Unterwegs am karnischen Höhenweg mit Mtb

Ahoi liebe Transalpfanes,

nach dem Motto „Es muss nicht immer der Gardasee sein“ wagen wir dieses Jahr ein Tour, wo man sich in manchen Streckenabschnitten sehr einsam fühlen wird. Von Vierschach in Südtirol fahren wir entlang der Grenzlinie zwischen Italien und Österreich und auf Teilstrecken entlang des Karnischen Höhenweges bis nach Arnoldstein in Kärnten. Die Schönheit und teilweise auch Wildheit der Landschaft sei hier besonders zu erwähnen.

Die Tour ist wie folgt unterteilt:

Tag 1: Vierschach – Malga Digna
Tag 2: Malga Digna – Mauthen
Tag 3: Mauthen – Nassfeld
Tag 4: Nassfeld – Arnoldstein

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Tage
Länge: ca 206 km
Höhenmeter: ca. 9000

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Mtb am Karnischen Höhenweg: Vierschach – Malga Digna

Frohen Mutes reisten wir per Bahn nach Vierschach, nahe der schönen Ortschaft Innichen mit der berühmten romanischen Kirche und der für das leibliche Wohl nicht minder berühmten Jora Hütte, welche immer einen Besuch wert sind. Nachdem wir im Zug das nette und günstige Angebot eines zufällig getroffenen Mitreisenden ausgeschlagen hatten, seine Bekannte zu mieten, konnten wir uns endlich auf den Grund unseres Daseins konzentrieren, nämlich hoch zu Rad die Berge zu zähmen.

Die Zähmung begann mit der Seilbahn auf den Berg Helm, da wir die Forststraße auf den selbigen schon in der Vergangenheit bezwungen hatten (LINK ZUM BERICHT). So ging es von der Bergstation Richtung Sillianer Hütte. Den breiten Forstweg folgend fuhren wir Richtung Osten und wurden Zeugen des Umbaues dieser Hütte, die nun wahrscheinlich das Ausmaß eines größeren Hotels einnehmen wird. Was kann es schon Schöneres geben, als eine Sauna und all-you-can-eat auf 2500 Metern Seehöhe?

Jedenfalls radelten wir weiter Richtung Osten, vorbei an der Bunkerstellungen, welche uns an den Wahnsinn frühere Kriege erinnerte. Zum Glück sind diese Zeiten lang vorbei, da der Mensch ja seit damals riesige Fortschritte vollzogen hatte und wir endlich (fast) den Waldfrieden haben.

Nun begann der alpine Teil unserer Tour. Die meisten Abschnitte sind durchaus befahrbar, allerdings braucht der Pilot einiges an Körperbeherrschung, Kraft und Kondition. Natürlich muss auch das Wetter berücksichtigt werden, da einige Abschnitte sehr rutschig sein könnten. Dies kann zu einer extremen Abkürzung der Strecke führen (mit einer Beschleunigung von etwa 10ms-2).

Wir waren natürlich fehlerfrei und flott unterwegs und erfreuten uns an dem wunderbaren Panorama, mit Blick auf die Dolomiten, für uns das schönste Gebirge der Welt. Gut dass Gott vor der Schaffung der Dolomiten beim Karwendelgebirge üben konnte. Am Höhenweg wechselten sich Auf-und Abfahrt stets ab, sodass uns Bikern nie langweilig wurde. Nach etwa zwei Stunden wechselte die Tour von steinig-montan zu alpinen Almflächen, wir fuhren also hauptsächlich auf Trampelpfaden. Die Gefahr eines Absturzes wechselte zu der Gefahr eines hintertückischen Murmeltier-Killerkommandos. Diese gut genährten Hochgebirgsbewohner waren- vielleicht aus Mangel an Fressfeinden) so gut genährt, dass schnelle Fluchtbewegung nur mehr in ihren Gedanken möglich waren. So mussten wir aufpassen, nicht von einem dicken behaarten Fettposter ausgehebelt zu werden. Also ging es im Slalom zwischen den Tieren hindurch, bis wir den Rotecksattel erreichten. Hier begann die rasante Abfahrt ins das Cadoretal, die hauptsächlich auf auf gut gewalzten Forstwegen stattfand.

Nach etwa 1000 Höhenmetern abwärts gelangten wir auf eine asphaltierte Straße, die nach einer Haarnadelkurve in Richtung Osten führte (Pian de Mola). Nach etwa drei km wechselte der Untergrund wieder zu einem gewalzten Weg, der immer steiler werdend nach oben führte. Vorbei an Wald und Wiese näherten wir uns der mächtigen Wand des Crode dei Longerin Bergmassives. Nach kurzer Zeit hatten wir die Scharte erreicht und fuhren einen engen Trampelpfad abwärts Richtung Osten bis zum Passo Palombino. Hier führte unsere Tour noch etwa 4 km auf einem breiten, gut gewalztem Forstweg in weiten Serpentinen bis zu unserem ersten Tagesziel, der Malga Dignes. Hier konnten wir bestes hausgemachtes Essen und Trinken zu einem vorzüglichen Preis genießen und den äußerst kurzweiligen Ausführung über Land und Leute vom sehr sympathischen Hüttenwirtes lauschen. Doch die Müdigkeit zwang uns bald in das Land der Träume, die uns von Tag zwei träumen ließen.

Mtb am Karnischen Höhenweg: Malga Digna – Mauthen

Der zweite Tag der Tour kann getrost als Königsetappe dieser Reise bezeichnet werden. Mit fast 2700 Höhenmeter kann diese als schwer bezeichnet werden. Doch auf Grund der grandiosen Landschaft ist die Fahrt immer kurzweilig.

Von der Malga Dignas fahren wir zunächst 300 Höhenmeter den Berg hoch. Ab der Malga Campobòn folgen 15 Kilometer stetes auf und ab. Es sind nicht lange Anstiege zu bewältigen, aber in Summe spürt man diese dann am Ende des Tages. Zwischen der malga Manzon und Antola di Sopra fahren wir auf einem schönen Trail. Bei den Piavequellen endet schließlich dieser Abschnitt, davor müssen wir das Rad aber ca. 200 Höhenmeter schieben. Der Piave ist wohl dem Einen oder Anderen k.u.k. Nostalgiker ein unangenehmer Begriff.

Nachdemm wir den Rifugio „Sorgenti del Piave“ hinter uns gelassen haben, setzen wir Kurs gegen dem „Passo Avanza“, auch die Grenze zwischen der Region Venetion und Friaul Julisch Venetion. Bitte daher für diese Tour diese Region am Navigationsgerät vorsehen. Die weitere Abfahrt bis kurz vor Forni Avoltri kann man mit einem Wort beschreiben: „holprig“. Die Straße ist aus mit Beton umgegossenen Steinplatten, was die Fahrt, besonders mit dem Hardtail, nicht angenehm macht.

Ab Forni Avoltri beginnt die nächste Steigung des Tages. Gemütlich radeln wir an den Ortschaften Frassenetto, Sigiletto, Collinetta und Collina vorbei. Das Teilstück der Asphaltstraße zwischen Collina und dem Rifugio Tolazzi verlangen unseren Wadeln einiges ab. Die restlichen 800 Höhenmeter bis zum Rifugio Marinelli fahren wir auf Forststraße. Diese haben es aber in sich, innerhalb von 5 Kilometer bewältigen wir 700 Höhenmeter. Am Ende des Tages verlangt uns das schon Überwindung ab. Doch der herrlich Blick vom Rifugio Marinelli aus entschädigt uns für die von uns aufgenommenen Mühen.

Nach einer kurzen Pause stürzen wir uns gen Tal. Die ersten 150 Höhenmeter können wir auf unser Gefährt auf eine S1-Trail lenken. Danach folgt eine Forststraßen. Kurz nach der Casera Val di Collina, biegen wir auf den Römerweg ein, der uns zum Plöckenpass führt. Dazwischen müssen wir noch 100 Höhenmeter empor schieben.

Da wir für den Tag das Gefühl haben, genug am Rad gesessen zu sein, nehmen wir die Route „Direttissima“ und zwar die Bundesstraße nach Keutschach-Mauthen.

Mtb am Karnischen Höhenweg: Mauthen – Nassfeld

Der dritte Tag unserer Radtour beginnt mit angenehmer Temperatur von 17,5 Grad Celcius und ein fast wolkenloser Himmel, der nur von Cirruswolken verfeinert wird. Des weiteren verlaufen die ersten 5 Kilometer flach am Boden des Gailtales, also idealst zum Aufwärmen. Was will man schon mehr im Leben haben? Ab Weidenburg beenden wir unser Aufwärmphase und widmen uns dem ersten Anstieg des Tages.

