Bozen – Kohlern – Steiner Abfahrt

Ahoi liebe Mtb-Freunde!

Während es im nördlichen Teil Tirols stürmt und der Winter naht („winter is coming“), ist es in Südtirol noch angenehm warm, ja fast schon sommerlich. Daher beginnt und endet unsere Tour in Bozen. Dazwischen bezwingen wir die Auffahrt nach Kohlern, betreten das Gemeindegebiet von Deutschnofen, wo wir ein herrliches Dolomitenpanorama genießen. Anschließend stürzen wir uns kurz nach dem Schadnerhof in die Steilabfahrt nach Leifers.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 40 km
Höhenmeter: ca. 1400

Download GPX Track

Mtb nach Kohlen

Ausgangspunkt dieser empfehlenswerten Herbsttour ist der Bahnhof von Bozen. Hier möchten wir kurz erwähnen, dass es im gesegneten Südtirol sogar in den Regionalzügen gratis WLAN gibt. Vom Bahnhof bewegen wir uns gen links. Hier bietet sich sogleich die Gelegenheit Slalom durch den Verkehrschaos zu üben. Vor der Brücke über dem Eisack biegen wir wiederum links und fahren für ca. 2 Kilometer dem Radweg entlang.

Nun überqueren wir den Fluss. Auf der anderen Seite beginnt die gemütliche Auffahrt nach Kolhlern. Wer sich 800 Höhenmeter sparen will, kann gerne die Seilbahn benutzen. All jene die aber die Option Seilbahn wählen, werden die schöne Aussicht ins Eisacktal, Etschtal und Ritten versäumen. Außerdem kann man neben der Straße unzählige Kastanien bzw. Keschtn finden. Hie und da soll es Gerüchten zur Folge auch erlaubt sein, diese vom Boden aufzuheben.

Zu den Steinerhöfen

Ab Kohlern folgen wir den Wanderweg E5 (immer noch Asphalt). Dieser führt uns zunächst nach Herrenkohlern. Nun wechseln wir auf eine Forststraße. Es wechseln sich Rampen mit sanften Steigungen ab. Am Biotop Totes Moor haben wir den höchsten Punkt der Tour erreicht.

Immer den Weg E5 folgend gelangen wir zum Wölflhof. Nach einer kurzen Pause und Stärkung mit einer exzellenten Gerstesuppe fahren wir weiter auf der Straße Richtung Deutschnofen. Achtung: Der grandiose Blick zu den Dolomiten birgt Suchtgefahr.

Nach 500 Metern biegen wir rechts in die kleinen Nebenstraße ab, dieser folgen wir bis zum Gasthof Höggerhof und zu einer Schranke kurz nach dem Schadnerhof.

Achtung, der Einsteig in den Steig Nr. 10 ist leicht zu übersehen, er führt 1 km nach der Schranke scharf rechts vom Forstweg ab. Es folgen etwa 1,3 km Trail mit durschnittlich 25% Gefälle, dann erreicht man wieder einen Forstweg.

Die Abfahrt

Nach ein paar hundert Meter sind die Steinerhöfen ersichtlich. Nachdem wir links bei den Höfen der Markierung 11 auf dem alten Plattenweg ein paar Meter gefahren sind, springen uns wieder Kastanien ins Auge. Teils technisch, teils flott, und immer wieder die Straße querend, gelange wir bis nach Leifers. Ab Leifers pedalieren wir geradeaus Richtung Westen und nehmen schließlich den Etschtalradweg zurück nach Bozen.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

3.75/5 (1)

Benutzer Bewertung

Garda Ronda: Umrundung des Gardasees in 5 Tagen

Hallo liebe Mtbrundwanderfreunde!

Wenn in ganz (Mittel)Europa Schneestürme und Unwetter das Mountainbiken unmöglich erscheint, gibt es ganz in der Nähe ein radlerisches Eldorado, nämlich den Gardasee. Natürlich kein Geheimtipp, aber immer noch gibt es noch kaum bekannte und befahrene Strecken, die jedem Biker das Herz höher schlagen lässt. Man muss sich nur von den Mountainbike-„Autobahnen“ fern halten, die gerne von unseren geliebten nördlichen Nachbarn genutzt werden, in welcher die Bewegung Allgemeine Fortbewegung mit Drahtesel (kurz AFD) gerade Hochkonjunktur hat.

Die Tour ist wie folgt unterteilt:

Tag 1: Torbole – Rifugio Graziani
Tag 2: Rifugio Graziani – Toscolano
Tag 3: Toscolano – Idro
Tag 4: Idro – Bondone
Tag 5: Bondone – Riva del Garda

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5 Tage
Länge: ca 197 km
Höhenmeter: ca. 8000

Download GPX Track

Gardasee Umrundung MTB Tag 1: Torbole – Rifugio Graziani

Unsere Tour begann in Torbole und wir fuhren Richtung Monte Baldo (Via delle Busatte)und sogleich begann der angenehmen Anstieg auf dem Weg „706“ Den geübten Downhiller sei gesagt, dass wir bei dieser Auffahrt immer wieder den berühmt-berüchtigten „601“ Downhill („Bikecracker“) kreuzten.

Bis zum Parkplatz am Ende der asphaltierten Straße gibt es nur wenige wirklich steile Anstiege, sodass dieser Abschnitt keinem geübten Radfahrer mit genügend Kondition vor Problemen stellen sollte. Ab hier fuhren wir auf einem Karrenweg, bestehend aus grobkörnigem Kies, welche teilweise nennenswerten Anstiege aufweisen. Nach etwa zweihundert Höhenmetern erreichten wir einen regelrecht paradiesischen Platz, bestehend aus einem Hochplateau aus sanftem Grün mit direktem Ausblick zum See. Hier sollte man die Seele baumeln lassen und den Körper etwas entspannen, weil die nächsten 2h echt hart werden sollten.

Dieser Abschnitt charakterisiere sich nämlich durch eine Schiebestrecke, gefolgt von einer Tragestrecke, die durchaus als anstrengend bezeichnet werden kann. Schlussendlich landeten wir beim Rifugio Altissimo, wo wir vom netten Personal auch noch am Nachmittag mir herrlicher Pasta für die Anstrengungen belohnt wurden.

Nach einer ausgiebigen Pause beschlossen wir spontan, noch einen kleinen Schwenk zu den Klippen zu machen, welchen direkt zum Gardasse abfallen. Wir fuhren also zur „Brusa Brodeghera“ Von hier aus folgten wir dem Weg 651. Heerscharen von Gämsen zeugten davon, dass hier nicht viele Menschen unterwegs sind. Nach etwa 500 Metern gelangten wir zu den bereits erwähnten Klippen und hier möchten wir allen Nachahmern empfehlen, immer eher in Richtung Berg als in Richtung See zu stürzen, denn die falsche Richtung könnten zu den schnellsten negativen 2000 Höhenmetern aller Zeiten führen.

Sobald die Klippen besichtigt waren, folgten wir einen Wanderweg nach unten und durchquerten ein Wäldchen, um auf die Bergstraße zu gelangen, die zum Rifugio Graziani führt, wo wir unsere verdiente Bettruhe fanden. Wir möchten nur all unsere Leser vor den dortigen Hochbetten warnen: diese sollten am Besten mit kompletter Downhiller-Montur genossen werden, um der Sicherheit Genüge zu tun.

Gardasee Umrundung MTB Tag 2: Rifugio Graziani – Toscolano-Maderno

Unser zweiter Tag begann mit einer netten Abfahrt durch Wiesen und Felder(sentiero di Pasna) in Richtung malga Bes. Von hier ging es vorbei an diversem Vieh bis zur Höhenstraße vom Monte Baldo. Wir folgten ohne Anstrengung der asphaltierten Straße bis zum Staussee (Lago di Prà della Stua), wo endlich die lang ersehnten Aufstiege aus uns warteten.

Wie so oft in den südlichen Gefilden, wird kein unnötiger Platz für Serpentinen verschwendet, sondern die Steigung wurde sofort recht stattlich. Wer kein Allradantrieb besitzt bzw. zu wenig trainiert hat, ist selbst schuld! Doch schon bald wurden die Anstiege gemütlicher und so fuhren wir in guter Geschwindigkeit auf der „strada provinciale di dossioli“ über den Passo Pozza della Cola bis zum Skigebiet Prà Alpesina. Hier mündet übrigens auch die Seilbahn von Malcesine. Die nette Bedienung empfahl uns, den „giro delle malghe“, also den Almenweg zu nehmen. Die Fotos können nicht ausdrücken, wie spaßig und schöne dieser Streckenabschnitt war.

