Grund des stabilen Hochs in den Zentralalpen fahren wir nach Südtirol und zwar zur Gasserhütte oberhalb Villanders. Von hier wandern wir über dem Totenkirchl und Totensee zum Villanderer Berg. Zurück geht es über dem Weg Nr. 2 zum Gaststeiger Sattel.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 15 km
Höhenmeter: ca. 800

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Von der Gasserhütte über dem Totenkirchl zum Villanderer Berg

Ausgangspunkt dieser Tour ist die Gasserhütte oberhalb Villanders. Die Tagesgebühr für das Auto beträgt hier 4 €. Wir nehmen zunächst den Wanderweg Nr. 6. Dieser führt uns neben der Forststraße zunächst zum Moar in Plun.

Bis wir auf dem gemütlich ansteigenden Wanderweg das Totenkirchl erreichen, schweift unser Blick über das ausgedehnte Hochplateau der Villanderer Alm. Gen Süden können wir den Blick immer wieder zu den Dolomiten richten.

Ab dem Totenkirchl, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Berg im Wilden Kaiser, wird der Weg ein wenig steiler. Am Weg 2A erreichen wir den Bergrücken des Villanderer Berg kurz unterhalb Zwöfernock. Von hier bis zum Ziel sind es nur noch 1,2 Kilometer und 150 Höhenmeter.

Der Gipfel bietet eine grandiose Aussicht und ist zweifellos auch die verdiente Rast wert!

Vom Villanderer Berg über dem Gasteiger Sattel

Der Abstieg erfolgt am Wanderweg Nr. 2 entlang des Bergrückens. Den Blick hin zu den Dolomiten mit dem hervorstehenden Langkofel und Plattkofel können wir die ganze Zeit genießen. Als wir beim Moar in Plun vorbeikommen, können wir unserem knurrenden Magen nicht widerstehen. Dank für diese Jahreszeit (Ende Dezember) bemerkenswerte Temperaturen, können wir  in die Sonne sitzen und an unserem Teint arbeiten.

Im Unterschied zum letzten Aufenthalt vermissen wir aber die in Südtirol allseits beliebte Politikerin Michele Biancofiore und ihren Mops.

Kasnock auf am Moar in Plun

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Wandern auf Madeira: Vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo

Ahoi liebe Wanderfreunde!

Unser Aufenthalt auf Madeira müssen wir natürlich nützen, die Insel auch per Fuß zu erkunden. Die Wanderung vom Pico do Ariero zum Pico Ruivo kann sicher als ein Highlight Madeiras bezeichnet werden.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 6 Stunden
Länge: ca 11 km
Höhenmeter: ca. 900

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Vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo

Ausgangspunkt dieser Tour ist Parkplatz vor dem Pico do Arieiro, die Poussada do Arieiro. Leider gibt es kein öffentliche Verkehrsmittel, das hierher führt. Daher ist die Anreise nur mit Wagen oder Taxi machbar. Wir empfehlen genug zum Essen und Trinken mitzunehmen. Auf der gesamten Strecke zum Pico do Ruivo ist weder Essen noch Trinken zu finden.

Der Weg führt links vorbei, gut sichtbar und plattiert über den Bergrücken zur ersten Aussichtskanzel, dem Miradouro Ninho da Manta. Von hier aus geht es über unzählige Stufen den Pico Arieiro hinunter Richtung Pico das Torres, dem mit 1851 m zweithöchsten Berg Madeiras.

Schon bald erreichen wir den Tunnel des Pico do Gato. Ein kurzer, gerader Tunnel durch die Felsspitze. Am Ende des Tunnels teilt sich schon bald der Weg in die westliche Variante -dem Tunnelweg- an der steilen Westseite des Pico des Torres entlang und in die östliche Variante. Die östliche Variante war zum Zeitpunkt unserer Wanderung (Oktober 2016) gesperrt.

Der Weg über die steile Westflanke des Pico das Torres ist kürzer und weniger anstrengend, aber erfordert doch manchmal etwas Mut und natürlich Schwindelfreiheit. Wir durchwandern noch 2 Tunnels bevor wir die restlichen 300 Höhenmeter und 1,5 zum Pico Ruivo überwinden.