Die Steigung, die uns erwartet, ist bis zum Gratzhof ein wenig steiler, wir bewältige diese auf Asphalt. Wenig später beginnt die Forststraße mit mäßiger Steigung. Wir nehmen eine Serpentine nach der anderen im Angriff. Immer wieder haben wir auch die Gelegenheit die schöne Aussicht ins Gailtal zu genießen. Nach der Eggilealm haben wir die Baumgrenze erreicht und das Farbenspiel des anfangenden Herbst lässt die Zeit im Nu verstreichen.

Nach einigem Auf und Ab erreichen wir die Ochsenalm, wo der Forstweg endet. Auf einem anfänglich flowigen, dann nicht mehr so flowigem Trail erreichen wir die Achorachalm. Nachdem wir bei der Waidegger Alm die Bekanntschaft eines sympatischen italienischen Wanderer machen konnten, treten wir zum Straniger Sattel, wo wir wieder nach Italien übersetzen. Die Grenze ist heutzutage nicht mehr sichtbar. Früher wird diese Gebiet wohl ein Schmugglerparadies gewesen sein.

Sofort nach dem Grenzübertritt verändert sich die Landschaft wieder. Auf der italienischen Seite ist die eindeutig wilder und die Berge schroffer. Für den hungrigen Radfahrer gibt es an diverser Stelle die Möglichkeit seinen Hunger zu stillen. Am Rattendorfer Sattel überqueren wir neuerdings die Grenze. Hier lohnt es sich seine Protektoren anzuziehen, da diese bis zur Rattendorfer Alm nützlich sein werden.

Bis wir schlussendlich Sonnleiten bei Nassfeld erreichen, haben wir noch einige kleine Schiebe- und Tragepassagen vor uns. Bei feuchtem Untergrund nicht ganz leicht. Zwischen der Rattendorfer Alm und der Tröpolacher Alm bzw. zwischen Tröpalacher Alm und Sonnleiten (Freundschaftsweg) müssen wir immer wieder vom Rad absteigen und schieben. Schlussendlich erreichen wir müde aber glücklich von der schönen Tour Sonnleiten bei Nassfeld

Mtb am Karnischen Höhenweg: Nassfeld – Arnoldstein

Am letzten Tag der Tour wollen wir uns nicht mehr so viel vornehmen und fahren auf der Bundesstraße zum Nassfeldpass, auch wenn der eine oder anderer Leser dies nicht gut heißen würde. Nun wechseln wir wieder das Staatsgebiet. Bis zu Ofenalm ist der Weg sehr schön zu fahren. Die wilde karnische Landschaft begleitet uns. Nach einer kurzen Schiebepassage ab der Ofenalm erreichen wir den Garnitzensattel.

Es folgt ein kurzer Trail bis unterhalb des Garnitzalm. Nun wechseln wir auf ein schöne Forststraße, die uns wieder nach Italien bringt. Zu Beginn ist hier der Weg schön und wechselt bald in einem schönen Trail über. Zuletzt muss man das immer wieder schieben und tragen. Ein kleines Stück ist sogar mit einem Stahlseil gesichert. Daher ist Schwindelfreiheit von Vorteil

Ab dem Stallensattel betreten wir wieder österreichisches Staatsgebiet. Ob die neue türkisch-blaue Regierung dieses ständig hin und her wechseln zwischen der Staaten wohl gutheißen wird, kommt uns in den Kopf. Der nächste Gedanke: Hoffentlich werden wir nicht von einer beritten Polizeistaffel verfolgt. Aber zum Glück werden wir bald den Doppelpass erhalten und sind endlich in Österreich willkommen.

Wie dem auch sei, kommen wir schlussendlich zum Almendörfchen Egger Alm. Im hiesigen Restaurant testen wir eine kärntner Spezialität: Kärtner Käsenudel. Die schmecken fast so gut wie Kaspressknödel.

Gestärkt von dem guten Essen nehmen wir das letzte Teilstückes der Tour auf uns. Bis zur Dellacher Alm ist der Weg flach. Danach stürzen wir uns bis in das Gailtal hinunter und fahren schließlich entlang des Gailtalradweges bis nach Arnoldstein.

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Wanderung zum Steinsee

Liebe Wandersleut,

wir möchten Euch heute eine einfache, landschaftlich wunderschöne Tour vorstellen. Wir wanderten Diesmal auf den Steinsee in den Lechtaler Alpen.

Eckdaten:

Dauer: 3,5 Stunden
Länge: ca 14 km
Höhenmeter: ca. 1000

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Wir parkten unseren Allrad-betrieben Munstertruck auf der Alfuzalm oberhalb von Zams, einem wahren Mekka für Pferde und -närrinnen. So machten wir uns geschwind auf Richtung Norden und hielten uns immer östlich des Starkenbachs. Zunächst war der Weg breit und mäßig steil, aber nach etwa einer Stunde wurde der Aufstieg etwas steiler und der Weg wurde zu einem schmalen Pfad, welcher sich durch die Kiefern nach oben schlängelte. Auf alle Fälle ist der Aufstieg für jeden mit halbwegs guter körperlichen Verfassung sehr gut bewältigbar und die außerordentlich gute Aussicht entschädigt für alle Mühen.

Nach etwa einer weiteren Stunde erreichten wir schließlich die Steinseehütte, die leider im September schon mal geschlossen sein kann! Bitte sich unbedingt vorher informieren oder genug Lebensmittel mitnehmen! Weitere 150 Höhenmeter Nordöstlich befindet sich der Namensgeber dieser Tour, der Steinsee, welcher von den imposanten Gipfel von Bergwerkskopf, Tagkarkopf, Hanauer Spitze und Dremelspitze eingerahmt wird. Also auf keinen Fall die Badehose vergessen. Der Abstieg erfolgt analog zum Aufstieg und hinterlässt wunderbare Erinnerungen an eine wunderbare Aussicht.

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Wanderung Hochzirl – Solsteinhaus – Möslalm – Hafelekar

Liebe Freunde der frischen Luft,

heute möchten wir einen schönen Spaziergang vorstellen, welcher von Hochzirl zum Solsteinhaus, Kristenalm, Möslalm und schließlich zum Hafelekar führte. Diesmal hatten wir einen besonderen Gast dabei! Nämlich einen teutonischen Gipfelstürmer! Seine ganze Physiognomie schien dem Alpinismus angepasst, sozusagen ein perfekter Reinhold Messner in seinen besten Jahren.

Eckdaten:

Dauer: 7 Stunden
Länge: ca 21 km
Höhenmeter: ca. 2000

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Zum Solsteihaus

Beruht von seiner Anwesenheit starteten wir am Bahnhof Hochzierl und folgten sogleich dem gut beschilderten Pfad, welcher uns den Weg zum Solsteinhaus wies. Der Pfad mündete in einem gut planierten Karrenweg, der bald recht steil wurde und uns flott viele Höhenmeter schenkte. Langsam lichtete sich der Nebel und nach Ankunft an der Versorgungsseilbahn offenbarte sich ein atemberaubender, fast kitschiger Ausblick in das Inntal! Oben die Wolken, unten der Nebel, und mittendrin wir lustige Wandersleut.

Nach einer weiteren Stunde erreichten wir schließlich unser erstes Zwischenziel, nämlich das Solsteinhaus, wo wir uns einen guten Kaffee mit ausgezeichnetem Apfelstrudel munden ließen, während wir die Kunststücke des örtlichen Zirkushundes bewundern durften. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg durch das Kristental zur besagten Alm. Kurz vor der Alm querten wir ein lichtes Wäldchen, welches uns Wanderer einen besonderen Schatz offenbarte, nämlich wunderschöne, äußerst schmackhafte Steinpilze, die uns am Abend noch besonders munden sollten.

Zum Möslalm

Vorbei an der Kristenalm wanderten wir Richtung Amtsäge, wobei wir einen Mann beobachten durften, der wohl in einem ebenso lichten Wäldchen wie vorhin beschrieben, Steinpilz-ähnliche Gebilde am Waldboden verstreute. Naja, nicht alle Pilze sind ja genießbar. Nun hielt uns nichts mehr auf und so gelangten wir zu unserem Ziel für die Mittagspause, nämlich der Möslalm. Hier genossen wir die Ruhe, die Empfangslosigkeit des Mobiltelefons, die nette Bedienung, das geniale Essen und die Aussicht auf die Umgebung und auf den Immobilienmilliardär, der immer wieder in diesem Gebiet zu beobachten ist.

