Südsteiermark: Rundtour bei Leutschach in den Weinbergen

Hallo liebe Radfreunde,

wie immer bereiteten wir uns sorglos und unbedarft auf diese Traumtour vor, als wir Ohrenzeugen eines nächtlichen Ereignisses wurden.

Aus Datenschutzgründen soll die Situation nun neutral umschrieben werden. Unser niederbayerischer Zuchtstier hatte in der Nacht sein „Schätzchen“ gefunden bzw. verwechselt. Da wir auch viele minderjährige Leser haben, müssen wir leider auf der genauen Schilderung der Geschehnisse verzichten, sie werden aber sicherlich in die Annalen des Alpenvereins eingehen.

Am darauffolgenden Tag konnte wir lediglich beobachten, dass das „Schätzchen“ immer wieder auf die Padale stieg und den Sattel tunlichst mied. Wie auch immer, neben den amorösen Abenteuern, fand auch eine Traumtour in den Weinbergen der südlichen Steiermark statt.

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 47 km
Höhenmeter: 700

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Teilstrecke bis zum Kollerhof

Wir starteten in Maltschach und fuhren auf kleinen Nebenstraßen bis nach Arnfels, vorbei an lieblichen Felder in denen Kürbis, Sojabohnen, Mais und Hopfen angebaut wurden. Erwähnenswert sind die außerordentlich kreativen Ortsnamen Kleinklein und Großklein. Hier folgte der kurze aber knackige Anstieg bis zur Kreuzbergwarte, die sich etwa 30 Meter über den Boden erhebt. Laut unserem Gruppenführer kann man hier an klaren Tagen bis nach Venedig sehen. In Zeiten von blau-türkisen Regierungen sahen wir keinen Grund an dieser „Wahrheit“ zu zweifeln.

Nach einer kurzen Rast gelangten wir nach drei Kilometern mit mäßigem Auf- und Ab zum Buschenschank Kollerhof. Die Liebe zum Detail in der Ausstattung und das sehr gute Essen und Trinken muss hier erwähnt werden.

Radtour Leutschach: der zweite Teil

ach dem Mittagessen fuhren wir zur Landesstraße zurück und bezwangen nochmals drei Weinberghügel, bevor wir zur weltgrößten Traube (aus Stahl und Glas erbaut) gelangten. In dem dort gelegenen Burschenschank bekamen wir in guter alter österreichischer Tradition eine ausgiebige Kellerbegehung geboten. Vorsichtshalber behielten wir den Ausgang stets im Auge.

Ein Hügel später gelangt wir nach Leutschach an der Weinstraße. Auf schönen Wiesenwegen ging es ab hier wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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Steiermark: Von Oberhaag nach Maltschach

Ahoi liebe Radfahrer,

wie jedes Jahr sind wir mit den AVS St. Lorenzen unterwesg, um die schönsten Ecken Europas zu entdecken. Der einzige Hacken an der Sache ist der Start. Der Wecker klingelt schon um unmenschliche 04:30. Nach 6 h Fahrt mit dem Bus, luden wir unsere Räder in Oberhaag aus, wo die erste Radtour begann.

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 24 km
Höhenmeter: 700

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Hin zum Grenzkamm

Die ersten 4 Kilometer dienten zum Aufwärmen und verliefen zunächsten flach durch schöne grüne Auen. Nun folgte der nicht unsteile Anstieg zum ersten Zwischenziel, ersten und sicher nicht letzten Buschenschank.

Die bis zu 15 Prozent steilen Anstiege konnten auf guten Asphalt und nach 5 Kilometer und 400 Höhenmeter durften wir unser hart verdiente Rast mit Riesenportionen von steirischen Spezialitäten belohnen.

Zwischen Österreich und Slowenien

Mit vollem Magen und beschwingt durch Most mit Brombersaft verdünnt ging es über Stock und Stein Richtung Slowenien. Aber habt Acht, unserer Gruppenleiter wurde Opfer eines heimtückischen Anschlages der steirschen Killerwurzel und ca. 1 Meter in die Luft katapultiert. Kurzzeitig konnte zwischen Rad und Mensch nicht unterschieden werden. Der Zwischenfall ging aber dank seiner körperlicher Überlegenheit und ging glimpflich aus.

Es folgte ein gemütliches entlang des Grenzkammes zwischen Österreich und Slowenien. Ein kurze Schiebepassage war auch dabei und führt uns, wie sollte es auch anders sein, zum nächsten Buschenschank. Wir füllten unsere Batterien mit weiteren lokalen Isotonischen Getränken. Diese nützten uns um die folgende Abfahrt mutig zu bewältigen. Die letzten flachen Kilometer führten uns durch Hopfenfelder.

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Mtb Tour zur Krimperbachalm und Kögele

Ahoi liebe Radfreunde!

Unsere heutige Radtour ist eine wunderschöne Sommer zum Krimperbachalm und zum Kögele. Sie führt vom Bahnhof von Kematen über Oberperfuß und die Panoramastraße zum Krimperbachalm. Weiter tragen wir zum Kögele. Ab hier geht es nach St. Quirin und Sellrain von wo wir auf der Bundesstraße nach Kematen zurück fahren.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4, 5 Stunden
Länge: ca 32 km
Höhenmeter: 1700

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Zur Krimperbachalm und Kögele

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Kematen. Von hier geht es über die Bundesstraße nach Oberperfußer und weiter nach Stiglreith. Um nach Stiglreith zu gelangen gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin vom Dorfzentrum Oberperfuß rechts ab zu zweigen und bis zur Talstation des Rangger Köpfl Lift zu fahren. Am Lift beginnt der Radweg nach Stiglreith. Dieser führt durch den Wald.

Wir entscheiden uns aber führt die zweite Variante da diese mit großartiger Aussicht über das Inntal ausgestattete ist. Vom Dorfzentrum fahren wir zunächst 2,5 km geradeaus bis zur Bundesstraße Richtung Sellrain gelangen. Hier zweigen wir rechts ab und fahren über den Panoramaweg (der Weg hält was er verspricht) bis nach Stiglreith.

Am Parkplatz Stiglreith angelangt fahren wir über den ausgewiesenen Radweg bis zur Krimperbachalm. Wir werden ausreichend für unsere Mühen durch die wunderbare Aussicht entlohnt. Richtung Osten kann man bis zum Wilden Kaiser sehen. Nordwerts erblicken wir die Mieminger Kette und das Stefelder Plateau. Im Westen reicht unser Blick bis fast nach Imst und im Norden thront der Roßkogel.

Kögele und Abstieg

Nun kommt der anstrengendste Teil der Tour wir schieben und tragen die nächsten 300 Höhenmeter bis zum Kögele. Aber ohne Fleiß kein Preis. Der Ausblick lohnt sich. Von hier geht es nur mehr abwärts. Bis nach St. Quirin würden wir den Trail als fast flowig bezeichnen. Natürlich halten wir uns an die in Österreich geltenden Regeln und Gesetze.

Ab St. Quirin geht es die Asphaltstraße nach Sellrain von wo aus wir auf der Bundesstraße zurück nach Kematen fahren.