Hier können wir einen weitreichenden Blick genießen. Sowohl der grüne Norden als auch der die Hochebene Paul da Serra ist von hier aus zu sehen.

Bevor wir unser Rückweg antreten nutzen wir noch die Gelegenheit an der Casa do Ruivo unsere Wasserflaschen aufzufüllen. Da wir wieder auf der Westseite zurückgehen, wird es am Weg zurück angenehm warm.

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Madeira Mtb: Von Poiso nach Machico

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Wieder mal eine Premiere. Dieses Mal berichten wir von den Insel des ewigen Frühlings: Madeira. Diese ist nicht nur bei Kaiser und Kaiserin beliebt, sondern auch bei MTBer. Wir fahren mit dem Shuttle inklusive Führer von Freeride Madeira nach Poiso. Ausgenommen einiger weniger Aufstiege geht es bergab durch die traumhafte Natur von Madeira bis nach Machico.

Da Madeiras Tracks nicht beschildert sind, ist es ratsam, sich einen Führer zu nehmen.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3 Stunden
Länge: ca 37 km
Höhenmeter: ca. 300

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Madeira Mtb : Im Nadelwald

Ausgangspunkt dieser Madeira MTB Tour ist Poiso, ein Pass auf 1400 Meter am Weg zum Pico Ariero. Diesen erreichen wir mit dem Shuttlebus. Nachdem wir wenig Meter auf der Asphaltstraße gefahren sind, biegen wir schon in eine Forststraße ein.

Die nun folgende 37 km lange und 1400 Höhenmeter währende Abfahrt bis auf Meereshöhe bei Machico, ist durch eine Vielzahl von einprägsamen Eindrücken geschmückt. Es sind einige nicht schwere aber flowige Singletrail Abschnitte (max S1) dabei.

Die ersten 500 Höhenmeter und 10 Kilometer sind vom Nadelwald und den auf Madeira typischen Zedern-Wacholder geprägt. Unterwegs begegnen wir immer wieder Schafherden. Die befahren Trailabschnitte sind auf Waldboden und daher einfach zu fahren.

Madeira Mtb : Bis auf Meereshöhe

Langsam geht die Landschaft in dichteren Laubwald über. Ein Teilstück führt auch entlang einer Levada (für Madeira typischer künstlicher Wasserlauf). Wir haben sogar die Gelegenheit den berühmten Lorbeerwald zu durchqueren. Der unter Abschnitt bietet außerdem traumhafte Blick zum Meer.

Die letzten 400 Höhenmeter und 7 Kilometer fahren wir unspektakulär auf Asphalt. Abschließend genießen noch den gelungenen Tag mit einem Poncha, dem Nationalgetränk Madeiras.

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Dreihüttenrunde in den Sextner Dolomiten

Ahoi liebe Wanderfreunde!

Dieses Wochenende ist wieder Wandern angesagt. Uns verschlägt es nach Südtirol und zwar nach Sexten. Vom Parkplatz der Fischleinbodenhütte wandern wir zur Drei-Zinnen-Hütte. Das nächste Etappenziel ist die Büllelejochhütte. Bevor wir wieder zurück zum Ausgangspunkt kommen, passieren wir noch die Zsigmondy Hütte. Die Tour ist geprägt durch den herrlichen und atemberaubenden Ausblick in die Dolomiter Bergwelt.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 6 Stunden
Länge: ca 17 km
Höhenmeter: ca. 1200

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Dreihüttentour – Zur Dreizinnenhütte

Ausgangspunkt zur Runde um das Einsermassiv, bekannt als Sextner Dreihüttentour (Zsigmondyhütte, Büllelejochhütte und Dreizinnenhütte), ist der Parkplatz bei der Fischleinbodenhütte.