Zum Hafelekar

So sattelten wir schließlich auf zur letzten und anstrengendsten Etappe der Tour, nämlich dem Sturm des Hafelekars. Doch zunächst mussten wir mal die nicht zu unterschätzende Strecke bis zur Nordkette zurücklegen, welche uns gut und gerne ca. zwei Stunden kostete. Wir labten uns noch an den Preisel- und Heidelbeeren, um schließlich an den Geröllfeldern der nördlichen Seite der Nordkette zu gelangen. Die Bewältigung dieses Abschnittes kostete uns sehr viel Kraft, weil man nach jedem zweiten Schritt gefühlt wieder einen zurück rutschte. Doch wir ließen uns nicht beirren und marschierten die letzten 150 Höhenmeter, die sich in Serpentinen am Fels emporschlängelten empor. Kurz bevor uns alle Kraft verließ, wehte der Wind uns Plastikmüll entgegen! Es konnte also nicht mehr weit sein, sodass wir doch noch den Gipfel erreichten und uns da unauffällig unter das Volk mischten.

Zufrieden enterten wir noch die Seilbahn, die uns wieder auf den Talboden brachte.

Schlussendlich möchten wir uns noch beim Tenzing Norgay des Nordens, unserem lieben Mitstreiter, unsere Kraft und Inspiration bedanken. Ohne Dich hätten wir das niemals geschafft.

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Von Steinach zum Blaser mit Trailabfahrt

Ahoi liebe Mtb-Freunde,

Heute geht es wieder mal ins Gschnitztal, und zwar zur Blaserhütte. Im Herbst besticht die Landschaft in den Bergen mit seinen vielen Farben. Die Abfahrt vom Blaser gestaltet sich als sehr abwechslungsreich. Außerdem dürfen wir zum ersten Mal einen Wiener Teilnehmer begrüßen.

Dauer: 3 Stunden
Länge: ca 21 km
Höhenmeter: ca. 1200

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Mtb Blaser: Zur Blaser Hütte

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Steinach. Als erstes radeln wir bis zum Parkplatz der Bergeralmbahn. Ca. 500 m nach dem Parkplatz stehen uns zwei Wege zur Auswahl: Wiesenweg oder Waldweg nach Trins. Wir entscheiden uns für den ersteren.

Entlang des Gschnitzbaches radeln wir entlang saftiger grüner Wiesen und biegen Richtung Trins ab. An der Landstraße fahren wir nach 50 Metern rechts ab und erreichen einen Parkplatz. Ab hier fängt die Forststraße an.

Nach ca. 500 Meter erreichen wir eine Gabelung. Beide Wege (523 und 524) zeigen zur Blaserhütte. Wir entscheiden uns für den Weg 524 da der 523 (leichter) durch Waldarbeiten gesperrt ist.

Die Straße zur Blaser Hütte ist traumhaft. Die Steigung ist nur selten steil und die Aussicht ist einmalig. Zuerst hat man die Sicht auf die gegenüberliegende Talseite und den Talschluss mit der Wetterspitze. Danach schweift unser Blick ins Wipptal und St. Jodock. Nach der Waldgrenze erblicken wir die Nordkette.

Nach ca. 30 Minuten erreichen wir die Blaserhütte mit der Serles und der Kirchdachspitze vor uns. Heute entscheiden wir uns mal abwechslungsweise für einen Kaiserschmarrn als Stärkung. Wir werden absolut nicht von dieser Wahl enttäuscht.

Mtb Blaser: Die Trailabfahrt

Nachdem wir vom Essen gestärkt sind, machen wir uns auf die Abfahrt zu bewältigen. Die ersten Meter fahren wir auf dem Weg Nr. 523, doch bald zweigt ein Wanderweg. Genau den nehmen wir.

Der Trail erweist sich als sehr abwechslungsreich, hi und da wird er etwas steiler, aber nie schwierig zu fahren (meist S1). Das erste Teilstück führt durch eine schöne Bergwiese mit der Möglichkeit das Bergpanorama zu genießen.

Das zweite Stück führt durch den Wald. Dickere Wurzeln müsse wir zum Glück nicht oft überwinden. Ab und zu queren wir die Forststraße und müssen dann ca. 500 Höhenmeter auf ihr fahren.

Den herrlichen Pilzeherbst dieses Jahres bemerken wir während des letzten Abschnittes im Wald. Neben dem Weg finden wir genug Pilze um eine herrliche Pilzepizza zu machen. Die restlichen 61 Kilogramm lassen wir im Wald. Wir wollen dem Beispiel unserer Landsmänner aus dem Süden nicht folgen.

Schließlich gelangen wir zum Wipptaler Hof, von wo es nicht mehr weit zum Bahnhof von Steinach ist.

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Wanderung Peitlerkofel

Ahoi liebe Wanderfreunde,

diesmal möchten wir eine Wanderung vorstellen, die einen der schönsten Ausblicke der Alpen bietet, nämlich die Erklimmung des Peitler Kofels. Die Wanderung startet am Würzjoch (erreichbar vom Eisacktal oder vom Gadertal) und führt zunächst zur Scharte, dann auf den Hohen Peitler Kofel, zurück zur Scharte und verläuft schlussendlich einmal um das Bergmassiv zurück zum Ausgangspunkt.

Dauer: 5 h
Länge: ca 15 km
Höhenmeter: ca. 1000

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Wanderung zum Peitlerkofel: Ein herrliche Tour in den Dolomiten

Schon nach wenigen Minuten erreichten wir den Ausblick zum mächtigen Berg und zum geologischen Fenster unterhalb der Kofel, was von der bewegten geologischen Vergangenheit des Gebietes zeugt. Der Fußmarsch erfolgt zunächst Richtung Südwesten auf einem breiten Forstweg, vorbei an den für die Dolomiten typischen Schuttablagerungen. Alsbald wird aus der Forststraße ein schmaler Wanderweg, der sich bergauf schlängelt. Schon jetzt konnten wir unseren Blick begeistert nach Norden schweifen lassen, um die mächtigen Berge des Alpenhauptkammes zu bewundern. Vom Tribulaun, Hochfeiler, Hochferner, Schwarzenstein, Großer Möseler war jeder Berg von Rang und Namen zu erkennen.

Beschwingt von der Aussicht schwebten wir regelrecht nach oben und gelangten so zur Scharte. Hier erwartete uns der nächste Leckerbissen: Sass Rigais, Marmolata, Kreuzkofel und Sennesspitze offenbarten sich unseren begeisterten Blicken und ließen uns im Inneren vor Schönheit erbeben. Nun folgten wir dem Fußweg Richtung Osten, der in großen Serpentinen bergauf führt.

Bis zum Einstieg zum Klettersteig sind keine nennenswerten Probleme beim Aufstieg zu benennen. Die letzten ca. hundert Höhenmeter bestehen aus einem gut versicherten Klettersteig. Dieser stellt für den passionierten Wanderer kein Problem dar. Wer an Höhenangst oder konditionellen Problemen leidet, sollte besser mit dem kleinen Peitler Kofel Vorlieb nehmen, welcher das gleiche Panorama bietet.

Schließlich erreichten wir den Gipfel und genossen mit ungefähr 30 Gleichgesinnten die unglaubliche Aussicht. Zusätzliche zu den bereits erwähnten Bergen gesellte sich nun die Ortlergruppe, sowie der Großglockner hinzu! Bergsteigerherz, was verlangst du mehr?

Anschließend wanderten wir wieder zur Scharte zurück und folgten dem Rundwanderweg bergab Richtung Süden. Der Steig wurde bald zu einer breit angelegten Forststraße, die bald nach Osten abbog. Die Aussicht ließ uns alle Müdigkeit vergessen und so gelangten wir zur Ütia Vaciara, wo lokale Köstlichkeiten kredenzt wurden (Knödel Tris und Kaiserschmarren) und wir so die Kraft für die restliche Tour tanken konnten.

So folgten wir den Weg 35 zum Gömajoch, wo der Ausblick von den Dolomiten zu den Bergen des Alpenhauptkammes wechselte. Im steten Auf und Ab gelangten wir durch uralte Kiefernwälder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Die Erinnerung an die sagenhafte Aussicht wird uns noch für lange Zeit in Erinnerung bleiben. Peitler Kofel, wir werden uns bald wiedersehen!