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Finale Ligure – Nato Base

Ahoi liebe Finale Ligure Fans,

als die Nato Base in Finale Ligure aufgeben wurde suchte man eine neu Nutzung für das bis dorthin gesperrte Areal. Und prompt fand man eine Nutzung: Es wurden Trails gebaut und die Erfolgsgeschichte von Finale Ligure als MTB-Mekka begann.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 40 km
Höhenmeter: ca. 1300

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Nach Orco

Unsere heutige und leider letzte Tour unseres Aufenthaltes in Finale Ligure für heute uns führte uns zur ehemaligen NATO Basis. Wir starteten in Finale Ligure, fuhren Richtung Norden bis nach Orco, wo uns die schöne Aussicht zu einem kurzen Aufenthalt verleitete.

Von hier aus führte eine kurze Abfahrt nach Feglino. An dieser Stelle begann der sanfte Anstieg bis zur NATO Base. Zu erwähnen ist noch die Gefahr, die vom Verkehr ausgeht. Diesmal handelt es sich nicht um gefährliche Motorrad-Roudies, ungeschickte E-Biker oder Rennen fahrende Squats, sondern um die Horden von Shuttlebussen mit Anhändger, die die Downhiller nach oben karrten.

Finale Ligure Nato Base

Nach etwa 12km mit einer mittleren Steigung von ca 8 Proyent und 37 hoch gekarrten Donwnhill-Radfahrern gelangten wir zur berühmten ehemaligen Basis auf 1000m Seehöhe. Die Nato hatte schon damals guten Geschmack bzw. gute Umsicht bewiesen, da die Aussicht geradezu sensationell ist. Vom bergigen Umland bis zum Meer durften wir das schöne Wetter genießen.

An der NATO Basis vorbei ging die Strecke nochmals etwa 15 hm nach oben und ab diesem Punkt sollten Protektoren angezogen werden. Im stetigen Auf und Ab ging die rasante Fahrt zurück Richtung Feglino. zunächst sehr flowig, und eher flach, dann steil und ruppig, um dann schlammig zu werden.

Das untere Drittel ist eher steil und stufig, sodass dem Fahrer einiges abverlangt wird. Zum Zurücklehnen und Genießen ist es an dieser Stelle noch etwas zu früh. Erst wenn die Forststraße bei Brico erreicht ist, der bald in die asphaltierte Straße muüdet, die nach Finalborgo führt, kann in der Kaffe genossen werden und die Tour stolz rekapituliert werden.

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Finale Ligure – Downhill Donne

Ahoi liebe Finale Ligure Fans,

diese vielseitige Tour kann viele Themen habe: antike Römer, Frauen Downhill und schließlich ein schöner Trail zu einer kleinen Kirche

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3 Stunden
Länge: ca 20 km
Höhenmeter: ca. 700

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Downhill Donne – Finale Ligure

Unsere Tour startet in Finale Ligure und folgt den Spuren der antiken Römern. Zunächst fuhren wir nach Norden, Richtung Calvisio und dann Richtung Verzi. Kurz vor dem Ort folgten wir der Via Iulia Augusta und gelangten zu den antiken römischen Brücken. Die Strecke verläuft dabei über blockige Steine, ist aber nicht schwierig und für jeden passablen Radfahrer gut zu meistern.

Nach ca. 4 km gelangten wir auf eine Provinzstraße, und folgten ihr ca. 1 km, um dann auf eine Forststraße zu gelangen, welche Richtung Meer verläuft. Nach kurzer Zeit erreichten wir eine sensationellen Aussicht spukt, der uns die Schönheit des Meeres demonstrierte. Nachdem wir uns satt gesehen hatten, begaben wir uns wieder zu unserem eigentlichen Ziel, der Abfahrt mit dem schönen Namen Downhill Donne. Dieser ist technisch nicht besonders selektiv, sondern besticht durch seinen genialen Ausblick auf das Meer und den betörendem Geruch der Kräuter der Macchie.

Am Ende des Trails gelangten wir zu einer sehr steilen Nebenstraße, die durch einen Weinberg zur Provinzstraße Strada di Isasco Führte. Hier wartete noch eine Serpentine und ca. 100 hm, um auf die Hauptstraße zu gelangen, die wiederum den Ausgangspunkt für den nächsten Trail darstellt. Dieser ist von der Schwierigkeit her zweigeteilt.

Der erste Abschnitt ist sehr flowig und leicht zu bewältigen. Der zweite Abschnitt ist sehr steinig und mit Gegenanstiegen durchsetzt. Da er sehr nah am Ort Finalpia verläuft, mag seine Schwierigkeit den einen oder anderen Radler überraschen und gerade hier gilt auch wieder: Konzentration bis zum Ende hoch halten!

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Sanremo – Monte Bignone

Ahoi liebe Ligurien Fans,

unsere heutige Tour führt uns von Sanremo, die Stadt der Künste, der Festivals, der Blumen, Alfred Nobels Alterssitz und Perle der Riviera zum kleinen hässlichen Stiefbruder San Romolo,zum Gipfel des Monte Brignone und über abenteuerliche Abfahrten wieder zurück.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5,5 Stunden
Länge: ca 43 km
Höhenmeter: ca. 1300

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Sanremo Monte Bignone

Nach der sehr zu empfehlenden Anfahrt (Aufgrund des Meeresblickes und der fehlenden Standzeit im Stau) ging es zunächst der Küstenpromenade entlang, um dann in sanfter Steigung nach Coldirodi zu gelangen.

Nachdem wir die Autobahn überquert hatten, wurde aus dem geschäftigen Trubel der Stadt plötzlich himmlische Ruhe und wir konnten uns in sanfter Steigung nach San Romolo fortbewegen. Hier zweigten wir zum Monte Brignone ab, ohne dass sich die Aufstiegsumstände großartig veränderten.

Erst zum Schluss fanden wir ordentliche Steigungen vor, die unsere Wadelnmuskulatur endlich forderten. Das allerletzte Stück zu den Bauruinen der Seilbahn, und eines scheinbar fehlgeschlagenen Tourismusprojektes ging es auf Schotter zum Gipfel. Der Rundumblick entschädigte uns für dei Mühen, der Ausblick zu den hohen Bergen im Hinterland war beeindruckend.

Die Abfahrt begannt mit einer zunächst leichten, flachen Passage, die aber zunhemend steiler und schwieriger wurde und mit Recht „S3“ Schwierigkeitsgrad bezeichnet werden kann. Ab San Romolo mussten wieder ca 100 hm bewätigt werden, um dann wieder einen einen Downhill der gleichen Katergoie zu bewältigen. In keiner Weise kann diese Abfahrt mit den gut gewarteten, flowigen Trails von Finale Ligure verglichen werden.

Die letzten ca 300 hm bewältigten wir auf der Straße und gelangten so wieder zu unserem Ausgangspunkt, der Promenade von San Remo.

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Finale Ligure – Rollercoaster Trail

Ahoi liebe Finale Ligure Fans,

Nach anfänglich kleinen technischen Problemen beschlossen wir, an diesem Tag ein ganz besonderes Schmankerl in Finale Ligure in Angriff zu nehmen. Wir möchten uns für die Fotos entschuldigen, aber leider mussten wir durch die örtliche Wolke (auf italienisch Fantozzi Wolke) pedalieren, um uns dem Start dieses Downhilltracks zu nähern.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3,5 Stunden
Länge: ca 27 km
Höhenmeter: ca. 1000

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Finale Ligure Rollercoaster

Die Auffahrt beginnt in Finalborgo, dem authentischen Ortsteil der Region mit dem mittelalterlichen Zentrum. Von diesem pulsierendem Zentrum fuhren wir nach Callice Ligure, einem verschlafenem Nest über dem Tal, in dem die Einwohner noch staunend die Radfahrer bewundern.