Ein breiter Karrenweg führt in weitern Aufs uns Ab in Richtung Südwesten. Die Schlüsselstelle befindet sich aber bei ca. Kilometer 41 auf unserem GPX Track, den wir für diesen Teilbereich starkempfehlen. Der Weg zweigt nämlich als kleiner, steiler, leicht zu übersehenen Pfad vom „Hauptweg“ ab, welcher bald darauf im Wald endet.

Hier kann nun bewiesen werden, wie toll man in der Vergangenheit gelernt hat, sein Rad zu schieben, weil die nächste halbe Stunde damit verbracht wird. Der Pfad fängt steil an, wird mit der Zeit steiler, um dann sehr steil ins Flache überzugehen. Das Ende des Pfades wir von einem Zaunkonstrukt markiert, das jeglichen physikalischen Prinzipien trotzen zu scheint. Wer sich nichts darunter vorstellen kann, der möge die Fotos durchschauen.

Der Pfad mündet in die Monte Baldo Gebirgsstraße, welche uns in rasender Abfahrt in das Restaurant Novezza führte. Leider hatte ein Sportler einen Reifenschaden. Doch zum Glück hatten wir 2 Ingenieure dabei und mit Hilfe einiger einheimischer Zaungäste konnte das Malheur in weniger als einer Stunde repariert werden.

Nun folgten wir wieder der Straße, bis wir zur Abzweigung eines S2 Single Trails kamen, der zwar nicht offiziell angeführt war, aber letztes Jahr Schauplatzes des letztjährigen MTB Garda Marathon war. Einige tausend Erschütterungen später, gefolgt von teilweise lauten Fluchens, gelangten wir nach Marciaga. Wir folgten der Landstraße bis nach Torri der Benaco, wo uns die Fähre nach Toscolano Maderno brachten, wo wir den Tag nochmals Revue passieren ließen, bevor wir in einen tiefen, erholsamen Schlaf fielen.

Gardasee Umrundung MTB Tag 3: Toscolano-Maderno – Idro

Diese Route kann mit einem einzigen Wort sehr gut beschrieben werden: ANSTRENGEND! Um zum Idrosse zu gelangen, mussten wir lediglich ca. 1200 hm hinter uns bringen, aber die hatten es in sich. Fast der ganze Anstieg befindet sich in direkter Sonneneinstrahlung und die Steigung hat es wirklich in sich und ist nichts für filigrane Waden! Schon das Dorf Fasano scheint nur aus Straßen zu bestehen, welche mindestens eine Steigung von 20% ausweisen.

Auf gutem Asphalt kämpfen wir uns bergauf, um schließlich die Panoramica genießen zu dürfen. Bei San Michele startet der eigentliche Anstieg zum Passo di Spino. Nach kurzer Strecke geht der Belag in grobe Betonblöcke über, ein untrüglicher Beweis für die erhebliche Steigerung der Steigung. Alsbald befanden wir uns auf einem Forstweg auf dem wir uns Richtung Etappenziel wuchteten. Da wir durch den „Parco regionale dell’Alto Garda Bresciano“ fahren, weist der Wald Eigenschaften eines Urwaldes auf. Dies entgeht natürlich unseren Naturwissenschaftler nicht. Nach viel Schweiß erreichten wir schließlich den Passo Spino und ein freundlicher Ornithologe empfahl uns den Rifugio Pirlo.

Der Wirt wies dieselbe Agilität wie der etwas bekanntere Fußballstar auf, sodass wir unsere Batterien mit ausgezeichneter Pasta und dem obligatorischen Cafè wieder aufladen konnten. Nun bretterten wir den „Sentiero dei Ladroni“ (nein, dieser Weg ist nicht nach einem berühmten italienischen Medienzar/Politikstar/Bunga Bunga Initiator benannt) bis zum Passo della Fobbiola. Von dort aus fuhren wir auf dem Weg „3“ durch einen düsteren Märchenwald bis zum Passo del Cavallino della Fobbia.

Ein besorgter Anwohner überholte uns mit seinem Geländewagen, erkundigte sich nach unserem Ziel, fuhr voraus und wartete immer wieder, ob wir den richtigen Weg einschlugen. Wir werden immer in Dankbarkeit an diesen Herren denken. So geleitet, erreichten wir schließlich die Strada Provinciale 58, auf welcher wir ohne Umschweife nach Idro gelangten, wo wir die Nacht verbachten. Müde aber glücklich.

Gardasee Umrundung MTB Tag 4: Idro – Bondone

Da an diesem Tag für Nachmittag Gewitter am Tremalzo gemeldet wurden, nutzten wir den Vormittag, um uns für die Königsetappe am nächsten Tag die bestmögliche Ausgangssituation zu schaffen.

Somit umrundeten wir den Idrosee auf der Landstraße (SP69) um das Bergdorf Bondone zu erreichen. Über die Tour lässt sich nicht viel erzählen, aber Bondone hat einen ganz eigenen Charme. Wie oft hält man sich schon in einem Ort auf, wo es keinen Supermarkt und keinen Touristen-Schnickschnack gibt.

Überall inhaliert man den Hauch der Geschichte, die Briefkästen stammen noch aus der Habsburgerzeit. Für alle, die hier ihre Tremalzotour starten möchten, würden wir unbedingt den Albergo Alpina empfehlen. Die Zimmer sind in einem mondänen schweinchen-rosa gehalten, aber dafür isst man wie Gott in Italien, die Oma des Hauses kocht, was sie gerade vor der Flinte hatte, bzw. in Wald und Garten gefunden hatte. Auf diese Art und Weise gestärkt konnte für den nächsten Tag nichts mehr schiefgehen, Tremalzo wir kommen!

Umrundung Gardasee MTB Tag 5: Bondone – Riva del Garda

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir die Königsetappe unserer Tour. Leider war es den ganzen Tag bewölkt, sodass uns ein großartiger Ausblick verwehrt wurde. Jedenfalls starteten wir in Bondone, um unser erstes Zischenziel, die „malga alpo die Bondone“ zu erreichen. Der Untergrund besteht aus einer asphaltierten Straße, die nur an zwei Stellen sehr steil wird. Somit ist ein flottes Weiterkommen für die nächsten 800 Höhenmeter gewährleistet.

Nach dieser Aufwärmphase begann die eigentliche Tour auf der Militärstraße des ersten Weltkrieges. Zur bocca di Cablona führt eine teils recht steile Straße, die teilweise aus grobem Kies und zerbrochenem Asphalt bestand und manchmal aufgrund der Steigung ordentlich Muskelschmalz forderte. Nun fuhren wir an vielen in die Wand eingehauenen Bunker vorbei um schließlich zu einer großen Hochalm zu gelangen, die in der Bocca Campei mündete.

Hier begann schon eine atemberaubende Abfahrt, die sehr flowig war. Der Untergrund besteht aus sehr grobem Kies, großartige Bremsmanöver sollten also gut überlegt sein. Dieser Bereich der Tremazo-Umgebung scheint sehr wenig frequentiert zu sein, da wir uns ein Wettrennen mit den eigentlich sehr scheuen Gämsen liefern konnten. Doch auch dieser traumhafte Abschnitt endete abrupt mit dem letzten großen Aufstieg des Tages. Erwähnenswert ist das Treffen mit dem einzigen italienischen Radfahrer den wir auf der ganzen Tour trafen. Die italienische Radszene hat sich inzwischen nämlich nach Venetien verlagert, um den großen Tourismusstrom auszuweichen. Wir bitten, dieses Geheimnis nicht weiter zu verraten!

Nun fuhren wir den Forstweg mit gemütlicher Steigung empor, passierten den passo della Cocca und erreichten relativ frisch (aber hungrig) den passo di Tremalzo. Nach kurzer Rast radelten wir in froher Erwartung zur höchsten Stelle dieser Tour, nämlich zur bocca die val Marza. Dies ist die einzige uns bekannte Tour, wo die höchste Stelle kein Gipfel, sondern ein Tunnel aus dem ersten Weltkrieg darstellt. Die nächste Stunde der Tour ist sehr schlecht zu beschreiben, sie muss einfach erlebt werden. Nun konnten wir endlich die Früchte ernten, die wir durch die Strapazen des Aufstieges gesät hatten.

