12. September 2011

Radtour von Scharnitz zur Pfeishütte

Heute möchten wir eine ganz besonders schöne Tour im Karwendelgebirge vorstellen. Sie passt besonders gut in diesen Blog, weil sie unsere Lieblingsfortbewegungsarten, nämlich wandern und mountainbiken miteinander vereint. Man könnte auch von einer Rad-Schiebe-Tour oder einer Wandertour auf Rädern sprechen.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 4 Stunden 30 Minuten
Länge: 41,5 km
Höhenmeter: 1000

Zu Beginn möchte ich eine Lanze für den Zug als Anreisemittel brechen. Gemütlich erreichen wir Scharnitz ohne Stress, und haben während der Fahrt Zeit, uns psychisch auf die Anstregnungen vorzubereiten, und nebenbei noch unsere Landkarten zu studieren, um die beste Auffahrt bzw. Aufstieg zu finden. In Scharnitz ist an schönen Wochenenden die Hölle los, und viele Sportler müssen sich zunächst in Stau-stehen üben, bevor sie endlich die ersehnte Tour in Angriff nehmen können. Außerdem sind die Parkplätze limitiert und sehr teuer. Also Leute, schont eure Nerven und Zeit und nehmt den Zug.

Bis zur Möslalm ist die Tour eine reine Erholungsfahrt, mit 2 gemütlichen Steigungen bei bestem Untergrund (planierter Forstweg). Wie ihr an den zahlreichen Bildern sehen könnt, kommt der Radler aus dem Staunen über die wunderschöne Natur nicht mehr raus, und merkt kaum die Strapazen, die das Bezwingen der Steigungen mit sich bringen. Besonders erwähnenswert ist das türkis-blaue Bächlein namens Isar, das im Karwendelgebirge oberhalb von Scharnitz entspringt.

Ab der Möslalm wird der Forstweg etwas unregelmäßig und grobschottrig, und man muss schon sein ganzes technisches Fahrtvermögen und Kraft aufweisen, um diese Strecke auf dem Sattel hinter sich zu bringen. Begleitet von den wunderschönen Bergen, gelangt man schließlich zum Talschluss, und nun ist es aus mit dem gemütlichen Dahinfahren. Obwohl nur mehr ca. 800 Meter und etwa 250 Höhenmeter fehlen, wird es ab jetzt recht knackig. Dem ambitionierten Genussfahrer bzw. -wanderer sei an dieser Stelle geraten, den Radparkplatz zu nützen und den Wandersteig zu Fuss zu zähmen. Doch wie heisst es so schön? Wer sein Rad liebt der schiebt! Und bei diesem Abschnitt liebten wir unsere Räder heiss und innig.

Wie auch immer, das Essen auf der Pfeisshütte ist wirklich köstlich und empfehlenswert, und nach wenigen Bissen sind die Schindereien der letzten Stunde vergessen. Die Abfahrt erfolgt wie der Aufstieg, und erfordert einiges an Geschick und führt hin und wieder zu erhöhten Adrenalin-Ausschüttungen.

Fazit: tolle Tour, super Essen, wer ängstlich bei steilen Abfahrten auf Schotteruntergrund ist, geht das letzte Stück besser zu Fuß!


Benotung

Geschmack & Konsistenz: 9

Beilage: 8 (Sauerkraut und frisches Gemüse)

Service: 8

Preis: 7 (2 Kaspressknödel 7,90 Euro)

Gesamt: 32

Kaspressknödel auf der Pfeishütte

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