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Mtb Lüsner Alm mit Trailabfahrt nach Vintl

Ahoi lieber Mtb-Freunde,

und schon wieder zieht es uns nach Südtirol. Dieses Mal starten wieder von Mühlbach am Eingang des Pustertales und fahren zur Lüsner Alm. Zurück geht es über einem Trail (meist S1) nach Vintl.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3,5 Stunden
Länge: ca 33 km
Höhenmeter: ca. 1400

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Mtb Lüsner Alm: Zur Starkenfeldhütte

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Mühlbach, den wir wie so oft per Zug erreichen. Für jene, die mit dem Auto anreisen, gib es hier ebenfalls Parkmöglichkeiten.

Von Mühlbach bis zur Starkenfeldhütte auf der Rondecker/Lüsner Alm sind es ca. 1100 Höhenmeter und 16 Kilometer. Zuerst befahren wir Teer, danach (ab Zumis-Parkplatz) Forststraße. Bis zur Waldgrenze ist der Abschnitt auf Grund der schönen Aussicht bis nach Brixen interessant zu fahren. Das letzte Stück bis zum Parkplatz zieht sich jedoch ein wenig. Ein Wermutstropfen ist der rege Autoverkehr zur Urlaubszeit. Leider ist der Umweltschutzgedanke nicht bis zu jedem durchgedrungen.

Ab dem Zumis-Parkplatz bis zur Starkenfeldhütte sind es noch ca. 6 km auf Forststraße. Da der Weg nur mäßig steil ist, kann man hier schon das herrliche Dolomitenpanorama genießen. Bei der Starkenfeldhütte sieht man sogar den Alpenhauptkamm mit den noch verbliebenen Gletschern.

Mtb Lüsner Alm: Die Abfahrt

Zurück geht es zunächst zur Rastner Hütte, wo wir Kaffee und Kuchen genießen. Bald danach kommt eine Verzweigung und wir fahren rechts bergab auf dem 68er (S1). Die 68er-Route quert mehrmals Forstwege oder verläuft kurzzeitig auf ihnen. Er ist aber oft und gut sichtbar markiert, so dass keine Zweifel aufkommen sollten.

Nach 200 Höhenmeter erreichen wir eine Forststraße, die wir bis zum 14er Wanderweg folgen. Der kommende Trail führt uns bis nach Vintel. Den Schwierigkeitsgrad würden wir mit S1 bezeichnen, ist aber steiler wie der 68er Weg. Aber: Wer genau schaut und sich nicht nur auf den Trail konzentriert, kann neben dem Wanderweg auch Steinpilze entdecken.

Die Abfahrt mündet direkt in den Pustertaler Radweg. Diesen folgen wir zurück zum Ausgangspunkt.

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4.25/5 (2)

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Mtb Tour Bozen Kohlern

Ahoi liebe Mtb-Freunde!

Während es im nördlichen Teil Tirols stürmt und der Herbst naht , ist es in Südtirol noch angenehm warm, ja fast schon sommerlich. Daher beginnt und endet unsere Tour in Bozen. Dazwischen bezwingen wir die Auffahrt nach Kohlern, betreten das Gemeindegebiet von Deutschnofen, wo wir ein herrliches Dolomitenpanorama genießen. Anschließend stürzen wir uns auf einem Trail zurück zum Ausgangspunkt.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4,5 Stunden
Länge: ca 40 km
Höhenmeter: ca. 1400

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Mtb nach Kohlen

Ausgangspunkt dieser Spätsommertour ist der Parkplatz bei der Seilbahn von Kohlern, wo die gemütliche Auffahrt nach Kolhlern beginnt. Wer sich 800 Höhenmeter sparen will, kann gerne die Seilbahn benutzen. All jene die aber die Option Seilbahn wählen, werden die schöne Aussicht ins Eisacktal, Etschtal und Ritten versäumen. Außerdem kann man neben der Straße unzählige Kastanien bzw. Keschtn sehen und freuen uns schon auf die nächsten Herbsttouren, da Hie und da erlaubt sein soll, diese vom Boden aufzuheben.

Ab Kohlern folgen wir den Wanderweg E5 (immer noch Asphalt). Dieser führt uns zunächst nach Herrenkohlern. Nun wechseln wir auf eine Forststraße. Es wechseln sich Rampen mit sanften Steigungen ab. Am Biotop Totes Moor haben wir den höchsten Punkt der Tour erreicht.

Immer den Weg E5 folgend gelangen wir zum Wölflhof. Hier pausieren wir um zu Mittag zu essen.

Zurück über dem Trail

Zurück zum Toten Moor nehmen wir die Asphaltstraße, um ein wenig unsere Kräfte zu sparen. Bis zum höchsten Punkt der Tour ist es nicht mehr weit. Der Weg Nr. 1 führt uns zurück nach Kohlern. Dieser ist zum Teil sehr verblockt, aber noch halbwegs gut zum fahren.

Bis nach Bad Isodor fahren wir weiter am Weg Nr. 1. Dieser ist zum Teil noch geteert, aber sicher seit Jahren nichts gemacht worden. Daher muss man ein wenig auf die Schlaglöcher aufpassen.

Wenig später biegen wir auf dem Schulsteig ein. Dieser ist flowig zum fahren, es kommen aber immer wieder Gegenanstiege vor. Teilweise ist er auch abschüssig. Ab St. Vigil betreten wir den Weg Nr. 9, der uns schließlich wieder zum Ausgangspunkt führt.

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Mtb Tour zur Grentealm

Ahoi liebe Mtb-Freunde,

uns zieht es wieder nach Südtirol und zwar dieses Mal ins Antholzer Tal. Von Antholz-Mittertal fahren wir zur Grente Alm. Zurück geht es über die Kumpfler Alm

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 17 km
Höhenmeter: 9

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Ausgangspunkt dieser Tour ist Antholz-Mittertal. Hier können wir gemütlich am Parkplatz im Zentrum parken. Alternativ kann man auch mit dem Zug bis nach Olang fahren und über dem schönen Radweg zum Startpunkt gelangen. Nachdem wir die Landesstraße überquert haben, dirigieren wir uns gen dem Bauernhof Huber im Feld. Der schöne Feldweg bietet schon Gelegenheit auf eine Blick gen Tal.

Nachdem wir die Seile der Seilbahn unterquert haben, biegen wir nach ein paar hundert Meter links ab. Die Beschilderung weist uns schon den Weg Richtung Grente Alm. Die Forststraße ist abwechselnd steil und auf Grund ihrer Lage ideal für Touren während heißen Sommertagen, da angenehm kühl. Nach weiteren 6 Kilometer erreichen wir schließlich unser Tagesziel die Grente Alm.

Natürlich nutzen wir die Gelegenheit um eine kurze Pause zu machen und unser Lieblingsspeise, Kaspressknödel, zu essen. Diese schmecken hier auf der Alm übrigens sehr gut. Hinter der Alm beginnt der Weg 6A, ein zuerst flowiger Wanderweg. Dies bleibt aber nur bis zur nächsten Almhütte (leider wissen wir den Namen nicht) so. Der folgende Weg ist sehr steinig, steil und mit Wurzeln versehen, sodass wir leider bis zur Kumpfleralm meist unser Gefährt schieben müssen. Da wir aber keinen Stress haben macht uns dies nichts aus.

Ab der Kumpfleralm wechseln wir wieder auf ein schöne breite Forststraße die uns zum Sunnseitenweg führt. Nach einem weiteren kurzen gut fahrbaren Trail befinden wir uns auf der Landesstraße ab und somit erreichen wir auch wenig später den Ausgangspunkt der Tour.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 9

Beilage: 8 (Krautsalat)

Service: 8

Preis: 8 ( 9 Knödel um 9,2 Euro)

Gesamt: 33

Grente Alm

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Wanderung Ehrwald – Seebensee – Drachensee – Biberwierer Scharte

Ahoi liebe Wanderfreunde,

für alle, die der brütenden Hitze entfliehen möchten, stellen wir eine Wanderung zu gleich zwei Bergseen vor. Aufgrund der Lage und der Höhe dürfte gewährleistet sein, dass das Kühle Nass im wahrsten Sinne des Wortes nass und vor allem kühl bis sehr kühl ist.

Dauer: 4 h
Länge: ca 15 km
Höhenmeter: ca. 1100

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Wir starten bei der Seilbahn in Ehrwald und flüchten sofort in den schattigen Wald und folgen den Wegweisern zu unserem Tagesziel. Alsbald wird der Waldweg steil und wir kommen zum „Hohen Gang“ (Weg 812), der seinen Namen alle Ehre macht.

Nach etwa 400 hm wird der Weg zunächst steinig und bald daraufhin felsig. Einige Abschnitte verlangen Trittsicherheit und Wanderer mit Höhenangst sollten sich vielleicht nach einer Alternative umschauen. Da der Weg voller kleiner und großer bröckelnder Steine ist, kann der vorsichtige Wanderer auch einen Helm benutzen oder aber auf die Vorsicht der vor ihm steigenden Wandersleute bauen.