Die Abfahrt in Richtung Gardasee besteht nämlich aus unzähligen weiten Serpentinen, gemacht für das Mountain Bike. Bald öffnete sich der Blick über den Gardasee sodass wir immer wieder pausieren mussten, um den Anblick zu genießen. Nach dem passo Rocchetta wurden wir auch noch mit einem genialen S2 Trail belohnt. Nach zwei Gegenanstiegen erreichten wir schließlich Pregasina, von wo die berühmte Ponalestraße uns zum Ziel unserer Reise führte, nämlich Riva del Garda.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

5/5 (1)

Benutzer Bewertung

Wanderung zur Bärentalerspitze

Ahoi liebe Wander-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour wieder mal nach Südtirol. Vom Parkplatz in Mühlen bei Pfalzen wandern wir zur Bärentalerspitze. Zurück geht es über die Plattner Alm.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 6 Stunden
Länge: ca 17 km
Höhenmeter: ca. 1500

Download GPX Track

Zur Bärentalerspitze

Ausgangspunkt unserer heutigen Tour ist der gebührenfreie Parkplatz in Mühlen bei Pfalzen. Von hier aus starten wir und folgen den Wanderweg 16 Richtung Bärentaler Spitze bis zum Georgenhäusl. Nun wechseln wir auf den Weg Nr. 18. Dieser führt uns (wir wandern immer noch auf einem breiten Karrenweg) zum Bärentaler. Links uns rechts des Weges kann man giftige und weniger giftige Pilze erspähen.

Ab dem Bärentaler ändert sich der Charakter des Weges. Wir gehen nun auf einem schmalen Pfad. Bei der Bärentaleralm erreichen wir die Waldgrenze. Nun wird der Weg ein wenig steiler. Der Weg Nr. 19 führt uns direkt zur Bärentalerspitze.

Der Ausblick ins Mühlwaldertal und der dahinter liegende Alpenhauptkamm mit den spärlichen Gletschern ist atemberaubend. Im Süden kann man deutlich die Dolomiten erkennen und im Westen ist die Ortlergruppe zu sehen.

Zurück zum Ausgangspunkt

Von der Bärentalerspitze nehmen wir den Wanderweg 67 gegen Süden und erreichen 1 Stunde später mit großem Hunger die Plattner Alm (1942 Meter). Auch wenn es keine Kaspressknödel gibt, sind wir mit den Käseknödel und Pifferlingsknödel sehr zufrieden.

Den Forstweg 67 folgend erreichen wir Platten. Ab hier führt uns der Weg 19 A direkt nach Mühlen zurück.

Knödel Plattner Alm

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

3.5/5 (1)

Benutzer Bewertung

Wanderung Toblacher Pfannhorn

Ahoi liebe Wanderfreunde-Freunde!

An diesem Wochenende ist mal wieder Wandern angesagt. Von Kandellen bei Toblach wandern wir zum Toblacher Pfannhorn. Zurück gehen wir über die Bonnerhütte um die dortigen Kasppressknödel zu verköstigen.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 12 km
Höhenmeter: ca. 1100

Download GPX Track

Aufstieg zum Toblacher Pfannhorn

Ausgangspunkt der Tour ist der gebührenfreie Parkplatz bei Kandellen oberhalb von Toblach. Die Wanderung zum Toblacher Pfannhorn beginnt auf Asphalt entlang des Weges Nr. 25. Dieser Untergrund währt zum Glück nicht lange. Auf Schotter geht es dann hinein ins Golfental.

Nach ca. 1,5 gemütliches Schlendern gelangen wir zu einer Abzweigung. Rechts der Weg Nr. 25A zum Pfanntörl, links der Weg gen Bonnerhütte. Wir wählen den ersteren gen Pfantörl. Der breite Karrenweg und der Wald endet bei der Bergalmhütte.

Nun wir der Weg schmaler und der Blick schweift ungetrübt bis zu den Dolomiten. Vor uns die braune Farbe des schon welkenden Grases. Am Pfanntörl öffnet sich das Panorama bis in osttiroler Villgratental. Bis zum Toblacher Pfannhorn sind es nur noch 30 Minuten Wanderung entlang des Bonner Höhenweges.

Zurück nach Kandellen

Der 360 Grad Blick sind bemerkenswert. Dieser reicht von den Dolomiten im Süden zu den Rieserferner im Norden. Nachdem wir uns satt-gesehen haben, wandern wir zur Bonnerhütte, wo wir sehr gute Kaspressknödel genießen.

Am Weg Nr. 25 (Forststraße) geht es unspektakulär zurück nach Kandellen.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 9

Beilage: 9 (Krautsalat)

Service: 8

Preis: 6 ( 3 Knödel um 9,5 Euro)

Gesamt: 32

Kaspressknödel Bonnerhütte

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

3.5/5 (1)

Benutzer Bewertung

Mtbrundtour Zirl – Seefeld – Solsteinhaus

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende beginnt unsere Tour in Zirl in der Nähe von Innsbruck. Von hier geht es über das Krankenhaus Hochzirl nach Seefeld. Von Gießenbach machen wir einen Abstecher zur Oberbrunnalm, bevor wir weiter zur Kristenalm und Solsteinhaus fahren. In Zirl beenden wir unsere Rundtour.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 7 Stunden
Länge: ca 48 km
Höhenmeter: ca. 2500

Download GPX Track

Mtb Solsteinhaus: Nach Gießenbach

Ausgangspunkt dieser Tour ist Zirl. Auf der Asphaltstraße fahren wir zum Krankenhaus Hochzirl. Wer sich diese Höhenmeter sparen will, kann mit dem Zug bis Hochzirl fahren und vom Bahnhof lostreten.

Ab dem Krankenhaus biegen wir links in einem Weg ab, der uns zur Schlossbachklamm führt. Ein Teil des Weges ist zum schieben. In der Klamm angelangt bietet sich die Gelegenheit die schöne Natur zu genießen. Bis kurz vor Leithen haben wir die Gelegenheit an unserer Schiebe- und Tragetechnik zu feilen.

Nun ändern Rad und Fahrer für die nächsten ca. 100 Höhenmeter kurz die Rollen und schon geht’s wieder weiter Richtung Westen, dem Hölltal entlang über Reith nach Seelfeld. Bis nach Gießenbach fahren wir am Radweg entlang der Gleise der Karwendelbahn.

Mtb Solsteinhaus: Zum Solsteinhaus und Abfahrt

Vom Bahnhof Gießenbach fängt die Forststraße an und wir radeln entlang des Gießenbachs Richtung Oberbrunnalm/Eppzirler Alm. Nach ca. 2 km erreichen wir eine Kreuzung. Links geht es zur Oberbrunnalm und rechts zur Eppzirler Alm. Wer sich diese zusätzlichen Höhenmeter sparen will, muss bis Scharnitz fahren.

Da wir die Oberbunnalm als unsere heutiges nächstes Ziel auserkoren haben führt und der Weg ca. 2,5 km auf der mäßig steil ansteigenden Forststraße dorthin. Da wir schon unser Magen knurren spüren, machen wir hier Rast.

Nach den guten Kaspressknödel fahren wir ins Gleirschtal ab. Die Forststraße bis zur Kristenalm ist nun gut befahrbar und mäßig steil. Nach einer kurzen Erfrischung an der Alm (die Molke mit Holundersirup ist sehr zu empfehlen) radeln wir noch ca. 10 Minuten weiter bis wir die Räder schultern müssen.

Da Abwechslung das Leben süß mach genießen wir die nun folgende 1 stündige Wanderung. Auf Grund des aufkommenden Gewitter währt unser Aufenthalt am Solsteinhaus kurz. Die folgenden 300 Höhenmeter bewältigen wir auf einem Wanderweg, der meist gut fahrbar ist. Es folgt eine Forststraße, die uns zum Bahnhof Hochzirl führt. Die Abfahrt nach Zirl ist wie die Auffahrt.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 9

Beilage: 9 (Sauerkraut)

Service: 8

Preis: 7 ( 2 Knödel um 7 Euro)

Gesamt: 33

Kaspressknödel Oberbrunnalm

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4.25/5 (1)

Benutzer Bewertung

Von Levico zum Monte Panarotta mit Trailabfahrt

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour zum ersten Mal zum Caldonazzosee. Von Levico Terme aus bezwingen wir den Monte Panarotta. Um Abwechslung in die Abfahrt zu bringen, suchen und finden wir interessante Trails.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 35 km
Höhenmeter: ca. 1500

Download GPX Track

Zum Monte Panarotta

Ausgangspunkt der Tour ist die Stadt Levico Terme. Kleine Info am Rande: Zur Zeit der k.u.k.-Monarchie hatte diese Stadt auch den deutschen Namen Löweneck. Nachdem wir die Stadt durchquert haben dirigieren wir uns auf die SP11 „strada provinciale per Vetriolo“, auf der wir auch einige Kehren lang bleiben.