Von hier aus führte unsere Strecke bergauf nach Rialto. Hier erinnerte die Umgebung stark an Zuhause. Plötzliche war die exotische Flora verschwunden und wurde von uns bekannten Pflanzen ersetzt. Daran erkannten wir, dass wir uns unserem Ziel auf ca. 1000 Höhenmeter näherten. Der Belag war ein ausgezeichnet gewalzter Forstweg, durchsetzt von großen Felsenplatten. Steigungen von bis zu 20% waren durchaus dabei und ließen uns unsere Heimweh vergessen.

So kamen wir schließlich nach Melogno und machten kurz eine Rast im Ristorante Din, wo wir uns mental auf die Abfahrt über den Rollercoaster Trail vorbereiteten. Die Gastgeberin sprach uns guten Mut zu, und dass momentan nur ca. 1 Mal täglich der Hubschrauber die verrückten Ausländer abholte, die sich auf den ins Tal führenden Trails reihenweise den Hals brachen.

Kurz vorausgeschickt: wir konnten den Rollercoaster so gut wie unbeschadet überstehen, nur einmal standen wir kurz vor einer kleinen Teilkastration. Das obere Drittel des Trails ist sehr flowig und bis auf eine Stelle auch nicht besonders steil und macht einfach ganz viel Spaß. Doch das zweite namens-gebende Drittel ist geprägt von steilen Passagen, wobei man sich gefühlt bis zu 4 Metern in den freien Fall begibt (laut Experten ca. 60% Gefälle), die sofort wieder in die gleiche Steigung nach oben führt, als würde man einen kleinen Vulkankrater durchradeln.

Hin und wieder ist ein Gefälle mit einer Stufe gewürzt, sodass die Konzentration bis zum Schluss bewahrt werden sollte. Der Trail endet oberhalb von Gorra und wir fuhren nun der Provinzstraße entlang bis nach Finale Ligure, wo wir uns am Strand noch die Sonne auf den Pelz scheinen ließen! Was für ein Tag!!!!!

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Finale Ligure – Orco

Ahoi liebe Finale Ligure Fans,

unsere zweite Tour im sonnigen Ligurien führt uns von Finale Ligure nach Orco. Über einen schönen Trail fahren wir wieder zurück.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 20 km
Höhenmeter: ca. 500

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Mtb Finale Ligure: Orco

Der Start erfolgte in Finale Ligure und führte in gemütichen Serpentinen nach San Bernardino. Die Auffahrt wurde uns unendlich erleichtert, weil wir zwei extrem lustige Schweizerinnen trafen, die uns mit extrem humorvollen Witzen die Auffahrt versüßten.

Dort verließen wir die asphaltierte Straße, um auf einen gut befestigten Weg zu gelangen. Dieser führt im steten Auf und Ab über Stock und Stein, sodass hin und wieder das Arbeitsgerät geschultert bzw. geschoben werden muss.

Der Weg mündete wieder auf die Provinzstraße nach Orco. Die gemütliche Höhenstraße führt zur Pfarrkirche von San Lorenzo. Vorbei am Friedhof war der höchste Punkt des Tages schnell erreicht. Von hier aus wartete eine wunderschöne Abfahrt: aber Vorsicht, die ergiebigen Regenfälle des letzten Winters wusch einige Passagen stark aus, sodass eine genaue Fahrweise nötig ist. Die Abfahrt mündet in das hiesige Kletterparadies und schlussendlich in Boragni auf die Provinzstraße, die uns zurück nach Finale Ligure führte.

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Ponti Romani – Finale Ligure

Schönen guten Frühling, liebe Radfahrer und Fans,

da in unseren Gefilden der Schnee noch längere Touren verhindert, möchten wir nun aus Finale Ligure berichten. Diese Tour startet in Finale Ligure und folgt den Spuren der antiken Römern.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 19 km
Höhenmeter: ca. 500

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Mtb Finale Ligure: Ponti Romani

Zunächst fuhren wir nach Norden, Richtung Calvisio, ohne jedoch den Blick nach links und rechts zu vergessen. Und sofort fühlten wir eine Todsünde, nämlich Neid. Während wir Hobbygärtner uns zu Hause mir dem Löwenzahn als Unkraut herumschlagen, wachsen in Finale Ligure an jeder Ecke Kräuter , Zitrusfrüchte und Feigen. Naja, jedenfalls haben wir die besseren Knödel.

Genug abgeschweift, von Calvisio ging es Richtung Verzi. Kurz vor dem Ort folgten wir der Via Iulia Augusta und gelangten zu den namens-gebenden antiken Brücken, welche ca 100 n.Ch. gebaut und 1993 restauriert und folglich für uns Biker zur Verfügung gestellt wurden. Die Strecke verläuft dabei über blockige Steine, ist aber nicht schwierig und für jeden passablen Radfahrer gut zu meistern.

Nach ca. 4 km gelangten wir auf eine Provinzstraße,die wir allerdings schon nach ca 500 m verlassen konnten, um zu einem genialen Aussichtspunkt zu gelangen. Der Ausblick reicht vom Hinterland bis zum Meer und lässt das Herz hochspringen. Wir folgten nun der Strecke des 24h Rennens von Finale Ligure ,die auf Waldboden verläuft und somit sehr flüssig und spaßig zu fahren ist. Dabei entdeckten wir einen Trail beim Bogenschießplatz, welcher gerade in Bau ist. Wir bewegten uns ruckartig von Baum zu Baum, um es den Schützen besonders schwer zu machen. So gelangten wir schließlich nach Kien und schlussendlich nach Varigotti, wo der öffentlich zugängliche Strand zum Verweilen einlud. Der Rückweg nach Finale Ligure erfolgt auf der Hauptstraße Via Aurelia.

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Schneeschuhwanderung zur Brugger Schupfe

Ahoi liebe Wanderfreunde

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und wir können Schönes berichten: Eine Schneeschuhwanderung vom Garner Wetterkreuz zum Brugger Schupfe (2006 m) findet statt.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 6 km
Höhenmeter: ca. 600
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Zur Brugger Schupfe

Ausgangspunkt dieser Tour der Parkplatz Garner Wetterkreuz. Der Parkplatz ist ohne Problem von Klausen (Autobahnausfahrt) und Feldthurns zu erreichen.

Für Ende Dezember im Unterschied zu den letzten Jahren erwarten uns am Ausgangspunkt relativ viel Schnee. Jeder Autofahrer sollte bei diesen Bedingungen Schneeketten mit haben. Von hier ausgehend folgen wir wenige Meter der Rodelbahn Richtung Königsanger und biegen dann anschließend auf eine schmalere Passage (Wegnummer 10) ab.

Zunächst geht es durch den Wald empor, dann erreichen wir schön freie Flächen, wo wir einen wunderschönen Blick zu den Dolomiten (Geislergruppe, Plattkofel, Langkofel) genießen können.

Leider ist uns mit dem Wald auch der Windschutz entschwunden und der kalte Wind greift uns mit voller stärke an. Daher entscheiden wir, nicht wie vorgesehen bis zum Königsanger zu gehen, sondern bei der Brugger Schupfe unsere Wanderung zu beenden.

Hier erwarten uns sehr gute Schlutzkrapfen. Der Rückweg erfolgt ident.