Aufgrund der hohen Frequenz an Bergsteigern sind einige Stellen außerdem extrem speckig und verlangen nach einer hohen Aufmerksamkeit. Natürlich beachten wir alle diese guten Ratschläge und steigen stets gen oben, überwinden die mit Fixseilen versicherten Stellen und gelangen schlussendlich auf ein Plateau und entdecken den Gaistal- Forstweg, der uns ja schon von früheren Radtouren bekannt ist.

Nun wandern wir gemütlichen Schrittes zum Seebensee und bewundern die Reflexionen der umliegenden Berge im stahl-türkisen Wasser dieses atemberaubenden Bergsees. Durch den immensen Restschwung, der durch unsere High-Tech Bergschuhe entwickelt wird, steigen wir die Serpentinen zur Coburgerhütte hoch. Aufgrund unserer immensen Fitness und des frühen Zeitpunktes schlendern wir noch zur mystischen Biberwierer Scharte, um vor allem die Aussicht zum vorderen Drachenkopf und dem sagenumwobenen Wamperten Schrofen zu genießen.

Der Abstieg erfolgt über die Coburger Hütte, wo wir unser verdientes Mittagsessen genießen um danach das kühle, frische Nass des Drachensees zu genießen. Das Wasser scheint eine Art Jungbrunnen zu sein, jedenfalls fühlte sich der Verfasser dieser Zeilen nachher wie neu geboren. Schlussendlich erfolgt der Abstieg nach Ehrwald über die Seebenalm, Koatinger Weg, Ehrwalder Alm.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 7

Beilage: 7 (Salat)

Service: 7 (Selbstbedienung)

Preis: 7 ( 2 Knödel um 9,2 Euro)

Gesamt: 28

Kaspressknödel Coburger Hütte

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Ofenpass – Poschiavo: Flowtrail in Altarezia

Hallo liebe Mtbrundwanderfreunde!

Um der Rekordhitze und Schwüle in den Städten zu entfliehen ist diese Tour genau richtig. Die Meereshöhe von 2000 Meter wird kaum verlassen. Deutlich tiefer bis auf Poschiavo (1014 M.ü.M) kommen wir erst bei der letzten Trailabfahrt. Ausgangspunkt der Tour ist die Passhöhe des Ofenpasses. In 2 Tagen erreichen wir schließlich Poschiavo.

Die Tour ist wie folgt unterteilt:

Tag 1: Ofenpass – Lago di Cancano
Tag 2: Lago di Cancano – Poschiavo

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2 Tage
Länge: ca 100 km
Höhenmeter: ca. 3000

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Mtb Altarezia: Flowtrails in Altarezia Tag1: Ofenpass – Lago di Cancano

Ausgangspunkt der Tour ist die Passhöhe des Ofenpasses auf 2150 Meter Seehöhe. Da wir am Tag zuvor angereist und Zernez übernachtet haben, erreichen den Start der Tour mit dem Bus. Sollte man eine größere Gruppe sein, empfiehlt es sich ein Platz für sein liebstes Gefährt zu reservieren. Der Ofenpass ist ebenfalls per Bus inklusive Radtransport von Mals (Südtirol) zu erreichen.

Aller Anfang ist schwer, trifft auf unseren Start nicht zu. Wir beginnen unsere Tour mit einem schönen Flowtrail. Wenige Meter vom Pass entfernt biegen wir links in ein Wanderweg ein. Doch das Vergnügen wärt nur kurz, denn gleich nach dem Trail (80 Höhenmeter) beginnt schon der Aufstieg an der Alp Buffalora vorbei und der italienischer Grenze entgegen. Wer hier absteigen muss dem sei verziehen. Das gleiche gilt für jenen, die hier schon Fluchtversuche anstellen.

Nach 300 Höhenmeter hat die Mühe sein Ende und wir bereiten uns für den nächsten Flowtrail vor. An der Alpe de Gallo vorbei cruisen wir Richtung Val der Gallo. Der Blick in den Stausee von Livigno während der Abfahrt, hat schon fast epische Anmutung. Talentierte Photographen unter uns nutzen die Gelegenheit, um Photo die einem Montainbikemagazine würdig wären, zu machen.

Die nächsten 10 Kilometer bis zum Lago di San Giacomo verlaufen relativ schonend. Am See bewegen wir uns in die Valle di Pettini hinein. Diese mündet ihrerseits in die Val Trela. An der malga di Trela lohnt es sich eine Pause zu machen. Natürlich kosten wir von der hier zubereiteten Polenta.

Ab der Alm müssen wir noch eine kleine Schiebepassage bewältigen, bevor wir in den nächsten Trail stürzen. Dieser führt uns direkt zum Lago di Livigno, einem Stausee auf 1800 Meter Höhe. Teutonen, die arktische Temperaturen gewohnt sind, scheuen hier nicht im 16 Grad kalten Wasser ein Bad zu nehmen. Für Personen mit mediterraner Abstammung ein No-Go.

Nachdem sich die Teutonen im Wasser abgekühlt haben, nehmen wir die letzte Steigung des Tages im Angriff. Über die Val Alpisella fahren wir zurück zum Lago di San Giacomo, natürlich wird die folgende Abfahrt am flowigen Wanderweg bewältigt. Bis zur Villa Valania, unserer Unterkunft, sind es nur noch 10 Kilometer entlang der beiden Seen San Giacomo und Cancano. Wer in der Villa Valania nächtigen möchte, empfehlen wir direkt dort anzurufen. Das Buchen über Booking.com ist wesentlich teurer.

Mtb Altarezia: Flowtrails in Altarezia Tag2: Lago di Cancano – Poschiavo

Am nächsten Morgen sind wir pünktlich am 8 Uhr losgefahren. Nachdem wir an den torri di Frale (die Reste eine alten Befestigungsanlage) vorbeigefahren sind, fahren wir auf der Straße gen Valdidentro. Nach der 4. Kehre biegen wir in eine Forststraße ein. Auf dieser, die wir auch Panormastraße oder Höhenstraße nennen könnten, bleiben wir auch für die nächsten 10 Kilometer. Unter anderem offenbart sie uns den Blick auf den Gletscher „Cima de Piazzi“.

Ab Arnoga fängt die erste Steigung des Tages an. Diese führt uns in das schöne Val Viola. Das Tal endet am Passo Confine, das auch zugleich die Grenze zur Schweiz darstellt. Dass wir uns wieder in der Schweiz befinden, merken wir auch an die kleinen metallenen Brücken, die uns immer über die kleinen Rinnsalen führen.

Der erste Trail dieses zweiten Reisetages mündet im Rifugio Saoseo. Dieser ist ein wenig verblockter, wie jene vom Vortag, aber trotzdem gut zu meistern. Es folgt eine Forst- dann Asphaltstraße, die in die Bernina Passstraße mündet. Hier trennt sich unsere Gruppe kurzzeitig. 3 Helden entscheiden sich die Herkulesaufgabe auf sich zu nehmen und den 700 Höhenmeter in brütender Hitze bis Berninapass unerschrocken entgegenzutreten. Die restlichen 3 Mitglieder verstecken sich im trojanischen Pferd (Schweizer Postbus) und lassen sich emporkutschieren.

Nach einer kurzen Rast am Pass, wo wir neben das Panorama des Gletscher und des Lago Bianco auch die ebenso atemberaubenden schweizer Preise genießen durften, fahren wir bis oberhalb der Alp Grün. Hier beginnt der letzte aber längste Trail des Tages.

Der obere Teil des Trails ist gut zu fahren. Hier sollte man aber auf die Steinplatten achten, die quer in den Weg gelegt wurden. Wir schafften das seltene Kunstück eines „3-fach Synkronplatten“. Beim Lagoh da Palü befindet sich der schwerste Tail des Trails mit S3-Passagen. Dieses währt aber nur kurz und es flogt der gewohnt Flow bis nach Poschiavo.

Nach Zernez zurück erwartet uns das letzte „Schmankerl“ und zwar die Zugfahrt mit der Räthischen Bahn.

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Ahornacher Jöchl

Ahoi liebe Mtb-Freunde,

uns zieht es wieder nach Südtirol und zwar dieses Mal ins Tauferer Ahrntal. Von Sand in Taufers aus bezwingen wir das Achornacher Jöchl. Zurück fahren wir über Pojen und schließen somit einen schönen Rundkurs ab.