Nach ca. 11 Kilometer biegen wir rechts in eine wenig steile Forststraße ab. Auf dieser erreichen wir wenig später die Ortschaft Compet. Von hier ist ein nicht mehr weit bis zur Ortschaft mit dem klingenden Namen Vetriolo kommen. Hier kann man ebenso wie in Levico einen Terme besuchen.

Um zum Rifugio Panarotta zu gelagen machen wir einen kleinen Umweg um den Semper Spitz. Man könnte alternativ auch den direkten Weg wählen. Am Monte Panarotta genießen wir noch einen herrlichen Ausblick.

Trailabfahrt vom Monte Panarotta

Die ersten Höhenmeter von der Cima Panarotta fahren auf einem Wanderweg nach La Bassa. Die Forststraße führt uns dann zur Malga Masi. Auf dieser bleiben wir auch bis kurz vor Vetriolo.

Auf den nun folgenden Wanderweg (Nr. 305) bleiben wir bis ins Tal. Zu Beginn ist der Trail interessant zu fahren. Es wechseln sich immer wieder leichtere mit schwieriger Passagen ab. Ab der Malga Goio ändert der Weg seinen Charakter und wird zum Karrenweg.

Das letzte Teilstück bevor in die SP11 einbiegen wird enger und steiniger.

Um den Tag abzurunden fahren wir noch zum Levicosee und genießen die schöne Stimmung am See.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

3.75/5 (1)

Benutzer Bewertung

Pizzo Levico und Hochebene von Lusern

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour zum ersten Mal zum Caldonazzosee. Wir kombinieren auf dieser Runde Sport und Kultur. Entlang der Route zum Pizzo Levico bzw. Cima Vezzane und der Hochebene von Lavarone kommen wir immer wieder in Kontakt mit Bauten aus dem ersten Weltkrieg. Hier in der Gegend lag nämlich die Front zwischen Italien und der Österreichisch-Ungarische Monarchie.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 27 km
Höhenmeter: ca. 1000

Download GPX Track

Zum Pizzo Levico bzw. Cima Vezzane

Ausgangspunkt der Tour ist der Parkplatz am oberen Ende des Kaiserjägerweges. Entlang der Forststraße bzw. Friedensweges pedalieren wir zur Malga Busa Verde. Diese ersten 5 Kilometer verlaufen relativ entspannt.

Kurz nach der Malga Busa Verde betreten wir die alte Militärstraße, die zum Pizzo Levico bzw. Cima Vezzane führt. Die Steigung ist hier nicht sehr ausgeprägt, der extrem grobschottrige Untergrund macht das radeln aber schwieriger und damit anstrengender.

Am Pizzo Levico kann man neben dem schönen 360 Grad Panorama unter anderem auch zum Caldonazzosee und Levico See, auch die Überreste des Posten Vezzena bestaunen.

Auf der Hochebene von Lusern

Die ersten paar hundert Meter verläuft die Abfahrt entlang der Militärstraße. Am Pizzotto biegen wir rechts auf einem Wanderweg ab. Der Trail ist anfangs schwierig, danach ab der Waldgrenze zunehmend einfacher zu fahren.

Entlang der „strada dei forti“ gelangen wir zum Hotel Vezzane. Nach einem kleinen Abstecher auf der SS349 geht es links zum Monte Cucco bzw. zur Malga Millegrobbe di Sobra und darauf folgend Sotto. Wenig später erreichen wir Lusern, wo wir in Kontakt mit der Sprache Zimbrisch kommen.

Auf der Rückfahrt zum Ausgangspunkt fahren wir durch den kleinen Weiler Masetti, wo wir auf eine kleine Geburtstagsrunde treffen. Spontan werden wir eingeladen.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

3.5/5 (1)

Benutzer Bewertung

Kaiserjägerweg und Friedensweg bei Caldonazzo

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour zum ersten Mal zum Caldonazzosee. Dieses Mal bezwingen wir den Kaiserjägerweg. Anschließend fahren wir am Friedensweg zum Caldonazzosee zurück.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 24 km
Höhenmeter: ca. 1000

Download GPX Track

Ausgangspunkt dieser Tor ist die Straße des Menador Richtung Monterovere. Die berühmte Kaiserjägerstraße beginnt mit gemütlicher Steigung. Vor einigen Jahren wurde diese neu asphaltiert und hier ist mit Verkehr zu rechnen. Die Aussicht zum Caldonazzo- und Levicosee ist atemberaubend. Auf 1250 Meter endet die Steigung.

Am Ende der Steigung biegen wir rechts in eine Forststraße ab. Vor Slaghenaufi machen wir einen kurzen Stop und besuchen den Militärfiedhof. Wir fahren noch durch die Dörfer Bertoldi, Stengheli und Lanzino bevor wir wieder rechts in eine Forststraße einbiegen.

Vor dem Dosso Tomazol beginnt der Trail. Hier ist die Kompasskarte nicht korrekt. Man sollte ca. 200 Meter vor dem Dosso Tomazol abbiegen. Feinster 600hm Singletrail wartet auf uns. An den schwierigen technischen Passage, an denen es steil bergab geht muss geschoben werden. Es ist zu gefährlich! Absolute Schwindelfreiheit ist notwendig und Höhenangst sollten man nicht haben.

Die Aussicht ist aber genial. Ab ca. HM 650 geht es nochmal rechts weg in einen wilden Trail, der im Sommer manchmal zugewachsen ist.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

3.75/5 (1)

Benutzer Bewertung

2-Tages Tour von Brixen nach Terlan

Hallo liebe Mtb-Freunde!

Diese Tour ist für uns eine Premiere: Das erste Mal fährt ein Fan der Seite aus Deutschland mit. Herzlichen Dank an DF!

Am ersten Tag radeln wir von Brixen zum Latzfonser Kreuz. Weiter über die Villanderer Alm zum Totenkirchl und Abfahrt nach Astfeld (Sarnthein). Am zweiten Tag geht es hinauf nach Meran 2000. Über dem Auener Joch gelangen wir zum Möltener Kaser und hinunter nach Terlan

Die Tour ist wie folgt unterteilt:
Tag 1: Brixen – Astfeld (Sarnthein)
Tag 2: Astfeld (Sarnthein) – Terlan

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2 Tage
Länge: ca 80 km
Höhenmeter: ca. 3500

Download GPX Track

Tag 1 : Brixen – Astfeld (Sarnthein)

Ausgangspunkt dieser 2-Tages Tour ist der Bahnhof von Brixen. Wie gewöhnlich reisen wir mit dem Zug an. Wir halten uns links und kommen zu einem Kreisverkehr, wo wir auf die Felthurner Straße fahren. Auf der wir, bis auf einem kleinen Abstecher auf den „Keschtnweg“, auch nach Felthruns gelangen.

Unser nächstes Etappenziel ist das Garner Wetterkreuz. Um Kraft zu sparen, bewältigen wir den Weg dorthin auf Asphalt.

Beim Parkplatz am Garner Wetterkreuz beginnt eine schöne Forststraße. Wir durchradeln zu Beginn einen dichten Fichtenwald und dann lichteren Lärchenwald bis wir schließlich an der Klausner Hütte ankommen. Es folgt ein kleiner Stich wo wir endlich unsere Waden testen können, bevor die wir vom Rad steigen müssen und das Rad zum Schutzhaus Latzfonser Kreuz schieben. Das schöne Panorama bis hin zu den Dolomiten lässt ein Moment verweilen.

Es geht zunächst ein Stück abwärts bevor wir das Rad wieder schieben können. Die Schiebestrecke endet am Kesselbild. Nun beginnt ein schöner Trail, der uns bis zur Gfohler Alm führt. Zu erwähnen ist der fast schon violett schimmernde Porphyr am Wanderweg, der mit dem Grün-Braun der Wiese und dem Blau des Himmels ein fantastisches Bild ergibt.

Nun bewältigen wir ein Stück des Weges wieder auf einer schönen Forststraße. Vorbei geht es an der Stöfflhütte bis kurz vor dem Moar in Plun rechts in den Weg Nr. 6 abbiegen. Dieser führt uns schön gemütlich zum Totenkirchl.