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Schneeschuhwanderung zum Toblacher Pfannhorn

Ahoi liebe Schneeschuhwanderer!

An diesem herrlichen Wintertag in den Weihnachtszeit ist wieder mal Schneeschuhwandern angesagt. Vom Parkplatz in Kandellen wandern wir über die Bonner Hütte zum Toblacher Pfannhorn.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 11 km
Höhenmeter: ca. 1000
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Schneeschuhwanderung Toblacher Pfannhorn

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz von Kandellen oberhalb von Toblach. Dieser ist gebührenfrei.

Wir folgen stets der Wegmarkierung Nr. 25 gen Bonnerhütte und gen Toblacher Pfannhorn. An einer weiteren Wegmarkierung kann man sich für den etwas flacheren Aufstieg über die Forststraße entscheiden, mit ca. 17% Steigung (für den gemütlichen Schneeschuhwanderer), oder für den steileren Aufstieg über den Waldweg, mit ca. 28% Steigung (wer sportlich unterwergs ist). Wir wählen die 28% Steigung.

An der Waldgrenze angelangt, blicken wir bereits auf die Bonnerhütte und das Gipfelkreuz des Toblacher Pfannhorns. Jedoch ist es auch bis zur Hütte noch ein schönes Stück zu gehen, der Weg zieht sich jetzt in Serpentinen empor. An der Bonnerhütte angekommen, genießen wir den herrlichen Ausblick, bevor wir den Aufstieg zum Gipfel des Pfannhorns angehen.

Von der Hütte weg geht es jetzt steiler weiter, jedoch sind keine wirklich schwierigen Passagen drinnen. Über den Bergrücken steigen wir auf, kurz vor dem Gipfel müssen wir nochmals ein steileres Stück in Serpentinen überwinden. Dann geht es die letzten Meter recht flach zum 2.663 m hohen Pfannhorn-Gipfel hin.

Der Abstieg erfolgt wie der Aufstieg.

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Rountour bei Freienfeld zum Gschliessegg

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Die letzte MTB-Tour des Jahres 2017 bestreiten wir Mitte November in Freienfeld wenige Kilometer südlich von Sterzing. Von hier fahren wir über Partinges zum Gschliessegg. Entlang des Pfunderer Höhenweg gelangen wir über einen schöne Trail zur Burg Sprechenstein. Auf der Landesstraße fahren wir zum Ausgangspunkt zurück.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3 Stunden
Länge: ca 17 km
Höhenmeter: ca. 800

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Mtb Freienfeld: Zum Gschliessegg

Ausgangspunkt dieser Tour ist ein kleiner Parkplatz kurz vor Freienfeld. Alternativ könnte man auch mit dem Zug anreisen. Nachdem wir das Dorf durchquert haben, dirigieren wir uns gen Valgenäun. Am Weg dorthin pedalieren wir auf einem netten Wanderweg.

In Valgenäun angelangt fahren wir auf der Asphaltstraße weiter, bis wir in eine leicht ansteigende Forststraße erreichen. Wenig später endet diese und wir müssen das Rad ca. 10 Minuten tragen, bis wir am ersten kurzen Trail des Tages nach Partinges kommen.

Nun betreten wir wieder ein Forststraße, die uns gemütlich empor führt. Am Ende der Straße betreten wir den Pfunderer Höhenweg. Nach einem kurzen Auf und Ab erreichen wir den höchsten Punkt der Tour das Gschliessegg

Der Weg ins Tal

Nachdem wir ein ausgiebiges Sonnenbad am Gschliessegg genossen haben fahren wir am flowigen Trail (Pfunderer Höhenweg) gen Tal. Die ersten 200 Höhenmeter können wir auf Grund der späten Jahreszeit ein seltenes Leckerbissen genießen: Eine Fahrt auf griffigem Schnee.

An der Burg Sprechenstein angelangt wollen wir unserer Verlangen nach Kultur stillen. Doch wir müssen feststellen, dass die Burg in Privatbesitz und somit nicht besichtbar ist.

Von der Burg bis zur Landesstraße kann man sich noch an Spitzkehren üben. Danach sind es noch 2 Kilometer bis zum Parkplatz.

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Tour von Rovereto zum Monte Zugna

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Nach längerer Zeit wagen wir uns wieder mal ins Trentino. Ausgangspunkt der Tour ist Rovereto. Vom Stadtzentrum aus fahren wir zum Monte Zugna. Auf der Auffahrt durchqueren wir die „Pista dei Dinosauri“ wo man Spuren der Dinosaurier sehen kann. Am Weg ins Tal befahren wir beeindruckende aber mit Schotter durchsetzte Trails. Die örtliche MTB-Szene hat nämlich nicht wenige Trails in den Berg gelegt.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 30 km
Höhenmeter: ca. 1300

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Monte Zugna: Zu den Schützengräben

Ausgangspunkt dieser Tour ist das Stadtzentrum von Rovereto. Über dem „Ponte degli Alpini“ gelangen wir auf die „Via Madonna del Monte“. Am Weg zur „Strada degli Artiglieri“ mit seinen vielen Gedenksteinen fahren wir am große Ossarium mit der Friedensglocke vorbei.

Bevor wir zur Baita degli Alpini und Ende der Teerstraße kommen, biegen wir rechts gen die „Piste dei Dinosauri“ ab, wo man die mehr als deutlichen Dinosaurierspuren in Augenschein nehmen kann. Nachdem wir 3 Kehren gefahren sind, biegen wir links in einem kleinen Steig ab. Achtung: Dieser ist leicht zu übersehen.

Der erste aber kurze Trail des Tages erwartet uns. Wie überall in dieser Gegend ist er durchsetzt mit groben Schotter. Des weiteren verlieren wir ca. 100 Höhenmeter. Es folgt eine leicht ansteigende Forststraße. Diese mündet kurz vor Albaredo auf eine Teerstraße, die gen Monte Zugna führt.

Da die Zeit schon fortgeschritten ist und die Dämmerung an diesen Herbsttage schon früh eintritt, entscheiden wir uns bei den Schützengräben um zu drehen.

Monte Zugna: Die Trailabfahrt

Die ersten Höhenmeter der Abfahrt absolvieren wir innerhalb der Schützengräben. Danach wechseln wir auf den Friedensweg. Für ein paar hundert Meter müssen wir anschließend auf die Teerstraße fahren, bevor es wiederum in den Trail geht.

Ab diesem Punkt kann man aus mehreren möglichen Abfahrten wählen. Der Berg ist nämlich mit Trails durchsät, die alle nach Rovereto führen.

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Bozen – Jenesien – Gnoferstall

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Unsere heutige Tour führt uns ins wieder nach Südtirol, da es hier im Herbst leichter ist trockene Touren zu finden. Vom Bozen fahren wir zunächst nach Jenesien. Auf dem Weg E5 über dem Tschögglberg durchqueren wir den größten zusammenhängenden Lärchenwald Europas. Die Rückfahrt nach Bozen bestreiten wir u.a. am Weg Nr. 6.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 30 km
Höhenmeter: ca. 1400

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Mtb Bozen: Der Aufstieg

Ausgangspunkt dieser schönen und farbenfrohen Herbsttour ist der Bahnhof von Bozen. Vom Bahnhof aus fahren wir Richtung Norden, durchqueren das Zentrum der Südtiroler Hauptstadt und überqueren schließlich bei der St. Antonsbrücke die Talfer.

