Radtour Feldbach Kirchbach (Steiermark)

Der dritte Tag startete schon mit einer ganz besonderen Erfahrung: Sogar am konditionsstärkstem Sportler scheint eine durchtanzte Nacht nicht spurlos vorbei zu gehen, und die eine oder anderen dicken Augenränder konnten durchaus beobachtet werden. Doch auch hier kannte unser legendärer Wander-, Rad-, Kletterführer und Lebensberater Luis P des Rätsels Lösung: Jede Sekunde Schlaf vor der Tour ist wichtig, sodass er am Frühstückstisch schon hin und wieder wegnickte.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 3 Stunden
Länge: ca 35 km
Höhenmeter: 200

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Schließlich ging es von Feldbach Richtung Kirchbach. Mit ca 35 Kilometer war dies die kürzeste Strecke der Tour. Abgesehen von zwei Anstiegen von ca. 100 Höhenmetern waren keine größeren Steigungen vorhanden.

Wir fuhren zuerst Richtung Süden und bogen in die Färbergasse ein, wo die erste Steigung begann. Bei Untergiem erreichten wir die erste Anhöhe.

Es folgten nun 20 Kilometer von leichten Auf- und Abstiegen, die sehr angenehm zu fahren waren. Zu erwähnen sind die malerischen Weiler an den Anhöhen, wo man einen weiten Ausblick genießen kann.
Leider muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Leistungsgruppe I einen Verlust zu verzeichnen hatte. Nach etwa 15 km ging ein Mitglied der Elitegruppe verloren. Nach einigen Telefonaten konnte herausgefunden werden, dass er sich nicht in den Gefilden der Steiermark verloren hatte, sondern dass er sich einfach auf den Boden setzte, um in die zweite Gruppe aufgenommen zu werden.

Die offizielle Version lautete, dass er beim Fotografieren einer Kirche Zeit und Raum vergessen hatte, und die Gruppe inzwischen weiter brauste. Doch böse Zungen munkelten, dass ihm einfach die Kraft fehlte, um mit der Leistungsgruppe I mithalten zu können.

Bei Lichtendorf begann der zweite größere Anstieg (wiederum 100 Höhenmeter) dieses Tages, der kurz nach Giggin endet. Hier ging es durch einen wunderschönen Eichenwald, welcher in einer gemütlichen Landstraße mündete. Nach weiteren vier Kilometern fand unser Abenteuer in der Steiermark sein Ende, denn der Reisebus wartete schon darauf, uns in die teure Heimat zurückzubringen.

Gruppe III (als Gedächtisstütze, die Sex, Drugs and Rock’n Roll Gruppe) nutzte die Gelegenheit, um einen Club namens die „Hyazinthen“ zu gründen. Nur Gott weiss, welchen Unfug dieser Verein in Zukunft treiben wird, aber die Hells Angels seinen schon mal vorgewarnt.

Wir können abschließend nur mehr ein Herzliches Vergelt’s Gott aussprechen, dass wir Teil dieses Abenteuers sein durften und freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es in den Piemont geht. Wir dürfen nur hoffen, dass die piemonteser Taxitänzer etwas besser trainiert sind als die steirer.




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