Nun ist es Zeit die Protektoren anzuziehen und sich in die Abfahrt zu begeben. Zuerst fahren wir auf dem Weg Nr. 6 (max S2) und später am Weg Nr. 18 bzw. 22 gen Tal (S1). Die Abfahrt bietet durchwegs interessante und abwechslungsreiche Passagen.

Kasnock Stöfflhütte

Tag 2 : Astfeld (Sarnthein) – Terlan

Am zweiten Tages beginnen wir frohen Mutes und pedalieren zunächst abwärts bis zur Industriezone von Sarthein. Entlang des Öttenbaches bewältigen wir die ersten Höhenmeter des Tages.

Gemütlich geht es auf der Teerstraße entlang. Mit steigender Höhe können wir immer besser den Blick ins Tal genießen. Beim Parkplatz beim Obermarcher endet die Teerstraße und unsere Räder bekommen Schotterweg zu spüren. Entlang der Forststraße tretend ist unser erstes Etappenziel, die Öttenbacher Alm, bald sichtbar.

Nach der Alm genießen wir die Fahrt am Panoramaweg: Leicht ansteigend und schönes Panorama. Nun wechseln wir zum E5 Wanderweg bzw. Wen Nr. 4. Dieser stellt sich als meist fahrbarer Steig heraus. Leichten Fußes lassen wir das Kreuzjoch hinter uns und finden uns am Auner Joch ein.

Nun können wir wieder unsere Trailsucht befrieden und kurven zum Möltener Kaser, wo wir zusammen mit dem Gewitter eintreffen. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit um die hiesigen Spezialitäten zu kosten.

Da der Regen nicht mehr aufhört beschließen wir über Mölten nach Terlan abzufahren.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4.75/5 (1)

Benutzer Bewertung

Mtb Tour zum Astjoch

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour wieder mal nach Südtirol. Dieses Mal bezwingen wir das Astjoch von Ehrenburg aus. Anschließend genießen wir die Rodenecker Alm und fahren wieder auf Ehrenburg ab.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 27 km
Höhenmeter: ca. 1500

Download GPX Track

Zum Astjoch

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Ehrenburg. Wie bei fast allen Tour im Blog kann man auch bei dieser getrost mit der Bahn anreisen. Wir durchqueren Ehrenburg und fahren zur Landstraße Richtung Montal. Nach ca. fünf km erreichen wir die Abzweigung nach Ellen.

Hier schlängelt sich die Straße in lang gezogenen Serpentinen gen Himmel. Die ersten drei km vermitteln kaum den Anschein einer Steigung, doch nach einer lang gezogenen Linkskurve offenbart sich eine geniale Aussicht auf die Pustertaler Berge, von den Pfunderer Bergkette bis zu den Sextner Dolomiten. Wir sind erstaunt über die bereits überwundenen Höhenmeter. Die weiteren fünf km sind jetzt teilweise etwas steiler und die Serpentinen werden enger. Doch dank dem guten Straßenbelag erreichen wir rasch und einigermaßen frisch den Parkplatz oberhalb von Ellen, wo die Forststraße zur Rodenecker Alm (oder alternativ zum Astjoch) beginnt.

Wir folgend ab jetzt den Wanderweg 67B. Die ersten Kilometer sind noch angenehm zu fahren, die Straße wird später aber zunehmend steiler.

Das nächste Etappenziel ist die Hospalm. Nach ein paar hundert Meter biegen wir links gen Walder-Alm ab. Bevor wir diese erreichen, müssen wir rechts abbiegen. Die Forststraße führt uns zur Burgstallalm. Nun sind schon die Dolomiten in ihrer vollen Pracht vor uns zu sehen. Den letzten Kilometer (ca. 10 Minuten) zum Astjoch müssen wir unser Gefährt schieben.

Vom Astjoch zurück nach Ehrenburg

Am Astjoch kann man ruhig einig Zeit verweilen um das herrlich Panorama zu genießen. Für den Weg ins Tal wählen wir zunächst den Weg Nr. 67. Dieser ist zum Teil schwer zu fahren, da der Weg verblockt ist.

Der Wanderweg mündet in einen breiten Karrenweg, dieser wiederum in einer schönen Forststraße, die uns zuerst zur Strarkenfelder Hütte und dann zur Rastner Hütte führt. Auf der netten Hütten genießen wir sehr gute „Plentener Knödel“ (Buchweizen Knödel).

Bald kommt eine Verzweigung und wir fahren rechts bergab auf dem 68er (S1). Die 68er-Route quert mehrmals Forstwege oder verläuft kurzzeitig auf ihnen. Er ist aber oft und gut sichtbar markiert, so dass keine Zweifel aufkommen sollten. Bei Höhe 1600m gibt es eine Verzweigung. Wir wählen den linken Zweig 68A.

Beim Pratner gelangen wir zu einer Asphaltstraße. Entlang des Höfeweges endet unsere Tour schließlich wieder in Ehrenburg.

Kasnock auf am Moar in Plun

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4.25/5 (1)

Benutzer Bewertung

Mtb Tour zum Stoanamandl mit Trailabfahrt

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour wieder mal nach Südtirol. Dieses Mal bezwingen wir das Stoanamandl. Anschließend genießen wir eine wunderschöne Trailabfahrt nach Mühlbach.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 30 km
Höhenmeter: ca. 1600

Download GPX Track

Zum Stoanamandl

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Franzensfeste. Entlang des Radweges fahrend gelangen wir zur Ortschaft Aicha, wo wir ins Oberdorf pedalieren. Hier beginnt eine wenig befahrene Landesstraße. Dieser folgend erreichen wir bis Spinges, wo Katharina Lanz ihr Ruhm erlangt.

Auf der geteerter Straße steigen wir gen Wetterkreuz empor. Am Wege dorthin, können wir das herrliche Panorama genießen. Einerseits ist der Brixner Talkessel andererseits der Eingang ins Pustertal zusehen. Die Dolomiten lächeln auch in ihrer vollen Pracht zu uns.

Am Parkplatz beginnt die Forststraße. Wir folgen den Weg Nr. 9. Die Steigung ist angenehm zu fahren. Immer wieder fahren wir an lichten Lärchenwiesen vorbei. Bevor wir zum Jochtal Restaurant gelangen, lassen wir noch die Anratter Hütte hinter uns. An der Linderalm schaffen wir es nicht vorbeizukommen und üben den Einkehrschwung.

Ab dem Jochtal Restaurant folgen wir zuerst Weg Nr. 11 und später 1A um zum Stoanamandl zu gelangen. Der Weg ist durchgehen fahrbar.

In Tal am Stoanamandl Trail

Am Stoanamandl kann man ruhig einige Minuten verweilen, um das herrliche 360 Grad Bergpanorama zu kontemplieren. Was nun kommt ist ein Trail vom feinsten. Am Weg Nr. 1 geht es gen Tal. Den ersten Abschnitt kann man durchwegs als flowig bezeichnen.

Bei der Lutzbrücke gelangen wir wieder auf die Forststraße, diese folgen wir bis zum Parkplatz. Bis nach Spinges fahren wir am Weg Nr. 9. Dieser beinhaltet kurze Leckerbissen. Das gleiche kann man über den Weg Nr. 7 sagen, auf den wir bis nach Mühlbach fahren.

Kasnock auf am Moar in Plun

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4/5 (1)

Benutzer Bewertung

Wanderung zum Achselboden und Achselbodenhütte

Ahoi liebe Wander-Freunde!

Diese Tour beginnt und endet in Innsbruck. Wir wandern zum Höttinger Bild und von dort zum Achselboden bzw. Achselbodenhütte. Weiter geht es zur Höttinger Alm und über den Höttinger Graben wieder zum Höttinger Bild und Innsbruck.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 13 km
Höhenmeter: ca. 1100

Download GPX Track

Zur Achselbodenhütte

Ausgangspunkt dieser Tour ist die Universität Innsbruck. Gemütlich wandern wir zuerst zum Botanischen Garten. Wer Zeit und Lust hat, kann natürlich sich hier ein wenig aufhalten, um die Vielzahl an botanischen Raritäten zu betrachten.

Wir lassen den Höttinger Schießstand hinter uns und gehen zum Planötzenhof. Auf den Bildstockweg erreichen wir schließlich das Höttinger Bild.