Um die viel befahrene Staatsstraße nach Jenesien zum umgehen, nehmen wir den Weg Nr. 1 der uns zuerst nach St. Georgen und später nach Jenesien führt. Obwohl der Weg asphaltiert ist, hat er es in sich: auf 4 Kilometer bewältigen wir 700 Höhenmeter, was einer Durchschnittssteigung von 17,5 % entspricht. In diesem Falle, hat der autofreie Weg seinen Preis.

Kurz nach Jenesien biegen wir am Weg Nr. 1 bzw. E4 ein. Dieser führt uns zum Gschnoferstall. Auf der Fahrt dorthin durchqueren wir einen prächtigen Lärchenwald, jetzt im Herbst ein farbenfrohes Spektakel. Passenten erzählen uns, dass es sich hier um den größten zusammenhängenden Lärchenwald Europas handle.

Mtb Bozen: Die Abfahrt

Nachdem wir uns am Gschnoferstall gesättigt haben, nehmen wir den Weg Nr. 12 und später die Forststraße. Auf diesem Wege gelangen wir zum Gasthof Locher. Wenig später gelangen wir zum Eggen, wo der Weg Nr. 6 uns bis nach Bozen führt.

Dieser Trail ist sehr abwechslungsreich. Zu Beginn führt er durch den Wald, später entlang der Steilwand auf einem Karrenweg und durch den Kastanienwald. Bevor wir zum Bahnhof zurück fahren, genießen wir am Waltherplatz noch ein Getränk.

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Mtb Rittner Horn: Von Barbian auf die Villanderer Alm und zurück

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Unsere heutige Tour führt uns ins wieder nach Südtirol. Das Jahr 2017 zieht uns vermehrt in den Süden. Wir starten von Barbian, das unter anderem durch seinen schiefen Kirchturm berühmt ist. Von hier fahren wir auf die Villanderer Alm und weiter zum Rittner Horn. Zurück geht es über dem 9er Wanderweg.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 30 km
Höhenmeter: ca. 1500

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Mtb Rittner Horn: Der Aufstieg

Ausgangspunkt dieser Tour ist Barbian. Barbian ist leider mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut zu erreichen. Man könnte mit dem Zug bis Waidbruck fahren und 400 Höhenmeter zusätzlich auf sich nehmen. Im Sommer kein Problem, im Spätherbst mit die Tage seinen kurzen Tagen natürlich ein wenig stressig.

Bis zum Huber Kreuz verläuft der Aufstieg auf Asphalt. Leider ist die Kastanien („Keschtn“) Saison zu Ende. Doch die herbstlichen Farben und der Blick zu den Dolomiten begleiten uns fortwährend. Im Sommer bietet der Parkplatz beim Huberkreuz eine Einkehrsmöglich, zu dieser Jahreszeit ist diese aber geschlossen.

Nun beginnt die Forststraße. Die Steigung ist immer noch angenehm. Nach ca. 200 Höhenmeter gelangen wir auf das Almgebiet. Der Wald lichtet sich und der immer schöne Panorama der Villanderer Alm offenbart sich vor uns. Der Beschilderung gen das Rittner Horn folgend, erreichen wir 100 Höhenmeter vor dem Gipfel eine Abzweigung, die uns direkt zum Gipfel führt. Die letzten Höhenmeter müssen wir schieben.

Mtb Rittner Horn: Der Trail

Nach einer kurzen Pause am Gipfel, nehmen wir den Wanderweg und gelangen zum Gasthof Unterhorn. Der Geschmack des Essen ist hier unserer Meinung nach eher durchschnittlich. Es bewahrheitet sich die Heuristik, dass der Geschmack des Essen auf Almen und Almgasthäusern proportional zur Entfernung zu nächsten Seilbahn ist. Bevor wir zum 9er Trail gelangen müssen wir noch ein kleines Stück aufwärts fahren.

Zu Beginn ist der Trail fels- und wurzeldurchsetzt. Immer wieder werden Forststraßen gekreuzt. Nach ca. 500 werden die Wurzel und Steine weniger und der Trail flowiger. Bei Lengstein verlassen wir den Weg Nr. 9 und fahren auf der Straße wieder zurück nach Barbian. Alternativ könnte man den Weg folgen und bis Atzwang fahren.

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Mtb Tour Spieljoch

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Unsere heutige Tour führt uns ins Tiroler Unterland und zwar nach Jenbach. Von hier fahren wir zunächst nach Rotholz. An dieser Stelle beginnt der Anstieg, der uns zur Geolsalm unterhalb des Spieljoch führt. Der Rückweg führt über Fügen und zurück nach Jenbach. Da die Tour ins Zillertal führt, ist dies eine Teilstrecke um die „goldene MTB-Nadel“ zu erhalten. Dies gilt aber nur für Kenner der Werke von Felix Mitterer.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 36 km
Höhenmeter: ca. 1200

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Mtb Spieljoch: Zur Geolsalm

Der Ausgangspunkt dieser Tour, die wir als Sommer- bzw Frühherbsttour empfehlen, ist der Bahnhof von Jenbach. Am Südausgang schwingen wir uns in den Sattel. Wir fahren zunächst entlang der Austraße, bis wir die Autobahn unterqueren und auf das Südufer des Inns gelangen. Bei Rotholz beginnt die Auffahrt.

Gemütlich entlang der Teerstraße radeln wir nach Schlitterberg, wo wir schon die erste Blicke ins Zillertal erhaschen können. Kurz nach dem Martalerhof beginnt die Forststraße, die uns entlang des Öxlbaches führt. Wer die Tour zu einer späterer Jahreszeit fährt, dem wird es hier ein wenig kalt werden.

Nach ca. 4 Kilometer ist man wieder auf der „Sonnenseite“ des Lebens und wir fahren gen Bergstation Spieljoch, diese erreichen wir nicht ganz. Erwähnenswert: Die Schihütte, wo man auch im Sommer gepflegtes Après-Ski genießen kann. Wenig später erreichen wir die Geolsalm.

Mtb Spieljoch: Der Rückweg

Am Weg Nr. 17 treten wir unsere Rückfahrt an. Natürlich unter Beachtung der geltenden Vorschriften und Richtlinien. Wer Weg ist zu beginn flowig, danach mit Wurzeln und Steinen durchsetzt. Am Ende des Weges beim Koleralmhof rundet der Bau einer Seilbahnstation das klischeehafte Bild das wir vom Zillertal haben ab. Eine Augenweide!!

Die restlichen Höhenmeter ins Tal nach Fügen fahren wir auf der Teerstraße: Ein „Radfahren strengstens verboten“ Schild lässt uns vom ursprünglichen Plan Abstand zu halten. Ab Fügen folgen wir dem Radweg bis Strass und gelangen zurück einige Minuten später zurück beim Bahnhof von Jenbach.

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Mtb Tour zum Hühnerspiel

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Die MTB-Tour zum Hühnerspiel gehört zu den Klassikern in der Bikeregion Kronplatz und kann in verschiedensten Varianten gefahren werden. Wir beginnen in Dietenheim bei Bruneck und fahren über Oberwielebach zur Tesselberger Alm. Nach einer kleinen Schiebepassage fahren über 1300 Trail ins Tal.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3 Stunden
Länge: ca 23 km
Höhenmeter: ca. 1400

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Mtb Hühnerspiel: Der Aufstieg

Ausgangspunkt dieses Klassiker in der Bikeregion Kronplatz ist Dietenheim. Gemütlich radeln wir nach Luns. Nach einem kleinen Stück auf der Staatsstraße folgen wir der Beschilderung gen Oberwielebach. Auf der Teerstraße lässt es sich gemütlich treten und die Anstregung hält sich in Grenzen.

