Argentario: Eine Halbinselumrundung mit dem Rad

Ahoi liebe Radfreunde!

Tag 2 des Toskana Ausfluges (Standort Pitigliano): Porto Santo Stefano – Porto Ercole auf der Insel Promotorio dell` Argentario (Monte Argentario)

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 30 km
Höhenmeter: 800

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Der zweite Tag unserer Tour war angebrochen und uns wurde wahrlich ein Radfahrer-Leckerbissen vorgesetzt: Wir hatten das Privileg, die Halbinsel Monte Argentario im Angesicht der Insel Giglio (berühmt-berüchtigt aufgrund des tragischen Schiffbruch der Cos Concordi im Jahr 2012) zu umrunden.

Wir starteten in der malerischen Hafenstadt Porto Santo Stefano und schwangen uns in großen Serpentinen, vorbei an duftenden Ginsterstauden und Pinienwäldern, Richtung Himmel. Immer wieder mussten wir Einhalt gebieten um die wunderschöne Landschaft zu bewundern und den Anblick des Meeres zu genießen. Wir radelten Richtung Südwesten und alsbald verloren wir Giglio aus dem Blickfeld, konnten uns aber mit der Insel Giannutri trösten.

Nach etwa 400 Höhenmeter hatten wir den höchsten Punkt unserer Tour erreicht und waren auch im Inselinneren angelangt, nur um uns Richtung Ufer bergabwärts zu schwingen. Uns wurde nun ein spektakulärerer Anblick nach dem anderen geboten. Zerklüftete Felsen wechselten sich mit sanften Olivenheinen ab. Wir fuhren fast wieder bis Meeresniveau und durften nun zu unserer Freude, wieder nach oben, Richtung Himmel pedalieren. Ca. 5 Kilometer vor unserem Ziel wechselte der Untergrund und statt dem feinen Asphaltbelag rumpelten wir nun über einen Schotterweg, welcher gut und gerne mit seinen Kollegen in den Dolomiten mithalten könnte.

Die Abfahrt bedurfte höchster Konzentration und war immer wieder mit kurzen heftigen Anstiegen gespickt. Nach 4km glaubten wir endlich das ersehnte Ziel erreicht zu haben, nur um festzustellen, dass wir es uns erst verdienen mussten, indem wir einen äußerst steilen Anstieg bewältigen mussten. Aber natürlich überwanden wir auch dieses Hindernis und als Belohnung erwartete uns der liebliche Hafen von Porto Ercole, wo wir uns die Spaghetti allo Scoglio munden ließen.



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