Die Wanderung beginnt mit einem gemütlichen Spaziergang zur Talschlusshütte. Bald nachdem wir den Weg Nr. 102 genommen haben, nimmt die Steigung zu. Auf den 5 Kilometer und 800 Höhenmeter währenden Aufstieg durch das Altsteiner Tal können wir immer wieder das schöne Bergpanorama betrachten. Schwierigkeiten sind, wie während der gesamten Strecke, hier nicht zu erwarten.

Dreihüttentour – Zur Büllelejochhütte

An der Dreizinnenhütte angelangt, weilen wir eine Zeit, um die gleichnamigen Berge zu betrachten. Hier zeigen sich die Drei Zinnen nämlich von ihrer besten Seite. So jedenfalls wenn man die hiesigen Bewohner befragt.

Am Steig Nr. 101 am Fuß des Paternkofel wandern wir nun zum Büllelejoch. Erwähnenswert ist der Blick zu den zwei Seen, die unterhalb des Steiges liegen. Vom Joch zur Büllelejochhütte sind es nur noch wenige Wanderminuten. In dieser kurzen Zeit haben wir aber die Chance noch Überreste vom 1. Weltkrieg zu betrachten.

Auf Grund des schönen Wetters und unser knurrender Magen, bewegen uns zu einer kurzen Rast an der Hütte, wo wir unsere liebste Speise verzehren.

Dreihüttentour – Zur Zsigmondy Hütte und Abstieg

Nachdem wir uns mit einer guten Portion Kaspressknödel gestärkt haben, brechen wir zur letzten Etappe der heutigen Tour auf. Da wir nun den höchsten Punkt erreicht haben, fällt uns das Wandern nun deutlich leichter.

Die Zsigmondy Hütte haben wir nach ca. 30 Minuten erreicht. Nun wird uns der Blick zum Zwölferkofel bis zum Parkplatz begleiten. Bis dorthin sind es aber noch ca. 5 Kilometer, die wir am Weg Nr. 103 zurücklegen müssen.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 9

Beilage: 9 (Krautsalat)

Service: 9

Preis: 5 ( 2 Knödel um 9,9 Euro)

Gesamt: 32

Kaspressknödel Brandstattalm

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Umrundung des Brentagebirges

Hallo liebe Mtb-Freunde!

heute möchten wir Euch von einer wunderbaren Rundfahrt berichten, die noch immer als „Gemeintipp“ angesehen kann. Die Umrundung des Brenta Gebirgsstock ist zwar im Internet gut beworben und die Strecke ist sehr gut ausgeschildert und ausgebaut, trotzdem begegneten wir kaum anderen Radfahrern. Die die Tour ist in Teilen an die Dolomiti Brenta Bike  angelehnt.

Die Tour ist wie folgt unterteilt:
Tag 1: Mezzocorona – Lago di Tovel
Tag 2: Lago di Tovel – Malé
Tag 3: Malé – Madonna di Campiglio
Tag 4: Madonna di Campiglio – Molveno
Tag 5: Molveno – Mezzocorona

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5 Tage
Länge: ca. 224 km
Höhenmeter: ca. 8000

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Tag 1: Mezzocorona – Lago di Tovel

Wir starteten die Tour in Mezzocorna (Alt-Habsburgerisch manchmal noch als Kronmetz zu finden), das sehr gut mit dem Zuge erreichbat ist, und begannen ganz klassisch mit 30 Minuten Kaffee-und Kuchenpause.

Nun ging es Richtung West nach Mezzolombardo. In diesem wunscherschönen, verweistem Eck Trients dominieren Wein-und Apfelanbau. An den Feldern vorbei ging es nun etwas bergauf. Der Casus knacksus der gesamten Tour lag schon bald nach dem Start. Bei Rocchetta muss der Radler das Radwegschild ignorieren und mit viel Selbstbewusstsein durch den Tunnel fahren. Dies mag etwas gefährlich erscheinen, aber eine Randspur für Radfahrer ist vorhanden. Nun bogen wir auf die wenig befahrene Straße“strada statale die laghi di Molveno e Tenno“ ab und nach 4 moderaten Kehren bogen wir auf eine Seitenstraße ab, die in Richtung Brentagebirge führte.