In Oberwielebach angelangt, kann man hier ruhig einen Moment verweilen um das schöne Örtchen zu betrachten. 200 Meter vor der Kurve biegen wir links zum Bauernhof Oberwolfsgruber ab. Nun wird der Weg steiler aber immer noch geteert. Beim Oberwolfsgruber beginnt die Forststraße.

Durch den Wald, der jetzt schon die herbstlichen Farben annimmt, gelangen wir kurz unterhalb der Tesselberger Alm. Die letzten Meter zur Alm haben es in sich: steil und ein wenig steinig. Bei der Tesselberg Alm am Fuße des Hühnerspiels machen wir eine kleine Pause und genießen die Sonne. Leider ist die Alm nur im Sommer offen.

Die letzten Höhenmeter schieben und schultern wir unser liebstes Gefährt. Der Ausblick der uns erwartet ist grandios. Dieser reicht von den Dolomiten bis zum Alpenhauptkamm. Wir rüsten uns für den Trail der nicht abwechslungsreicher sein kann. Achtung: Wanderer haben immer Vorrang!!

Mtb Huehnerspiel: Der Trail

Wir beginnen am Weg Nr. 7B. Zu Beginn ist dieser flowig und man kann nebenbei das herrliche Herbstfarben betrachten.

Ab den Wald wird der Trail steiler und mit Wurzeln durchsetzt. Danach weitet er sich zu einem breiten, teilweise sehr steilen Karrenweg (Bremsbelege vorher kontrollieren) aus. Ab Amaten nehmen wir den Weg 4 nach Dietenheim. Hier sind neben flowigen Passagen auch steile und steinige Stücke dabei. Die letzten Meter bis ins Dorf fahren wir wieder auf Asphalt.

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Tour zur Stöfflhütte und Erzbergwerk

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Meteorologen zur folge ist das derzeitige Hoch eine Folge der Hurrikans in der Karibik. Anderen Zeitgenossen nach, will Gott D. Trump vom Ausstieg aus dem Klimavertrag bestrafen. Wie dem auch sei, nutzen wir das herrliche Wetter um nach Klausen zu fahren. Von hier fahren wir zur Stöffhütte auf der Villanderer Alm. Die Abfahrt bestreiten wir auf dem Wasserwaal- und Erzweg.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 35 km
Höhenmeter: ca. 1600

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Zur Stöfflhütte

Ausgangspunkt dieser schönen Herbsttour ist der (Stadt)-Bahnhof von Klausen. Nach dem wir die „Metropole“ durchquert haben und zu einem Bach gelangt sind, biegen wir rechst gen Burg Garnstein ab. Diese ersten 4,5 Kilometer der Tour sind sehr angenehm zu fahren.

Bei der Burg Garnstein kommen wir langsam in die Kastanienzone. Das tragen eines Helmes ist hier zu empfehlen, da „Keschtenschlaggefahr“ herrscht. Ab der Burg wir der Weg ein wenig steiler (wir werden bis zum Parkplatz bei der Jochalm auf Asphalt fahren) aber noch nicht anstrengend. Die Farben des Herbstes gepaart mit dem blau des Himmels und den ab Latzfons sichtbaren Dolomiten lassen unser Endorphinspiegel ins Unendliche schießen.

Beim Bauernhof Untergfaller wird der Weg steiler. Aber kein Grund zur Panik man kann es auch als Wadentraining sehen. Ab dem Parkplatz bei der Jochalm befahren wir einen Forstweg. Nach der Käserei Jochalm biegen wir links auf dem Weg Nr. 15 gen Stöfflhütte ab. Wenig später, trotz Schwächeeinbruck eines Mitstreiters, erreichen wir die Stöfflhütte. Knurrenden Magens verschlingen wir die sehr guten Speisen.

Die Abfahrt

Gestärkt von Speis und Trank lassen wir die Räder zunächst mal bis zur Gasserhütte rollen. Gleich nach der Gasserhütte biegen wir links in den Wasserwaalweg ab. Zu Beginn müssen wir ca. 20 Höhenmeter bergauf schieben, danach geht der Trail ohne größeres Gefälle (Ausnahme 2 Tragepassagen) bis zum Erzbergwerk Villanders.

Am Erzweg setzen wir unsere Tour fort. Wir beenden den Trail (meist S1 ab und zu S2) beim Johannser oberhalb von Klausen. Die letzten Höhenmeter bis nach Klausen fahren wir auf Asphalt.

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Bozen – Kohlern – Steiner Abfahrt

Ahoi liebe Mtb-Freunde!

Während es im nördlichen Teil Tirols stürmt und der Winter naht („winter is coming“), ist es in Südtirol noch angenehm warm, ja fast schon sommerlich. Daher beginnt und endet unsere Tour in Bozen. Dazwischen bezwingen wir die Auffahrt nach Kohlern, betreten das Gemeindegebiet von Deutschnofen, wo wir ein herrliches Dolomitenpanorama genießen. Anschließend stürzen wir uns kurz nach dem Schadnerhof in die Steilabfahrt nach Leifers.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 40 km
Höhenmeter: ca. 1400

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Mtb nach Kohlen

Ausgangspunkt dieser empfehlenswerten Herbsttour ist der Bahnhof von Bozen. Hier möchten wir kurz erwähnen, dass es im gesegneten Südtirol sogar in den Regionalzügen gratis WLAN gibt. Vom Bahnhof bewegen wir uns gen links. Hier bietet sich sogleich die Gelegenheit Slalom durch den Verkehrschaos zu üben. Vor der Brücke über dem Eisack biegen wir wiederum links und fahren für ca. 2 Kilometer dem Radweg entlang.

Nun überqueren wir den Fluss. Auf der anderen Seite beginnt die gemütliche Auffahrt nach Kolhlern. Wer sich 800 Höhenmeter sparen will, kann gerne die Seilbahn benutzen. All jene die aber die Option Seilbahn wählen, werden die schöne Aussicht ins Eisacktal, Etschtal und Ritten versäumen. Außerdem kann man neben der Straße unzählige Kastanien bzw. Keschtn finden. Hie und da soll es Gerüchten zur Folge auch erlaubt sein, diese vom Boden aufzuheben.

Zu den Steinerhöfen

Ab Kohlern folgen wir den Wanderweg E5 (immer noch Asphalt). Dieser führt uns zunächst nach Herrenkohlern. Nun wechseln wir auf eine Forststraße. Es wechseln sich Rampen mit sanften Steigungen ab. Am Biotop Totes Moor haben wir den höchsten Punkt der Tour erreicht.

Immer den Weg E5 folgend gelangen wir zum Wölflhof. Nach einer kurzen Pause und Stärkung mit einer exzellenten Gerstesuppe fahren wir weiter auf der Straße Richtung Deutschnofen. Achtung: Der grandiose Blick zu den Dolomiten birgt Suchtgefahr.

Nach 500 Metern biegen wir rechts in die kleinen Nebenstraße ab, dieser folgen wir bis zum Gasthof Höggerhof und zu einer Schranke kurz nach dem Schadnerhof.