Ab hier folgen wir dem Steig, der direkt beim Brunnen beginnt (Beschilderung Achselkopf). Vorbei an einer Jagdhütte führt der schattige Weg bis zum Ende einer Forststraße unterhalb des Achselkopfs.

Ab hier wird der Steig schmaler und führt im Zickzack etwas steiler durch lichten Wald den Osthang des Achselkopfs hinauf. Bei einem großen Felsen (ca. 1400m) entweder links weiter steil über felsigere Stellen oder rechts dem Steig durch den Wald folgen, bis man schließlich den Achselboden erreicht.

Die Achselbodenhütte liegt etwas oberhalb im Almgelände mit traumhaftem Blick auf Innsbruck, ins Wipptal, auf die Tuxer und die Stubaier Alpen.

Achselboden: Wer Weg ins Tal

Von der Achselbodenhütte führt ein traumhafter Steig zur Höttinger Alm. Immer wieder wird der Blick frei und wir genießen das Panorama ins Inntal. Nachdem wir uns auf der Höttinger Alm gestärkt haben machen wir uns am Weg gen Tal.

Wir wählen die Variante, die uns durch den Höttinger Graben gen Tal führt. An der Forststraße angelangt geht es wieder zurück zum Höttinger Bild. Der restliche Weg ist ident dem Aufstieg.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

3.25/5 (1)

Benutzer Bewertung

Umrundung der Nockspitze

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour in der Nähe von Innsbruck und zwar nach Mutters. Am Bahnhof (Straßenbahn) Nockhofweg beginnt unsere Tour zur Umrundung der Nockspitze/Saile.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 23 km
Höhenmeter: ca. 1600

Download GPX Track

Zum Pfriemeskopf

Ausgangspunkt dieser Rundtour ist der Bahnhof Nochhofweg in Mutters. Von hier ist es nicht weit bis zur Talstation der Muttereralmbahn, wo der Forstweg zur Mutterer Alm beginnt. Diesen kann man als durchwegs anspruchsvoll bezeichnen. Wir bewältigen hier 800 Höhenmeter in 5 Kilometer.

Bis zum Pfriemesköpfl ist der Weg für guten Biker fahrbar. Der eine oder anderer wird wohl sein liebstes Gefährt schieben müssen. Für den Trailinteressierten: Am Pfriemesköpfl beginnt der Götzeneralmtrail.

Die letzten Höhenmeter bis zum Pfriemeskopf tragen wir das Bike.

Zur Pfarrachalm

Wir folgen nun den Weg zum Birgitzköpflhaus. Bis auf die letzten Meter die sehr steil sind, geht der Weg immer wieder auf und ab. Der höchste Punkt auf dieser Umrundung der Nockspitze liegt noch vor uns. Vom Birgitzköpflhaus sind es noch ca. 5 Minuten.

Am Weg zur Pfarrachalm sind einige steile Passagen zu bewältigen. Großteils ist der Tail aber gut fahrbar. Ein kleiner Wermutstropfen: Bevor wir die Pfarrachalm erreichen, sind noch ca. 70 Höhenmeter zu bewältigen.

Das letzte Teilstück Umrundung Nockspitze

Um zur Kreither Alm zu gelangen, nehmen wir den Pfarrachsteig. Da hier das Radfahren verboten ist, halten wir uns an die Vorschrift. Nicht weit entfernt von der Kreitheralm betreten wir wieder die Forststraße.

Am Almenweg lassen wir auch die Raitiser Alm hinter uns und erreichen die Mutterer Alm. Wer will kann sich noch am Trail austoben. Wir entscheiden aber, dass wir heute genug gefahren sind und wählen den schnellsten Weg gen Tal: die Forststraße.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4.25/5 (1)

Benutzer Bewertung

Mtb Tour zur Sillianer Hütte mit Trailabfahrt

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour nach Südtirol und zwar beginnt diese Tour in Innichen. Von hier fahren wir nach Sexten und weiter empor zur Sillianer Hütte. Zurück geht es über die Klammbachalm und Moos.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 36 km
Höhenmeter: ca. 1300

Download GPX Track

Zur Sillianer Hütte

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Innichen. Wie so oft wählen wir den Zug als unser Anfahrtsmittel in der Hoffnung, dass andere Biker unser Beispiel folgen. Die ersten 6 Kilometer der Tour verlaufen gemütlich entlang des Radweges. In Sexten machen wir unsere erste Pause um einen guten italienischen Kaffee zu genießen.

Gestärkt durch den Kaffee machen wir uns am Weg gen Berg. In gemütlichen Serpentinen mit nie viel mehr als 10 Prozent Steigung dirigieren wir uns den Helm empor. Zu Beginn fahren wir noch auf Asphalt. Immer wieder bietet sich die Gelegenheit sich mit anderen Bikern zu unterhalten.

Nach einigen Kehren wechselt der Untergrund zu Schotter. Wir lassen zuerst die Lärchenhütte und später die Bergstation des Helms hinter uns bevor wir die Hahnspielhütte erreichen. Hier sitzen wir uns nieder um das traumhafte Bergpanorama der Dolomiten zu genießen.

Ab der Hahnspielhütte wird der Weg zunehmend technischer zu fahren. Der Weg verläuft am Kamm entlang bis zur Sillianer Hütte. Die letzten 60 Höhenmeter haben es in sich. Nur die besten schaffen auch die gesamte Strecke durchzufahren.

Abfahrt von der Sillianer Hütte

Nachdem wir unser Mahl genossen haben, machen wir uns auf um das letzte Teilstück zu bewältigen. Am Bunker ziehen wir unsere Protektoren an und stürzen und in den den Trail. Wir nehmen zuerst den Weg Nr. 134 und später 133 um zur Klammbachhütte zur gelangen. Wanderer haben natürlich Vorrang.

Der Trail ist großteils flowig, einige größere Stufen und Steilstücke sind aber zu bewältigen. Ab der Klammbachhütte geht es am Forstweg bis nach Moos.

Zurück zum Bahnhof von Innichen gelangen wir auf der Staatsstraße.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

Noch keine Bewertung. Sei die/der Erste.

Benutzer Bewertung

Flatschjochrunde vom Brenner aus

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour nach Südtirol und zwar beginnt unsere Tour am Brenner. Von hier überqueren wir das Flatschjoch und fahren ins Pfitscher Tal. Weiter geht es bis nach Wiesen und von dort über die Prantneralm zurück zum Brenner.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 6,5 Stunden
Länge: ca 48 km
Höhenmeter: ca. 2200

Download GPX Track

Zum Flatschjoch

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof vom Brenner. Natürlich genießen wir noch vor dem Start den hiesigen Kaffee.

Zunächst fahren wir gemütlich den Radweg entlang. Nach ca. 2.5 Kilometer weist uns die Beschilderung den Weg zum Gasthof Wolf. Der weitere Weg auf der Forststraße zur Luegernalm kann als angenehm bezeichnet werden.

Dies ändert sich dramatisch nach der Alm. Der alte Militärweg zum Flatschjoch ist meist sehr steil. Teilweise ist er auch schottrig. Dennoch beißen wir die Zähne zusammen und sehen den Anstieg als Training für unsere Wadeln.

Am Flatschjoch genießen wir noch kurz den Ausblick zum Brenner Grenzkamm und den Pfunderer Bergen.

Trailabfahrt nach Grube

Nun erwartet uns eine wirklich schöner Trail nach Grube ins Pfitscher Tal. Wir nehmen den Weg Nr. 5. Dieser führt uns zunächst zur Grubenalm. Danach fahren wir ein kurzes Stück auf der Forststraße (wahrscheinlich gäbe es auch einen direkteren Weg), bevor wir am Steig 5a hinunter ins Tal kommen. Bis auf einige engere Spitzkehren kann man Trail durchwegs als flowig bezeichnen.

Nach Wiesen

Der weitere Weg verläuft nun auf Asphalt. Wir passieren Kematen und erreichen die Landesstraße 508. Vor Alfens biegen wir in einem schönen Wanderweg (Nr. 1) ein. Der weitere Verlauf erfolgt wieder auf der Landesstraße.

Zur Prantneralm und Hühnerspielhütte

Ein scharfe Rechtskurve machen wir, als wir die Beschilderung Richtung Flains, Schmuders sehen.
Bis zum Parkplatz und Beginn der Forststraße genießen wir die Aussicht ins Tal. Die angenehme Steigung und die zahlreichen Kehren lassen dies zu.