Die Straße führe uns ins verschlafene Nest Spormaggiore (Kaiser Franz sagte noch Altspaur dazu). Hier kann man bei Bedarf nochmals den Vorrat an Wasser und Müslirieger auffüllen. Den Radweg folgend erreichten wir einen uralten Weiler, von dem aus der Weg etwas versteckt Richtung Sporminore (Neuspaur unter Radetzky) führte. Dem geübten Sportler wird es erfreuen, dass nun die gesamten Höhenmetzer wieder verloren gehen, da mit einem Husarenritt eine Abfahrt von ca. 200 hm der tiefste Punkt der Tour erreicht wird. Alsbald kletterten wir wieder nach oben. Da der Apfelbauer keinen Millimeter Grund für den Straßenbau abgeben kann, sind hier alle Strecken mit dem Prädikat „direttissima“ versehen. Hier zahlt sich das tägliche Wandelmuskeltraining aus. Nun ging es zum vielsagenden Ort „Lover“, in dem es ein-zwei Restaurants gibt. Bei leichtem Hungergefühl lohnt sich der Besuch, weil die Wirtsstätten wirklich rar sind.

Nach den Aktivitäten in Lover ging es weiter Richtung Terres. Nun muss man sich aber nach dem Fußweg richten, um das Highlight dieses Tages zu erreichen. Es gibt nämlich einen Verbindungstunnel von Terres ins Tovel-Tal. Dieser ist etwa zwei Kilometer lang und für Wanderer und Radfahrer reserviert. Bitte gute Stirnlampen und dicke Jacken mitnehmen!Unsere Tour führte nun durch das verkehrsberuhigte Tovel-Tal zum Tovelsee. Dieser See ist aufgrund seiner sporadischen Rotfärbung bekannt. Dies kann durch ein religiöses Wunder oder durch Rotalgen ausgelöst werden.

Tag 2: Lago di Tovel – Malé

Nach einer ruhigen Nacht (Im Albergo Lago Rosso gibt es weder Handy noch Internetempfang) starteten wir Richtung Tuenno. Besonders erwähnenswert ist der atemberaubende Trail (auch fälschlicherweise als Wanderweg ausgewiesen), der parallel zur Asphaltstraße verläuft.

Nach einigen Adrenalinstößen erreichten wir schließlich Tuenno. Nun begann die Kletterei in das Val Verdè. Hier muss unbedingt beachtet werden, dass während dem Aufstieges keinerlei Verpflegung verfügbar ist. Ohne diesem wichtigen Wissen kämpften wir uns bergauf. Knapp vor dem Exitus erreichten wir scheinbar das Paradies, welches sich als Schützhütte eines Sozialvereines entpuppte.

Der Hüttenwirt entpuppte sich als Naturgewalt und da er auch zufällig „Bruno“ heißt, wurde er von uns kurzerhand als „Bruno das Bärchen“ getauft. Er tischte uns ein unglaubliches Menü auf und ließ uns an seinem Trientner Bergleben teilhaben. Er managt das gesamte Tourismuswesen in diesem bärigen Tal und bei Bedarf können die Autoren dieses Berichtes seine Kontaktdaten weitergeben.

Nach diesem üppigen Mal radelten wir weiter bis zum Rifugio Peller. Hier führte der Weg in einem sanften Auf-und Ab zum Rifugio Mezol. Hier begann wieder ein abenteuerlicher Trail nach Malé. Hier quartierten wir uns im Hotel Rauzi ein, das wir allen Lesern ans Herz legen können. Der Chef ist nämlich selbst begeisterter Radfahrer und führt sogar Radtouren mit Touristen und stellt die Bikes gratis zur Verfügung.

Tag 3: Malé – Madonna di Campiglio

Gestärkt vom sehr guten Essen am Vorabend und des üppigen Frühstückes im Hotel Rauzi beginnen wir den Tag frohen Mutes. Gemütlich radeln wir am Radweg entlang des Torrente Noce bis nach Dimaro. Hier heißt es in das Dorf fahren. Ca. zur Mitte des Dorfes biegen wir gen Carciato ab, wo wir wieder zu einer Forststraße finden.