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 22 km
Höhenmeter: 1400

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Mit dem Mtb zum Achornacher Jöchl

Ausgangspunkt dieser Tour ist die Ortschaft Sand in Taufers. Von hier bewegen wir uns gen Burg Taufers. Wer will kann hier ein wenig Kultur genießen.

Der Weg Nr. 33 (Forststraße) führt uns nach Aschbach wo wir auf die wenig befahren Asphaltstraße wechseln. Nach ca. 2 Kilometer, inzwischen genießen wir die idyllische Landschaft und den Blick ins Tal, zweigen wir auf die Landesstraße ein.

In Ahornach werden wir von einigen Plakaten erinnert, dass dies der Geburtsort von Hans Kammerlander ist. Nun schlängelt sich die Straßen angenehme den Berg empor. Am Parkplatz endet der geteerte Untergrund und unsere Reifen bekommen wieder Schotter zu spüren.

Nach ein paar hundert Meter biegen wir links ab und folgen der Straße bis zum Ende der Forststraße. Die letzten 150 Höhenmeter müssen wir das Rad schultern. Schieben ist hier auch möglich. Am Ahornacher Jöchl werden wir aber mit einem schönen Ausblick belohnt. Teile des Gletscher am Schneebiger Nock sind auch ersichtlich.

Vom Achornacher Jöchl ins Tal

Nachdem wir unser Protektoren angezogen haben (gut geschützt ist halb gewonnen), trailen wir am Weg Nr. 33A zur Pojen Alm. Hie und da ist der Weg verblockt und mit dem Hardtail nicht immer so einfach zu meistern.

Ab der Pojen Alm ist der Trail vorerst vorbei und der weitere Verlauf des Weges ist auf Schotter. In Pojen machen wir Gasthof Roaner eine kurze Rast und genießen neben der guten Aussicht auch einen hausgemachten Traubenstrudel.

Bis nach Aschbach, wo sich der Rundkurs schließt und nur noch die Fahrt nach Sand in Taufers fehlt, bewältigen wir die Abfahrt am Wanderweg 33. Wir finden diesen auch mit Hardtail gut zu fahren.

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Krovenzjoch Runde

Ahoi liebe Mtb-Freunde,

dieses Wochenende sind wir im Tiroler Unterland unterwegs. Start der Tour befindet sich in Wattens. Von hier fahren wir nach Kolsaßberg und überqueren im weiteren Verlauf der Tour das Krovenzjoch (Anmerkung: man hört auch die Bezeichnungen Grafensjoch). Beim Außerlannenger Niederlegen folgen wir der Höhenstraße bis zu Pofersalm. Ins Tal gelangen wir über Wattenberg

Dauer: 6 Stunden
Länge: ca 48 km
Höhenmeter: 2200

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Zum Krovenzjoch

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof Wattens. Diesen erreichen wir natürlich mit dem Zug. Die ersten paar Kilometer ist der Weg flach und wir können uns gemütlich einwärmen und moralisch auf die bevorstehende Höhenmeter vorbereiten. Es warten ja einige auf uns.

Ab Kolsaß beginnt die Steigung. Wir schlängeln uns die Landesstraße empor bis nach Kolsaßberg. Es lohnt sich immer wieder ein kleine Pause einzulegen, um ein 360 Grad Blick zu tätigen.

Die Asphaltstraße endet ca. 3 Kilometer nach der Ortsmitte von Kolsaßberg. Nach einer Passage durch den Wald fahren wir durch einsame Almenlandschaften. Hi und da verirren sich deutsche Wanderer in der Gegend, sonst treffen wir fast keine Menschenseele an. Wer die Einsamkeit liebt ist hier richtig.

Der Trail und zurück nach Wattens

Oben am Joch angelangt verweilen wir um den Blick schweifen zu lassen. Danach werden die Protektoren angelegt und wir fahren gen Tal. Der Trail ist meist gut zu fahren. Ab und zu sind ein aber verblockte und schwierigere Stellen dabei, die uns kurz zum absteigen zwingen. Nach ca. 450 hm gelangen wir zum Hochleger, eine Ansammlungen von Almenhütte die idyllisch auf ca. 2000 Meter liegen.

Auf der Forststraße fahren zum Niederleger, wo wir zu unserer großen Freude eine Almkäserei finden. Hier wird von den umliegenden Almen die Milch gesammelt und zu Käse verarbeitet. Um möglichst viel von der feinen Speise zu kosten, nehmen wir eine Käseplätte. Ein Kilo Käse würde 14,5 € kosten.

Entlang des Höhenweges führen wir unser Tour fort. Immer wieder müssen wir kleine An- und Abstiege bewältigen bis wir zu Pofersalm kommen. Nach der Alm müssen unsere Wadeln noch die letzten Höhenmeter des Tages aushalten, bevor es in die Abfahrt nach Wattenberg und Wattes geht.

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Fanes-Sennes Runde mit dem Mtb

Ahoi liebe Mtb-Freunde,

für jeden Mtb-Fahrer, der die Dolomiten liebt, ist dies eine Tour, die man einmal im Leben gemacht haben muss. Das Naturerlebnis ist hier einmalig. Ausgangspunkt ist St. Vigil in Enneberg. Wer will, kann die Tour von Pederü aus fahren, muss aber 8 € Maut für die Durchfahrt zahlen. Am Rundkurs müssen wir 2 Steigung bewältigen: Die erst führt zum Limojoch und die zwei zur Sennes Hütte

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 50 km
Höhenmeter: 1700

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Fanes Sennes Mtb: Zum Limojoch

Ausgangspunkt dieser Tour ist St. Vigil in Enneberg. Entlang der Straße ins Rautal sind links und rechts der Straße immer wieder Parkmöglichkeiten zu finden. Eine dieser Parkmöglichkeiten nutzen wir und steigen auf das Rad.

Die ersten 10 Kilometer hin zum Berggasthaus Pederü sind durch die leichte Steigung geprägt. Links und Rechts der Straße steigen schon die Dolomiten empor: Ein Vorgeschmack was uns später auf der Tour erwarten wird.

Am Berggasthaus Pederü angelangt, darf man sich von den Heerscharen an Touristen nicht abschrecken lassen. Viele bleiben vor Ort oder verteilen sich in die umliegende Bergwelt. Nun wechselt der Untergrund von Asphalt zu Schotter. Es wird steiler, aber immer noch erträglich. Man sollte auf alle Fälle ab und zu anhalten und das Bergpanorama in all seinen Farben und Facetten auf sich wirken lassen.

Den ersten Zwischenstopp wagen wir auf der „kleinen Fanes Hütte“. Nachdem wir 30 Minuten auf einem Kaiserschmarrn warten mussten, und entrüstet feststellen, dass unser Bestellung vergessen wurde, ziehen wir weiter. Dieser Ort ist absolut nicht zum empfehlen.

Doch die Natur verhilft uns wieder schnelle zu einer guten Stimmung. Am Limojoch angelangt, die letzten 20 Höhenmeter schieben wir, machen wir wieder eine kurzen Pause um ums der Kontemplation zu widmen.

Fanes Sennes Mtb: Zur Sennes Hütte

Kurz nach dem Limojoch versuchen wir unser Glück wieder und kehren bei der Ucia di Gran Fanes ein. Dieses Mal klappt es mit dem Kaiserschmarrn viel besser. Den Geschmack der Speise würden wir als durchschnittlich bezeichnen.

Die folgende Straße ist geprägt von teilweise extrem grobschottrigen Abschnitten bis hin zu unglaublich steilen Abschnitten. Jedenfalls sollte man vor dieser Tour schon einige Abfahrten hinter sich gebracht haben, um keinen schmerzhaften Sturz zu riskieren. Nach einigen Stoßgebeten gelangen wir schließlich zu einem genialen Aussichtspunkt der die Schluchtlandschaft von Ponte Alto offenbart.

Nach der dritten Brücke biegen wir links auf einen Schotterweg ab – die Straße geradeaus führt übrigens nach Cortina d’Ampezzo. An dieser Weggabelung rüsten wir uns für den zweiten Aufstieg – nach einigen 100 m erreichen wir einen Parkplatz und fahren hier auf eine für den Verkehr gesperrte Asphaltstraße Richtung Ra Stua.

An der Ra Stua endet die Asphaltstraße und wir fahren wieder auf Schotter. Die letzten 500 Höhenmeter bis zur Sennes Hütte haben es in sich. Es erwarten uns Teilstück mit groben Schotter und knackiger Steigung. Wer hier absteigt und sein liebstes Gefährt schiebt, dem sei verziehen.