Nach dem Parkplatz wechselt zwar der Straßenbelag an der Steigung ändert sich nichts maßgebliches. Die Prantner Alm sticht uns mit den knallgelben Sonnenschirmen ins Auge. Hier kehren wir zu ein und stillen unseren Hunger.

Kurz darauf passieren wir die Riedberg Alm bevor wir zur Hühnerspielhütte gelangen.

Zurück zum Brenner

Ab der Hühnerspielhütte fahren wir zunächst am Forstweg weiter. Wer will kann nach ein paar Kehren einen weiteren kurzen Trail bis zum Parkplatz Dax machen. Auf der Staatsstraße gelangen wir wieder zurück zum Brenner.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 7

Beilage: 9 (Salatteller)

Service: 8

Preis: 6 ( 2 Knödel um 8,5 Euro)

Gesamt: 30

Kaspressknödel Juifenalm

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4.5/5 (1)

Benutzer Bewertung

Mtb Tour von Brixen zum Hausberg Plose

Hallo liebe Radverrückte!

Diesmal führe uns die MTB Tour auf den Brixner Hausberg, die Plose.

Dauer: 5,5 Stunden
Länge: ca 40 km
Höhenmeter: ca. 1500

Download GPX Track

Mtb Plose: Der Aufstieg

Frischen Mutes ging es in aller Frühe vom Bahnhof Richtung Süden zum malerischen Dörfchen Albeins, welches bekannt für die gute Hotelerie ist. Doch leider hatten wir gar keine Zeit für Wellness, denn wir folgten dem Aferer Tal, immer unsere Tagesziel vor Augen, die Plose. Der Untergrund bestand aus Asphalt oder einem sehr gut befestigtem Traktorweg. Die Steigung war immer konstant und mäßig.

Lediglich bei ca. km 7 befindet sich eine steile Rampe, welche durch Betonblöcke als Untergrund gekennzeichnet sind. Diese Rampe zieht sich länger hin als es den Anschein hat, also sollte der vorsichtige Mountainbiker das Rad schieben. Dem Wagemutigen wünschen wir genug Kraft für spätere Anstiege.

Die Fahrt durch liebliche Wiesen und Wälder mündet schließlich in die Landesstraße 29, die wir bis zur Palmschoß Bergstation folgen. Der herrliche Aussicht in die Dolomiten (Geissler Spitzen, Langkofel und Plattkofel) ließ uns eine kurze Pause machen und alsbald radelten wir bei mäßiger Steigung durch das Kreuztal. Nun kamen wir zur Waldgrenze und erkannten bald das Ziel unserer heutigen Begierde, nämlich den Telegraphen, also die höchste Spitze der Plose.

Also sammelten wir unsere letzen Kräfte und strampelten den gut befestigten Weg nach oben. Nach einigen lang gezogenen Serpentinen erreichten wir schließlich das Plose Haus, die uns einen wunderschönen Ausblick auf die Dolomiten bot.

Mtb Plose: Die Abfahrt

Nach einer ausgiebigen Mahlzeit konnten wir auch als Nicht-Schifahrer endlich mal eine Schipiste hinunter düsen, wenn auch mit einem alternativen Sportgerät und einer alternativen Jahreszeit. Bei der Plose Bergstation startet der sagenhafte Flowtrail der Plose, also eine 6,6 km lange, bestens präparierte Abfahrt, die 1000 Höhenmeter nach unten führt und jedem Mountainbiker eine Unendlichkeit von Glückshormonen schenkt.

Doch leider endete auch diese Fahrt irgendwann bei der Talstation, von der wir nach St. Andrä und schließlich nach Brixen abfuhren. Wie könnte diese Tour auch besser enden, als mit einem erfrischendem, kohlenhydratreichem Getränk im Schatten des Brixner Domes?

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4/5 (1)

Benutzer Bewertung

Mtb Tour Marchkinkele und Turnthaler

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Diese Tour bestreiten wir in Südtirol und zwar führt uns unsere Lust zum Biken nach Toblach. Von Toblach fahren wir über das Silvestertal zur Silveralm, wo wenig später die alte Militärstraße beginnt, die uns über zahlreiche Kehren mit Dolomitenblick zum Marchkinkele führt. Danach geht es über die Forststraße unterhalb des Turnthalers nach Sillian. Zurück nach Toblach über dem Radweg.

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 37 km
Höhenmeter: ca. 1500

Download GPX Track

Marchkinkele: Silvesteralm

Ausgangspunkt dieser schönen Tour ist der Bahnhof von Toblach. Von Bahnhof aus fahren wir zum Zentrum des Dorfes, wo wir der Straßenbeschilderung gen Wahlen/Silvestertal folgen.

Der Landstraße folgende, wir lassen die Enzianhütte links von uns, erreichen wir ein kleine Weggabelung. Links geht es nach Kandellen und Frondeigen, rechts ins Silvestertal bzw. Silvesteralm.

Der Beschilderung Nr. 1 (Silvesteralm/Marchkinkele) folgend, kommen wir zu einem kleinen Parkplatz wo die Forststraße beginnt. Das Gefälle der Forststraße ermöglicht es uns ohne größere Anstrengung zur Silvesteralm zu gelangen.

400 Meter nach der Alm, biegen wir links (Weg Nr. 14) ab. Das Zeichen des „Stoneman-Trail“ zeigt ebenfalls in diese Richtung.

Marchkinkele: Militärstraße

Hier beginnt die Militärstraße die uns in den nächsten 700 Höhenmeter und 7 Kilometer zum Marchkinkele führen wird. Die Militärstraße schlängelt sich in vielen Kehren und angenehmer Steigung gen Berg. Ab der Baumgrenze kann man eine herrlichen Blick zu den Dolomiten im Süden und den Villgratner Berge im Norden genießen. Die letzten Höhenmeter wird der Untergrund ein wenig steiniger. Ab dem Strickberg wird die Straßen eben. Am Marchkinkele kann man neben einen herrrlichen 360 Grad Blick, auch die Überreste der von den Italiener errichteten Militärbunker bewundern.

Marchkinkele: Vom Marchkinkele nach Gadein

Ab dem Marchkinkele geht es über eine etwas ausgewaschene Schotterstraße weiter gen Osttirol zur Hochrast.
Alternative: Abfahrt zur Silvesteralm.
Nach der Staatsgrenze (dieser Übergang wurde übrigens früher zum Schmuggeln genutzt) fahren wir zum Teil auf einem leichten Singletrack am Weg Nr. 10 bis nach Gadein. Achtung: Man muss noch eine kleine Rampe bezwingen.

Nach Sillian

Da das Restaurant geschlossen ist, entschließen wir uns den Weg gen Tal zu wagen. Nach einer Kehre auf der Forststraße nach Sillian, betreten wir den Weg Nr. 7. Dieser ist teilweise anspruchsvoll zu fahren. Bei Stalpen zeigen unsere Bremsbeläge schon Zeichen von Abnützung. Auf der Teerstraße bewältigen wir die letzten Meter gen Tal

Zurück nach Toblach

Am Drauradweg fahren wir zurück nach Toblach. Dank eines hilfsbereiten Rennradfahrer schaffen wir die letzten Kilometer trotz Gegenwind relativ unbeschadet.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4.25/5 (3)

Benutzer Bewertung

Mtb-Tour von Sellrain zur Juifenalm (2022 m)

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour in das malerische Sellraintal, einem Seitental des Inntales. Von Sellrain radeln wir los bis wir zur Juifenalm ankommen, wo wir sehr gute Kaspressknödel verkosten dürfen.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 23 km
Höhenmeter: ca. 1100

Download GPX Track

Tour zur Juifenalm

Ausgangspunkt dieser Tour ist Sellrain. Man könnte auch ab Gries im Sellrain oder vom Parkplatz zur Juifenalm losradeln, wir wollen aber ein paar Höhenmeter machen. Somit pedalieren wir auf der Landesstraße entlang. Alsbald erreichen wir Gries im Sellrain.

Gries im Sellrain ist ein pittoreskes Dorf in Mitten den Sellraintales. Von hier könnte man auch ins Kühtai radeln. Unser Weg führt uns aber in das Lüsental.

Bis nach Juifenau müssen wir noch eine 500 Meter währende Rampe erklimmen. Auf Asphalt ist diese aber nicht allzu schwer zu fahren. Nicht mehr weit und mir erreichen die Abzweigung zur Juifenalm. Man könnte auch bis hierher mit dem Auto fahren, der Parkplatz ist aber gebührenpflichtig.