Entlang des Torrente Meledrio fahren wir gen Berg. Die Anfahrt beginnt eher gemütlich. Als die ersten Kehren kommen wir es für eine kurze Teilstrecke ein weniger „knackiger“ endet aber bald einmal. Wir durchqueren sogar ein kleines Tunnel.

Ab der Malga Presson wir die Fahrt ein wenig gemütlicher. Wir nähern uns schon dem Hochtal von Madonna di Campiglio. Es es nicht mehr weit bis zur Malga Mondifra, wo wir zur Mittagszeit ankommen. Daher packen wir die Gelegenheit beim Schopf und nützen wieder die Gelegenheit um die gute italienische Küche zu testen. Auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht.

Gestärkt durch das Mittagessen machen wir uns weiter. Wir pedalieren nun weiter und passieren den Campo Carlo Magno. Der historisch interessiert Fahrer assoziiert den Namen richtigerweise mit Karl den Großen. Dieser sollt ich während seinem Zug nach Rom kampiert haben.

Der Weg Nr. 301 gen Rifugio Boch wird nun steiler. Besonders ab der Seilbahnstation Rodendro Express wird jeder Mtbiker gefordert. Wer hier schieben muss, dem sei verziehen. Kurz vor dem Rifugio Boch biegen wir rechts ab. Wir befinden uns nun im Gelände. Bis zum Monte Spinale können wir auch einige kurze Trailabschnitte genießen.

Normalerweise ist die Aussicht am Monte Spinale großartig. Wir haben heute leider Pech und die Brenta ist wolkenverhanden.

Es folgt nun eine steile sehr schottrige Abfahrt nach Madonna di Campiglio. Auf Grund des vorhergesagten Regens, beschließen wir für diesen Tag Schluss zu machen.

Tag 4: Madonna di Campiglio – Molveno

Der Morgen des vierten Tages beginnt mir verheißungsvollem Wetter. Gemütlich radeln wir der leicht ansteigenden Strecke gen Vallesinella entlang. Am Hotel Vallesinella beginnt die Abfahrt die uns rasant gen Tal bringt. Mann sollte aber nicht so schnelle fahren, dass man die Einfahrt zum Rifugio Cascata di Mezzo versäumt. Den einem oder anderen MTBer sollt das ja passiert sein. Es entgeht einem dann, die schöne Aussicht zum Wasserfall.

Am Piazal del Bore müssen wir links zur Malga Val d’Agola abbiegen. Bis hin zur Alm (malga heißt auf italienisch Alm) gestaltet sich der Aufstieg wenig aufregende. Die Steigung ist angenehm und der Weg nicht steinig. Kurz nach der Malga Val d’Agola machen wir am See ein kurze Pause und schöpfen Kraft für die bevorstehende Schiebepassage.

Die nun folgenden 300 Höhenmeter müssen wir unser liebstes Gefährt schieben. Am passo del Gotro hat die Mühe sein End und es folgt ein leichter Singletrail zur Malga Movlina. An diesem Punkt müssen wir unsere Leser warnen. An der malga kann es leicht passieren, dass man von die extrem liebes-bedürftigen Ziegen überfallen wird und von Kopf bis Fuß abgeschleckt wird. Dem Rad erwartet das gleiche Schicksal.

200 Höhenmeter gen Tal kommen wir zur einer Kreuzung. Rechts führt die längere Variante über dem Passo Daone nach Ragoli ins Tal, links ohne zusätzlichen Höhenmeter und weniger Kilometer direkt nach Binio. Nach intensiver Diskussion entscheiden wir uns für die längere Passage. Diese entschädigt uns mit einem sehr schönen Blick zum Laresgletscher.

Wie gesagt erreichen wir bei Ragoli das Tal. Erwähnenswert sind einige sehr steile Abwärtspassagen die die Bremsen zum Glühen bringen. Die wenig befahrene Landesstraße führt uns schließlich nach Stenico, wo wir zur Rast ansetzen. Hier finden wir seit dem frühen Morgen in der Vallesinella die erste Möglichkeit was zum Essen zu kaufen. Daher wichtig: auf diesem Teilstück der Runde genügend Proviant mitnehmen.