Zurück nach St. Vigil

An der Sennes Hütte machen wir wiederum ein Pause um wie so oft an diesem Tage, die Bergwelt zu betrachten. Bis zum Rifugio Fodara Vedla ist die Abfahrt angenehm zu fahren. Es folgt ein kleiner Anstieg, bevor wir uns auf die bis zu 21 Prozent steile Militärstraße nach Pederü stürzen. Gute Fahrtechnik ist hier ein muss.

Ideal zum Ausrollen finden wir die letzten Kilometer zum Auto.

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Schilcherradweg: Auf den Spuren des sauren Weines

Ahoi liebe Radfahrer,

am vierten und letzte Tag unseres Aufenthaltes in der schönen Steiermark erwartete uns eine Tour auf den Spuren des sauren Weines. Von Deutschlandsberg machen wir eine Rundtour vorbei an Fraunetal an der Laßnitz und St. Peter im Sulmtal.

Dauer: 3,5 Stunden
Länge: ca 40 km
Höhenmeter: 700

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Schilcherradweg: Teil 1

Ausgangspunkt dieser Tour ist Deutschlandsberg, dessen Namen, nicht wie man vermuten könnte, unseren teutonischen Nachbarn gewidmet ist, sondern entstand ganz unspektakulär um sich von der Stadt Windisch-Landsberg zu differenzieren.

Die ersten Kilometer dieser Tour verlaufen in einem gemütlichem Auf und Ab. Bei ausgiebigen Genusses des hiesigen guten Weißweines kann das Auf und Ab weniger gemütlich werden. Durch die liebliche Hügellandschaft erfreut sich unsere Auge auch immer wieder.

Schilcherradweg: Teil 2

Bei Frauental an der Laßnitz erreichen wir die erste und einzige größere Ortschaft an dieser Tour. Zügig fahren wir weiter erreichen St. Peter im Sulmtal. Hier kann man ruhig ein wenig verweilen. Die Ortschaft sticht durch seine viele Blumen hervor und zeugt vom botanischen können der Stadtväter und -mütter.

Bei Schwanberg machen wir noch ein kurze Rast und genießen das letzte mal die exzellenten steirischen Käferbohnen, die frischen Wind in unsere Essgewohnheiten bringen. Bis wir Deutschlandsberg erreichen, müssen wir noch eine kleine Steigung erklimmen.

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Elfer Trail – Vom Fulpmes zum Elferlift mit Trailabfahrt

Ahoi liebe Mtb-Freunde,

dieses Mal sind wir im schönen Stubaital bei Innsbruck unterwegs. Von Fulpmes, das wir mit der Regionalbahn erreichen, fahren wir nach Neustift. Über das Pinistal kommen wir zur Bergstation der Elferbahn. Danach stürzen wir uns am Elfertrail ins Tal.

Dauer: 3 Stunden
Länge: ca 23 km
Höhenmeter: 1000

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Zur Issenangeralm

Die Anreise erfolgt wie üblich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der Bahnlinie STB kann man von Innsbruck aus mit Leichtigkeit sein geliebtes Gefährt bis nach Fulpmes im Stubaital transportieren. Für Besitzer der ÖBB-Vorteilkart gibt es sogar einen Preisnachlass.

Über Medraz und Kampl erreichen wir Neder und biegen in die Forststraße in das Pinnistal ab. Dieser Weg ist ausgezeichnet präpariert und ein wahrer Genuss für den Radfahrer. Sogar während unserer Fahrt wurde der Belag des Weges ausgebessert. Zu Beginn des Anstieges ist der Weg ein wenig steiler.

Um ein wenig Abwechslung in die Auffahrt zu bekommen machen wir einen kleinen Schwenker zur Herzebenalm bevor wir zur Issenangeralm gelangen.

Bergstation Elferlift und Elfer Trail

Nun wird Weg einfacher und nach exakt 7 Kehren ist die Bergstaion des Elferliftes vor uns. Da wir nun hungrig sind, kehren wir ins Panorama Restaurant Elfer ein und essen Kaspressknödel. Geschmacklich hauen sie uns nicht vom Hocker, die Aussicht zu den Kalkkögel dafür um so mehr.

Nach dem Essen steigen wir in den Elfer Trail ein. Wir können zwischem dem EinsEinser und ZweiZweier Trail wählen. Wir wählen den 2er Trail. Die Schwierigkeitsskala würden wir auf S2 einschätzen. Wurzel und Steine kommen immer wieder vor und wir müssen am Rad ein wenig arbeiten.

In Neustift angelangt machen wir ein kurze Rast und fahren wieder zurück nach Fulpmes.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 6

Beilage: 7 (Salat)

Service: 8

Preis: 7 ( 2 Knödel um 9,2 Euro)

Gesamt: 28

Kaspressknödel Bonnerhütte

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Mtb Tour Garmisch Walchensee und Retour

Ahoi liebe Mtb-Freunde,

dieses Mal sind wir in Oberbayern unterwegs und zwar fahren wir von Garmisch über Esterberg zum Walchensee. Entlang der Eschenlaine pedalieren wir nach Eschenlohe und von dort nach Garmisch.

Dauer: 7 Stunden
Länge: ca 74 km
Höhenmeter: 1500

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Nach Esterberg

Ausgangspunkt diese sehr schönen Mtb-Tour in Oberbayern ist der Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen. Die Anreise erfolgt wie von uns bevorzugt mit dem Zug, um ein Zeichen gegen die Klimaerwärmung zu setzen. Außerdem schont die Anreise per Zug auch unseren Geldbeutel.

Vom Bahnhof aus rollen wir Richtung Wank. Bei der St. Anton Kirche beginnt die Steigung die uns nach Esterberg uns somit im Zentrum des Estergebirge führen wird. Aber bis es soweit ist, müssen wir noch die eine oder andere gifte Steigung bezwingen. Vor allem zu Beginn der Strecke finden wir Steigungen bis zu 20 Prozent vor. Hi und da werden wir durch den unverhüllten Blick hin zur Zugspitze für unsere Mühe entschädigt.

Rundkurs Wildbädermoos

In Esterberg angelangt, erwartet uns der Anblick von saftigen Almenwiesen. Nachdem wir an der Farchanter Alm vorbeigefahren sind, gelangen wir zur Finzalm. Hier werden wir, vom folgenden Rundkurs zurückkommend, eine Pause einlegen.

Das folgende Teilstück nach Wildbädermoos ist wegen seiner angenehmen Steigung leicht zu bewältigen. Am höchsten Punkt der Tour (ca. 1400 m.ü.M) folgt eine bezaubernde Abfahrt entlang des Altgrabens.

Geroldsee – Barmsee – Walchensee

Wieder vorbei an der Finzalm bewältigen wir die letzte länger währende Steigung des Tages. 250 Höhenmeter sind es noch bis zur Schweizer Alple. Danach lohnt es sich die Protektoren anzuziehen. Zum Schluss der Abfahrt wird es steinig und man kann ein wenig sein Gleichgewichtssinn trainieren.

Darauf folgt ein idyllisches Teilstück vorbei an die schönen See Geroldsee, Barmsee und schlussendlich am Walchensee. In Wallgau gönnen wir uns noch ein Eis in schon fast italienischer Qualität.

Walchensee – Garmisch

Ab dem Walchensee, ein Sprung zum Stand lohnt sich hier auf alle Fälle, fahren wir entlang der Eschenlaine bis nach Eschenlohe. Die letzten 15 Kilometer bis nach Garmisch verlaufen im Flachen und sind ein guter Ausklang für die Tour.

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Mtb Tour zum Pfriemesköpfl inklusive Trail Abfahrt

Ahoi liebe Trailfahrer,

diese Tour beginnt in Innsbruck, von wo aus wir über Mutters und die Mutterer Alm zum Pfriemesköpfl radeln. Zurück geht es zuerst am Götzener- und danach am Muttereralmtrail.

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 23 km
Höhenmeter: 1200

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Mtb zum Pfriemesköpfl

Ausgangspunkt der Tour ist Innsbruck. Von dort fahren wir hinter der Bergiselschanze auf die Brennerstraße. Nach ca. 500 m geht es rechts Richtung Natters. Natters und dann später Mutters sind zwei malerische Dörfer mit wunderbarer Aussicht auf Innsbruck und das Inntal.

Weiter geht es bis zur Muttereralmbahn. Ab der Talstation folgen wir den den Muttereralmweg bis zur Alm. Der Blick auf das darunterliegende Inntal belohnt aber unsere Mühen, der Weg ist fordernd.