Nun geht es mit angenehmer Steigung der Forststraße entlang. Zwischen den Baumlücken können wir schon das herrliche Bergpanorama des Sellraintales bewundern. Der Lüsener Fernerkogel ist deutlich und mächtig zu sehen.

Nach 600 Höhenmeter und 4 km erreichen wir schließlich die Juifenalm. Diese ist das ganze Jahr über bewirtschaftet und im Winter fürs Rodeln bekannt. Die Wirtsleute sind sehr freundlich und das Essen gut.

Nachdem wir unser Heißhunger mit sehr guten Kaspressknödeln gestillt haben machen wir uns wieder zurück. Der Weg, der von der Juifenalm gen Tal führt, sieht verlockend aus. Die lokalen Gesetze respektieren, geht es auf diesem gen Tal. Wanderer haben natürlich Vorrang.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 9

Beilage: 9 (Krautsalat)

Service: 9

Preis: 6 ( 2 Knödel um 8,9 Euro)

Gesamt: 33

Kaspressknödel Juifenalm

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

2.5/5 (1)

Benutzer Bewertung

Mountainbiketour von Matrei durch das Navistal zur Seapnalm und Mislalm

Ahoi liebe MTB-Freunde!

An diesem Wochenende führt uns unsere Tour in das malerische Navistal, einem Seitental des nordtiroler Wipptales. Von Matrei am Brenner fahren wir zur Seapnalm. Zurück treten wir über dem Mislalm-Trail zur Mislalm.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 30 km
Höhenmeter: ca. 1300

Download GPX Track

Durch das Navistal bis Grün

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Matrei am Brenner. Wir nehmen die Unterführung und fahren gen das Navistal. Bei Mühlen entscheiden wir uns über St. Kathrein zur Landestraße zu fahren. An heißen Sommertagen ist dies nicht zum empfehlen. Hier sollte man den Forstweg neben dem Bach nehmen.

An der Landesstraße entlang fahrend, genießen wir den herrlich Ausblick auf die Bergwelt des Navistales. Beim Parkplatz in Grün betreten wir zum ersten Mal die Forststraße. Bis dato war die Steigung noch sehr erträglich. Dies ändert sich nun und unsere Waden werden gefordert.

Zur Seapnalm und Mislalm

Nach ca. 1h Stunde Fahrt, wir haben einige Kehren hinter uns, erreichen wir die Seapnalm auf 2090 Meter. Normalerweise ist die Alm am Wochenende geöffnet. Wir sind aber leider dieses Jahr zu früh dran. Nach einer kurzen Pausen geht es am Mtb-Weg Nr. 522 weiter. Dieser ist teilweise sehr steil und unangenehm zu fahren.

Auf ca. 2280 Meter erreichen wir den höchsten Punkt der Tour und es geht auf einem Karrenweg zur Mislalm, eine weitere der vielen Almen im Navistal. Natürlich lassen wir uns nicht die Gelegenheit zu einer kurzen Jause mit Traumblick entgehen.

Hinunter ins Navistal

Am Weg Nr. 19, ein Wanderweg, treten wir weiter bis uns die Beschilderung den Weg gen Matrei weißt. Nach einem kurzen Abschnitt auf einem Karrenweg erreichen wir eine Forststraße. Diese führt uns kurz oberhalb von Matrei zur Landesstraße. Nur noch wenige Minuten Fahrt trennen uns vom Bahnhof.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

3/5 (1)

Benutzer Bewertung

Mtb Tour zur Radlseehütte oberhalb Brixen

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Diesmal führte uns die Tour von der malerischen Stadt Brixen zur Radlseehütte und zwar- man verzeihe mir dieses schlechte Wortspiel- mittels Rad. Potentielle Sportler, die diese Tour nachfahren wollen, raten wir ausdrücklich, unsere Tourbeschreibung (und GPS Track) ziemlich genau einzuhalten, um ungewollte und nervig lange Tragepartien zu vermeiden.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 32 km
Höhenmeter: ca. 1900

Download GPX Track

Zum Garner Wetterkreuz

Wir starteten also vom Bahnhof Brixen und radelten zum Weiler Mahr bei Brixen, der auch ein Geheimtipp für Kletterer darstellt. Die Steigung wurde sofort sehr pulsanregend und sollte einen Vorgeschmack auf die ganze Tour liefern. Denn so richtig flach wurde es bis zum Ziel nicht mehr. Auf kaum befahrenen, asphaltierten und gut befestigten Wegen kämpften wir uns bei beträchtlicher Wärme (der Aufstieg befindet sich ausschließlich in Südlage) bergauf, wobei sich auch einige Passagen befinden, die an der 20% Steigung kratzen. Wir fahren an Tschötsch und Schnauders vorbei.

Wir ignorierten die SOS Signale unserer Waden und gelangten schließlich zum Parkplatz Garner Wetterkreuz, wo uns eine Bank zum Verweilen verleitete.

Zur Brugger Schupfe

Nachdem die Batterien (nur metaphorisch gesehen) mittels Jause wieder einigermaßen aufgeladen waren, setzten wir unsere Tour fort und wir wurden mit der atemberaubenden Aussicht auf wunderschöne Almen im Vordergrund und die majestätischen Dolomiten im Hintergrund belohnt. Die Strecke hingegen wurde nicht wirklich einfacher, aber die steilsten Aufstiege wurden von eingelassenen Betonblöcken als Fahrbahnbelag etwas erleichtert.

Nach zwei Kehren gelangten wir zum Glück zu einem Brunnen, welcher an heißen Tagen bitterlich nötig ist. Kurz darauf kamen wir zur Brugger Schupfe, ein sehr beliebtes Ausflugsziel am Königsanger, der auch im Winter sehr gut erreichbar und somit geöffnet ist. Die Aussicht verbesserte sich nochmals, da nun mehr oder weniger die gesamten Dolomiten zu bewundern waren, von der Marmolada, über Lang-und Plattkofel, über die Geislerspitzen bis zum Peitler Kofel. Ein Kaffee sollte uns nochmals die Kraft geben, unser Ziel zu erreichen.

Zur Radlseehütte

Nach einer letzten Kehre bogen wir auf eine Wiese ab, die uns nach Osten führte und uns bald dazu verleiteten, unser Rad alternativ zu verwenden, denn alsbald mussten Ross und Reiter ihre Position wechseln. Der Aufstieg war aber nicht allzu schwer und die Aussicht ließ uns das zusätzliche Gewicht auf unseren Schultern fast vergessen.

Nach kurzer Zeit gelangten wir auf einen Bergpfad, der sogar teilweise noch befahrbar war. So kamen wir etwas später beim Radlsee an, der uns nur noch fünf Minuten von unserem Tagesziel, der Radlseehütte trennte. Wir wurden bei der Radlseehütte außerordentlich freundlich bedient und das Essen führte zu Begeisterungsstürmen, die sich aufgrund der Müdigkeit eher nach innen als nach außen offenbarten. Auf der Hütte werden außerdem jeden Donnerstag frische Knödel jeglicher möglicher und unmöglicher Art zubereitet und kredenzt. Also unbedingt ein „Place to be“. Außerdem gibt es noch einige nette Zimmer zum übernachten, sollten die Knödel den späteren nächtlichen Abstieg behindern.

Hinunter ins Tal

Den angebotenen Verdauungsschnaps mussten wir leider abschlagen, weil die Abfahrt (Experten werden mit dem Schwierigkeitsgrad S2 mehr als der Autor anfangen können) unsere gesamte Konzentration erforderte. An dieser Stelle möchten wir und herzlichst bei unserem Guide vor Ort Christian bedanken, ohne ihn wären wir wahrscheinlich nicht gesund in Brixen angelangt. Aus Sicherheitsgründen konnte unser Fotograf keine Bilder während der Abfahrt machen, aber vielleicht lässt sich unser Management für ähnliche Fälle zum Kauf einer GoPro überreden. Jedenfalls können wir die Abfahrtsstrecke von unserem Experten Christian (sie ist ebenfalls im GPS Track enthalten) wärmstens empfehlen, die Mischung aus Nervenkitzel und Adrenalinausschüttung ist unvergleichlich.

Zusammenfassend ist diese Tour atemberaubend, großartig, sensationell und kann nur wärmstens empfohlen werden. Aber vielleicht sollte man vorher einige Touren über 1500 Höhenmetern in den Beinen haben, um sie wirklich genießen zu können.

Hier Klicken um die Karte zu vergrößern

4.13/5 (2)

Benutzer Bewertung