Der weitere Streckenverlauf führt uns auf wenig befahren Seitenstraßen zuerst durch Premione dann nach Tavodo und schließlich nach St. Lorenzo. Kurz nach St. Lorenzo befinden wir uns vor einer Tunneleinfahrt. Das Umfahren ist möglich und empfehlenswert.

Kurz nach dem Lago di Nembia müssen wir uns wieder mal entscheiden. Links führt die Forststraße mit 100 Höhenmeter zusätzlicher Steigung nach Molveno, rechts die Staatsstraße. Wir fahren links kommen kommen wenig später nach Molveno an.

Tag 5: Molveno – Mezzocorona

Tag 5 begann wie im Bilderbuch. Die Sonne blinzelte auf den Kalkstein des Brentagebirges. Wir fuhren die Straße Richtung Süden und entlang des Molvenosees bis zu einer Abzweigung gleich nach dem Restaurant „Nembia“. Diese Straße führte Berg entlang durch Wälder und wurde bald zur Forststraße. So kamen wir nach Ranzo. An dieser Stelle bogen wir auf die Straße nach Margone ein.

Hier gibt es einen atemberaubenden Ausblick über das gesamte Sarchetal zu den Seen Santa Massenza, Toblino und zum Gardasee. Nach diversen Fotoshootings ging es nun nach Margone. Bisher war die Tuor eine Erholungstour für Senioren, noch ab Margone ging es mit der Steigung ordentlich ab. Bei hohen Temperaturen wird dem Radfahrer alles abverlangt und öfters ging der verzweifelte Blick Richtung Gangschaltung, aber leichtere Gänge standen leider nicht mehr zur Verfügung.

Nach längerem Kampf erreichten wir die Malga Gazza. Hier ließen wir am Berghang unsere Räder zu Boden fallen und machten eine verdiente Pause. Dieser Bergrücken ist vielleicht der beste Aussichtspunkt des Umfeldes. Man sieht zu den Seen, zur Brenta, aber auch der Blick zu den Dolomiten wird frei. Wir rafften uns aus und fuhren im steten auf und ab bis zum Passo San Giovanni. Hier folgten wir dem Trail mit dem Namen „Sectret Trail 805“, der uns zur Malga ciago führte. Hier folgen wir dem Forst Richtung Andalo. Diese leichte Abfahrt führte und Lift Chalè Forst, wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Nun mussten wir nur noch nach Andalo abfahren, von wo es über die Straße nach Fai della Paganella ging. Ab hier wartete eine unendlich lange Abfahrt, die unsere Tour nach Mezzocorona brachte.

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Wolfendorn

Ahoi liebe Radfahrfreunde!

Dieses Wochenende zieht es uns nach Südtirol. Dies ist eine relativ unbekannt Tour. Daher sicher als Geheimtipp zu klassifizieren. Vom Brenner fahren wir zum Gasthaus Wolf. Vorbei an der Luegeralm treten wir zum Flatschjoch. Unterhalb des Wolfendorn lassen wir das Rad stehen und wandern zum Gipfel. Als Abschluss erwartet uns ein schöner Single Trail zur Postalm.

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 25 km
Höhenmeter: ca. 1400

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Zum Flatschjoch

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof vom Brenner. Natürlich genießen wir noch vor dem Start den hiesigen Kaffee. Dieser ist auch für alle jene zu empfehlen, die am Vortag eine Geburtstagsfeier hatten und daher nicht optimal in Form sind.

Zunächst fahren wir gemütlich dem Radweg entlang. Nach ca. 2.5 Kilometer weißt uns die Beschilderung den Weg zum Gasthof Wolf. Der weitere Weg auf der Forststraße zur Luegernalm kann als angenehm bezeichnet werden.

Dies ändert sich dramatisch nach der Alm. Der alte Militärweg zum Flatschjoch ist meist sehr steil. Teilweise ist er auch schottrig. Dennoch beißen wir die Zähne zusammen und sehen den Anstieg als Training für unsere Wadeln.