Achtung, der Einsteig in den Steig Nr. 10 ist leicht zu übersehen, er führt 1 km nach der Schranke scharf rechts vom Forstweg ab. Es folgen etwa 1,3 km Trail mit durschnittlich 25% Gefälle, dann erreicht man wieder einen Forstweg.

Die Abfahrt

Nach ein paar hundert Meter sind die Steinerhöfen ersichtlich. Nachdem wir links bei den Höfen der Markierung 11 auf dem alten Plattenweg ein paar Meter gefahren sind, springen uns wieder Kastanien ins Auge. Teils technisch, teils flott, und immer wieder die Straße querend, gelange wir bis nach Leifers. Ab Leifers pedalieren wir geradeaus Richtung Westen und nehmen schließlich den Etschtalradweg zurück nach Bozen.

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Garda Ronda: Umrundung des Gardasees in 5 Tagen

Hallo liebe Mtbrundwanderfreunde!

Wenn in ganz (Mittel)Europa Schneestürme und Unwetter das Mountainbiken unmöglich erscheint, gibt es ganz in der Nähe ein radlerisches Eldorado, nämlich den Gardasee. Natürlich kein Geheimtipp, aber immer noch gibt es noch kaum bekannte und befahrene Strecken, die jedem Biker das Herz höher schlagen lässt. Man muss sich nur von den Mountainbike-„Autobahnen“ fern halten, die gerne von unseren geliebten nördlichen Nachbarn genutzt werden, in welcher die Bewegung Allgemeine Fortbewegung mit Drahtesel (kurz AFD) gerade Hochkonjunktur hat.

Die Tour ist wie folgt unterteilt:

Tag 1: Torbole – Rifugio Graziani
Tag 2: Rifugio Graziani – Toscolano
Tag 3: Toscolano – Idro
Tag 4: Idro – Bondone
Tag 5: Bondone – Riva del Garda

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 5 Tage
Länge: ca 197 km
Höhenmeter: ca. 8000

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Gardasee Umrundung MTB Tag 1: Torbole – Rifugio Graziani

Unsere Tour begann in Torbole und wir fuhren Richtung Monte Baldo (Via delle Busatte)und sogleich begann der angenehmen Anstieg auf dem Weg „706“ Den geübten Downhiller sei gesagt, dass wir bei dieser Auffahrt immer wieder den berühmt-berüchtigten „601“ Downhill („Bikecracker“) kreuzten.

Bis zum Parkplatz am Ende der asphaltierten Straße gibt es nur wenige wirklich steile Anstiege, sodass dieser Abschnitt keinem geübten Radfahrer mit genügend Kondition vor Problemen stellen sollte. Ab hier fuhren wir auf einem Karrenweg, bestehend aus grobkörnigem Kies, welche teilweise nennenswerten Anstiege aufweisen. Nach etwa zweihundert Höhenmetern erreichten wir einen regelrecht paradiesischen Platz, bestehend aus einem Hochplateau aus sanftem Grün mit direktem Ausblick zum See. Hier sollte man die Seele baumeln lassen und den Körper etwas entspannen, weil die nächsten 2h echt hart werden sollten.

Dieser Abschnitt charakterisiere sich nämlich durch eine Schiebestrecke, gefolgt von einer Tragestrecke, die durchaus als anstrengend bezeichnet werden kann. Schlussendlich landeten wir beim Rifugio Altissimo, wo wir vom netten Personal auch noch am Nachmittag mir herrlicher Pasta für die Anstrengungen belohnt wurden.

Nach einer ausgiebigen Pause beschlossen wir spontan, noch einen kleinen Schwenk zu den Klippen zu machen, welchen direkt zum Gardasse abfallen. Wir fuhren also zur „Brusa Brodeghera“ Von hier aus folgten wir dem Weg 651. Heerscharen von Gämsen zeugten davon, dass hier nicht viele Menschen unterwegs sind. Nach etwa 500 Metern gelangten wir zu den bereits erwähnten Klippen und hier möchten wir allen Nachahmern empfehlen, immer eher in Richtung Berg als in Richtung See zu stürzen, denn die falsche Richtung könnten zu den schnellsten negativen 2000 Höhenmetern aller Zeiten führen.

Sobald die Klippen besichtigt waren, folgten wir einen Wanderweg nach unten und durchquerten ein Wäldchen, um auf die Bergstraße zu gelangen, die zum Rifugio Graziani führt, wo wir unsere verdiente Bettruhe fanden. Wir möchten nur all unsere Leser vor den dortigen Hochbetten warnen: diese sollten am Besten mit kompletter Downhiller-Montur genossen werden, um der Sicherheit Genüge zu tun.

Gardasee Umrundung MTB Tag 2: Rifugio Graziani – Toscolano-Maderno

Unser zweiter Tag begann mit einer netten Abfahrt durch Wiesen und Felder(sentiero di Pasna) in Richtung malga Bes. Von hier ging es vorbei an diversem Vieh bis zur Höhenstraße vom Monte Baldo. Wir folgten ohne Anstrengung der asphaltierten Straße bis zum Staussee (Lago di Prà della Stua), wo endlich die lang ersehnten Aufstiege aus uns warteten.

Wie so oft in den südlichen Gefilden, wird kein unnötiger Platz für Serpentinen verschwendet, sondern die Steigung wurde sofort recht stattlich. Wer kein Allradantrieb besitzt bzw. zu wenig trainiert hat, ist selbst schuld! Doch schon bald wurden die Anstiege gemütlicher und so fuhren wir in guter Geschwindigkeit auf der „strada provinciale di dossioli“ über den Passo Pozza della Cola bis zum Skigebiet Prà Alpesina. Hier mündet übrigens auch die Seilbahn von Malcesine. Die nette Bedienung empfahl uns, den „giro delle malghe“, also den Almenweg zu nehmen. Die Fotos können nicht ausdrücken, wie spaßig und schöne dieser Streckenabschnitt war.

Ein breiter Karrenweg führt in weitern Aufs uns Ab in Richtung Südwesten. Die Schlüsselstelle befindet sich aber bei ca. Kilometer 41 auf unserem GPX Track, den wir für diesen Teilbereich starkempfehlen. Der Weg zweigt nämlich als kleiner, steiler, leicht zu übersehenen Pfad vom „Hauptweg“ ab, welcher bald darauf im Wald endet.

Hier kann nun bewiesen werden, wie toll man in der Vergangenheit gelernt hat, sein Rad zu schieben, weil die nächste halbe Stunde damit verbracht wird. Der Pfad fängt steil an, wird mit der Zeit steiler, um dann sehr steil ins Flache überzugehen. Das Ende des Pfades wir von einem Zaunkonstrukt markiert, das jeglichen physikalischen Prinzipien trotzen zu scheint. Wer sich nichts darunter vorstellen kann, der möge die Fotos durchschauen.

Der Pfad mündet in die Monte Baldo Gebirgsstraße, welche uns in rasender Abfahrt in das Restaurant Novezza führte. Leider hatte ein Sportler einen Reifenschaden. Doch zum Glück hatten wir 2 Ingenieure dabei und mit Hilfe einiger einheimischer Zaungäste konnte das Malheur in weniger als einer Stunde repariert werden.