Nun folgt eine ca. 200 währende Schiebepassage zum Pfriemesköpfl. Gut trainierte Fahrer und Fahrerinnen schaffen die Strecke auch ohne zu schieben. Da aber das Panorama schön und die Gesellschaft gut ist, macht das Schieben auch Spaß.

Trailabfahrt und zurück nach Innsbruck

Am Pfriemesköpfl angelangt beobachten wir noch ehrenvolle Ausländer beim Frühjahrsputz. Sie beseitigen den Müll am Berg. Ob das unserer türkis-blaue Regierung der Öffentlichkeit verschweigen wird?

Die Abfahrt bis zum Speichersee erfolgt am Götzener Alm Trail. Die Schwierigkeitskale würden wir auf S1 einige Stellen S2 schätzen. Es folgt eine Passage auf der Forststraße bis zu Bergstation der Muttereralmbahn.

Die Abfahrt am Trail ist Pflicht. Am Wochenende sollte man aufpassen, da auch viele Kinder unterwegs sind und es zu Überraschungen an unübersichtliche Stellen kommen kann. Vor allem ab dem Nockhof finden wir den Trail gelungen. Er zeichnet sich durch eine ständiges Auf- und Ab sowie schön geschnittene Steilkurven ab.

Zurück nach Innsbruck gelangen wir über Mutters und Natters.

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Sausaler Radweg: Entlang des Radweges zwischen Laßnitz und Sulm

Ahoi liebe Radfahrer,

am dritten Tag unseres Aufenthaltes in der schönen Steiermark erwartete uns eine zweigeteilte Tour. Vormittags fuhren wir durch das Hügelland, der uns den Blick auf die Weinberge offenbarte. Nachmittags widmeten wir uns dem Talboden und den Radwegen entlang der beiden Flüssen Laßnitz und Sulm.

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 58 km
Höhenmeter: 700

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Sausaler Radweg: Teil 1

Ausgangspunkt der Tour ist die großartige Ortschaft mit dem klingenden Namen Großklein, nicht zu verwechseln mit der Nachbarmetropole Kleinklein. Nach einer ca. 30-minütigen Einrollphase in der Ebene erreichten wir bei Pistorf den ersten Anstieg. Wie die meisten Straßen, die auf die Anhöhen führen, sind die Anstiege meist kurz aber spritzig.

Nach 3 Kilometer folgt eine kurze Abfahrt von ca. 50 Höhenmetern, die den Beginn des Königsanstieges markierte. Vorbei an den typischen Buschenschanken hievten wir uns die Steigung empor. Kurzer Tipp: man sollte wenn möglich die Gunst der Stunde nutzen um in dieser Gegend einzukehren, denn im Tal nimmt das kulinarische Niveau signifikant ab.

Bei der Hubertkapelle, die Gerüchten zur Folge unserem niederbayerischen Freund geweiht wurde, erreichten wir den höchsten Punkt der Tour. Bei St. Nikolai im Sausal machten wir ein kurze Rast und mussten leider leidlich erfahren, dass nicht alle Gasthöfe ansprechende Speisen anbieten. Die Aussage wurde empirische nicht ausreichend getestet, aber die Qualität des Essens scheint mit der Meereshöhe zu korrelieren.

Sausaler Radweg: Teil 2

Wenig später erreichten wir die Laßnitz und folgten den Flussverlauf bis zur Sulm, die uns schließlich zum wieder zum Ausgangspunkt zurückführte.

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Südsteiermark: Rundtour bei Leutschach in den Weinbergen

Hallo liebe Radfreunde,

wie immer bereiteten wir uns sorglos und unbedarft auf diese Traumtour vor, als wir Ohrenzeugen eines nächtlichen Ereignisses wurden.

Aus Datenschutzgründen soll die Situation nun neutral umschrieben werden. Unser niederbayerischer Zuchtstier hatte in der Nacht sein „Schätzchen“ gefunden bzw. verwechselt. Da wir auch viele minderjährige Leser haben, müssen wir leider auf der genauen Schilderung der Geschehnisse verzichten, sie werden aber sicherlich in die Annalen des Alpenvereins eingehen.

Am darauffolgenden Tag konnte wir lediglich beobachten, dass das „Schätzchen“ immer wieder auf die Padale stieg und den Sattel tunlichst mied. Wie auch immer, neben den amorösen Abenteuern, fand auch eine Traumtour in den Weinbergen der südlichen Steiermark statt.

Dauer: 5 Stunden
Länge: ca 47 km
Höhenmeter: 700

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Teilstrecke bis zum Kollerhof

Wir starteten in Maltschach und fuhren auf kleinen Nebenstraßen bis nach Arnfels, vorbei an lieblichen Felder in denen Kürbis, Sojabohnen, Mais und Hopfen angebaut wurden. Erwähnenswert sind die außerordentlich kreativen Ortsnamen Kleinklein und Großklein. Hier folgte der kurze aber knackige Anstieg bis zur Kreuzbergwarte, die sich etwa 30 Meter über den Boden erhebt. Laut unserem Gruppenführer kann man hier an klaren Tagen bis nach Venedig sehen. In Zeiten von blau-türkisen Regierungen sahen wir keinen Grund an dieser „Wahrheit“ zu zweifeln.

Nach einer kurzen Rast gelangten wir nach drei Kilometern mit mäßigem Auf- und Ab zum Buschenschank Kollerhof. Die Liebe zum Detail in der Ausstattung und das sehr gute Essen und Trinken muss hier erwähnt werden.

Radtour Leutschach: der zweite Teil

ach dem Mittagessen fuhren wir zur Landesstraße zurück und bezwangen nochmals drei Weinberghügel, bevor wir zur weltgrößten Traube (aus Stahl und Glas erbaut) gelangten. In dem dort gelegenen Burschenschank bekamen wir in guter alter österreichischer Tradition eine ausgiebige Kellerbegehung geboten. Vorsichtshalber behielten wir den Ausgang stets im Auge.

Ein Hügel später gelangt wir nach Leutschach an der Weinstraße. Auf schönen Wiesenwegen ging es ab hier wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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Steiermark: Von Oberhaag nach Maltschach

Ahoi liebe Radfahrer,

wie jedes Jahr sind wir mit den AVS St. Lorenzen unterwegs, um die schönsten Ecken Europas zu entdecken. Der einzige Haken an der Angelegenheit ist der Start der Tour. Der Wecker klingelte ämlich schon um unmenschliche 04:30!! Irgenwann wird die Genfer Menschenrechtskonvention intervenieren müssen!

Nach angenehmen 6 h Fahrt im Bus mit dem weltbesten Busfahrer alles Zeiten luden wir unsere Räder in Oberhaag aus, wo die erste Radtour begann.

Dauer: 2,5 Stunden
Länge: ca 24 km
Höhenmeter: 700

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Hin zum Grenzkamm

Die ersten 4 Kilometer dienten zum Aufwärmen und verliefen zunächsten flach durch schöne grüne Auen. Nun folgte der nicht unsteile Anstieg zum ersten Zwischenziel, nämlich dem ersten Buschenschank von vielen.

Die bis zu 15 Prozent steilen Anstiege konnten auf Asphalt bewätigt werden und nach 5 Kilometer und 400 Höhenmeter durften wir unsere hart verdiente Rast mit Riesenportionen von steirischen Spezialitäten
genießen.

Zwischen Österreich und Slowenien

Mit vollem Mägen und dank Most leicht beschwingt ging es über Stock und Stein Richtung Slowenien. Aber habt Acht, unserer Gruppenleiter wurde Opfer eines heimtückischen Anschlages der steirschen Killerwurzel, er wurde von ihr ca. einen Meter in die Luft katapultiert. Kurzzeitig konnten wir zwischen Rad und Mensch nicht mehr unterscheiden, der Anblick war äußerst gotesk und manch ein Bebachter wird noch lange davon träumen. Der Zwischenfall ging aber dank der körperlicher Überlegenheit unseres Gruppenleiters (man betrachte in den zahllosen Fotos seine Waden) glimpflich aus.

Es folgte nun eine gemütliche Fahrt entlang des Grenzkammes zwischen Österreich und Slowenien. Ein kurze Schiebepassage war auch dabei und führt uns, wie sollte es auch anders sein, zum nächsten Buschenschank. Wir füllten unsere Batterien mit weiteren lokalen isotonischen Getränken die uns den Mut für folgenden Abfahrten gaben. Die letzten flachen Kilometer führten uns durch Hopfenfelder zu unserem Basislager für die nächsten Tage, dem ausgezeichneten Hotel „Das Schmid“ in Maltschach. Auf diesem Wege möchten wir uns nochmals ganz herzliche bei Margerita mit einem zünftigen „Prost“ bedanken.

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