Ahoi liebe Mtb-freunde,
Da der Wetterdienst eine schönes Wochenende vorhersagt, nutzen wir dies gleichen und fahren nach Trient. Von hier nehme wir die Seilbahn nach Sardagna und erklimmen dem Monte Bondone.
Eckdaten der Tour sind:
Dauer: 5,5 Stunden
Länge: ca 40,3 km
Höhenmeter: ca. 1200
Download GPX Track
Monte Bondone Guardadocio
Start ist – wie es sich gehört – direkt in Trient am Bahnhof. Eingerollt, kurz die Beine geweckt, und schon nehmen wir die Seilbahn hinauf nach Sardagna. Wer will kann natürlich auch ganz klassisch hinfahren. Der nun beginnende Auffahrt erlaubt uns mmer wieder mit Blicken hinunter ins Tal und hinüber auf die Paganella und Brenta. Genau dieser Mix macht den Bondone-Aufstieg so angenehm: monoton wird’s nie, weil sich Aussicht und Wald ständig abwechseln. und die “tornanti” (italienisch für Kehren) uns begleiten.
Ab Vason wechselt der Belag zunächst nicht und bleibt Asphalt. Nach knapp zwei Stunden von Sardgna ist der höchste Punkt erreicht – rund 1655 Meter, oben angekommen in der Hochzone. Es beginnt die Abfahrt. Zunächst fahren wir meist auf Aspahlt weiter, bis wir nach dem “Centro di Ecologia Alpina” in den Pre-Guardadocio Trail einsteigen. Nach ca. 10 Minuten vom Auf- und Ab geht es in S2 bis S3 Schwierigkeit nach Garniga Vecchia.
Hier beginnt der nächste Trail des Tages: der Guardadocio. Wir würden sagen, der er sehr “ruppig” ist. Federweg ist hier gefragt. Doch schließlich habe wir es geschafft und wir kommen bei Romagnano heraus. Wir fahren zur Etsch und treten zurück nach Trient.
Fazit: Eine echte Bondone-Hausrunde mit allem, was den Berg ausmacht – ehrliche 1250 Höhenmeter, klare Belag-Wechsel zwischen Asphalt, Schotter und Trail. Nicht zu unterschätzen: die Tour fordert die Kondition, technisch bleibt sie aber im fahrbaren Bereich.