Nun folgten wir wieder der Straße, bis wir zur Abzweigung eines S2 Single Trails kamen, der zwar nicht offiziell angeführt war, aber letztes Jahr Schauplatzes des letztjährigen MTB Garda Marathon war. Einige tausend Erschütterungen später, gefolgt von teilweise lauten Fluchens, gelangten wir nach Marciaga. Wir folgten der Landstraße bis nach Torri der Benaco, wo uns die Fähre nach Toscolano Maderno brachten, wo wir den Tag nochmals Revue passieren ließen, bevor wir in einen tiefen, erholsamen Schlaf fielen.

Gardasee Umrundung MTB Tag 3: Toscolano-Maderno – Idro

Diese Route kann mit einem einzigen Wort sehr gut beschrieben werden: ANSTRENGEND! Um zum Idrosse zu gelangen, mussten wir lediglich ca. 1200 hm hinter uns bringen, aber die hatten es in sich. Fast der ganze Anstieg befindet sich in direkter Sonneneinstrahlung und die Steigung hat es wirklich in sich und ist nichts für filigrane Waden! Schon das Dorf Fasano scheint nur aus Straßen zu bestehen, welche mindestens eine Steigung von 20% ausweisen.

Auf gutem Asphalt kämpfen wir uns bergauf, um schließlich die Panoramica genießen zu dürfen. Bei San Michele startet der eigentliche Anstieg zum Passo di Spino. Nach kurzer Strecke geht der Belag in grobe Betonblöcke über, ein untrüglicher Beweis für die erhebliche Steigerung der Steigung. Alsbald befanden wir uns auf einem Forstweg auf dem wir uns Richtung Etappenziel wuchteten. Da wir durch den „Parco regionale dell’Alto Garda Bresciano“ fahren, weist der Wald Eigenschaften eines Urwaldes auf. Dies entgeht natürlich unseren Naturwissenschaftler nicht. Nach viel Schweiß erreichten wir schließlich den Passo Spino und ein freundlicher Ornithologe empfahl uns den Rifugio Pirlo.

Der Wirt wies dieselbe Agilität wie der etwas bekanntere Fußballstar auf, sodass wir unsere Batterien mit ausgezeichneter Pasta und dem obligatorischen Cafè wieder aufladen konnten. Nun bretterten wir den „Sentiero dei Ladroni“ (nein, dieser Weg ist nicht nach einem berühmten italienischen Medienzar/Politikstar/Bunga Bunga Initiator benannt) bis zum Passo della Fobbiola. Von dort aus fuhren wir auf dem Weg „3“ durch einen düsteren Märchenwald bis zum Passo del Cavallino della Fobbia.

Ein besorgter Anwohner überholte uns mit seinem Geländewagen, erkundigte sich nach unserem Ziel, fuhr voraus und wartete immer wieder, ob wir den richtigen Weg einschlugen. Wir werden immer in Dankbarkeit an diesen Herren denken. So geleitet, erreichten wir schließlich die Strada Provinciale 58, auf welcher wir ohne Umschweife nach Idro gelangten, wo wir die Nacht verbachten. Müde aber glücklich.

Gardasee Umrundung MTB Tag 4: Idro – Bondone

Da an diesem Tag für Nachmittag Gewitter am Tremalzo gemeldet wurden, nutzten wir den Vormittag, um uns für die Königsetappe am nächsten Tag die bestmögliche Ausgangssituation zu schaffen.

Somit umrundeten wir den Idrosee auf der Landstraße (SP69) um das Bergdorf Bondone zu erreichen. Über die Tour lässt sich nicht viel erzählen, aber Bondone hat einen ganz eigenen Charme. Wie oft hält man sich schon in einem Ort auf, wo es keinen Supermarkt und keinen Touristen-Schnickschnack gibt.

Überall inhaliert man den Hauch der Geschichte, die Briefkästen stammen noch aus der Habsburgerzeit. Für alle, die hier ihre Tremalzotour starten möchten, würden wir unbedingt den Albergo Alpina empfehlen. Die Zimmer sind in einem mondänen schweinchen-rosa gehalten, aber dafür isst man wie Gott in Italien, die Oma des Hauses kocht, was sie gerade vor der Flinte hatte, bzw. in Wald und Garten gefunden hatte. Auf diese Art und Weise gestärkt konnte für den nächsten Tag nichts mehr schiefgehen, Tremalzo wir kommen!

Umrundung Gardasee MTB Tag 5: Bondone – Riva del Garda

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir die Königsetappe unserer Tour. Leider war es den ganzen Tag bewölkt, sodass uns ein großartiger Ausblick verwehrt wurde. Jedenfalls starteten wir in Bondone, um unser erstes Zischenziel, die „malga alpo die Bondone“ zu erreichen. Der Untergrund besteht aus einer asphaltierten Straße, die nur an zwei Stellen sehr steil wird. Somit ist ein flottes Weiterkommen für die nächsten 800 Höhenmeter gewährleistet.

Nach dieser Aufwärmphase begann die eigentliche Tour auf der Militärstraße des ersten Weltkrieges. Zur bocca di Cablona führt eine teils recht steile Straße, die teilweise aus grobem Kies und zerbrochenem Asphalt bestand und manchmal aufgrund der Steigung ordentlich Muskelschmalz forderte. Nun fuhren wir an vielen in die Wand eingehauenen Bunker vorbei um schließlich zu einer großen Hochalm zu gelangen, die in der Bocca Campei mündete.

Hier begann schon eine atemberaubende Abfahrt, die sehr flowig war. Der Untergrund besteht aus sehr grobem Kies, großartige Bremsmanöver sollten also gut überlegt sein. Dieser Bereich der Tremazo-Umgebung scheint sehr wenig frequentiert zu sein, da wir uns ein Wettrennen mit den eigentlich sehr scheuen Gämsen liefern konnten. Doch auch dieser traumhafte Abschnitt endete abrupt mit dem letzten großen Aufstieg des Tages. Erwähnenswert ist das Treffen mit dem einzigen italienischen Radfahrer den wir auf der ganzen Tour trafen. Die italienische Radszene hat sich inzwischen nämlich nach Venetien verlagert, um den großen Tourismusstrom auszuweichen. Wir bitten, dieses Geheimnis nicht weiter zu verraten!

Nun fuhren wir den Forstweg mit gemütlicher Steigung empor, passierten den passo della Cocca und erreichten relativ frisch (aber hungrig) den passo di Tremalzo. Nach kurzer Rast radelten wir in froher Erwartung zur höchsten Stelle dieser Tour, nämlich zur bocca die val Marza. Dies ist die einzige uns bekannte Tour, wo die höchste Stelle kein Gipfel, sondern ein Tunnel aus dem ersten Weltkrieg darstellt. Die nächste Stunde der Tour ist sehr schlecht zu beschreiben, sie muss einfach erlebt werden. Nun konnten wir endlich die Früchte ernten, die wir durch die Strapazen des Aufstieges gesät hatten.

Die Abfahrt in Richtung Gardasee besteht nämlich aus unzähligen weiten Serpentinen, gemacht für das Mountain Bike. Bald öffnete sich der Blick über den Gardasee sodass wir immer wieder pausieren mussten, um den Anblick zu genießen. Nach dem passo Rocchetta wurden wir auch noch mit einem genialen S2 Trail belohnt. Nach zwei Gegenanstiegen erreichten wir schließlich Pregasina, von wo die berühmte Ponalestraße uns zum Ziel unserer Reise führte, nämlich Riva del Garda.

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