Am Flatschjoch genießen wir noch kurz den Ausblick zum Brenner Grenzkamm und den Pfunderer Bergen.

Zum Wolfendorn

Vom Flatschjoch ist unser Ziel der Wolfendorn schon zu sehen. Am Fahren ist ab hier kaum denkbar. Wir schieben das Rad bis zur Abzweigung hin zum Gipfel. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel bezwingen wir ohne Rad.

Am Wolfendorn werden wir mit einem sehr schönen 360 Grad Blick belohnt.

Abstieg vom Wolfendorn

Zurück beim Rad müssen wir noch einige wenige Höhenmeter bewältigen, bis wir zur Abfahrt ansetzen können. Wir halten uns am Weg Nr. 5 zur Postalm.

Der Anfang des Trails ist flach und es gibt wenige Steine, die uns im Weg stehen. Nach ca. 200 Höhenmeter müssen wir eine für ca. 10 Minuten das Rad schieben, da der Weg kaum mehr vorhanden ist.

Bis zur Postalm wird der Weg ein wenig steiler aber immer noch gut fahrbar. Ab der Postalm fahren wir bis Gasthof Wolf wieder auf Forststraße, der restliche Weg verläuft wie die Hinfahrt.

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Sillianer Hütte Runde von Innichen

Ahoi liebe Radfahrfreunde!

Dieses Wochenende zieht es uns nach Südtirol bzw. Osttirol. Vom Bahnhof von Innichen starten wir und fahren entlang des Drauradweges bis nach Sillian. Hier beginnt der Anstieg der uns bis unterhalb der Sillianer Hütte führt. Des Weiteren erfolgt der Abstieg über den Karnischen Höhenweg.

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 34 km
Höhenmeter: ca. 1300

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Nach Sillian

Ausgangspunkt dieser Tour ist Innichen. Wie fast immer auf unseren Touren erreichen wir die Ortschaft mit dem Zug. Die Tour beginnt zunächst gemütlich. Entlang des Drauradweges passieren wir die Ortschaften Vierschach und Winnebach, bevor wir die Grenze nach Osttirol überqueren. An schönen Sommertagen ist der Radweg ziemlich überfüllt. Scharen von italienischen Touristen fahren nach Lienz. Das Slalomfahren sei hier gut gekonnt.

Der Aufstieg zur Sillianer Hütte

In Sillian angelangt überqueren wir die Straße hin zum Wichtelpark und der Aufstieg zur Sillianer Hütte beginnt. Wir folgen den Stoneman Zeichen bzw. der Beschilderung zur Leckfeldalm.

Bis auf einige kurze Abschnitte ist die Forststraße frei von besonderen Schwierigkeiten. Immer wieder gibt uns ein Waldlücke den Blick zu den gegenüberliegenden Berghängen frei.

Die idyllisch gelegene Leckfeldalm markiert das Ende des leichten Teilabschnittes. Die Forststraße geht in einem steilen Karrenweg über. Daher mag der eine oder andere auch geübte MTBer mag hier sein Rad schieben müssen.

Am Leckfeldsattel hat die Plagerei sein Ende. An dieser Stelle belohnt uns das herrliche Dolomitenpanorama uns für unsere Mühe.

Die Abfahrt nach Innichen

Am Wanderweg Nr. 4 (Karnischer Höhenweg) fahren wir nun abwärts. Bis zur Hahnspielhütte befinden geht es auf einer ausgewaschenen Mitlitärstraße mit wenig Steigung dahin. Ideal um die Bergkulisse zu genießen. Da sich schon der Hunger spüren lässt, machen wir an der Hütte Stop. Wir entscheiden uns für ein wohlschmeckendes Knödeltris.

Weiter fahren wir bis zum Panorama Helm Restaurant auf einer Forststraße. Nun folgen einige Steile Abschnitte. Hie und da kann man sogar auf die Schipiste fahren. Man kann sogar den einen oder anderen Trailabschnitt hinzunehmen.

Schließlich erreichen wir glücklich Innichen.

Knödetris auf der Hahnspielhütte

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