Ahoi liebe MTB-Freunde!
Diesmal sind wir von wieder in Tiroler Oberland unterwegs. Von Gries im Sellrain fahren wir zum Stausee Finstertal und wandern von dort zur Finstertaler Scharte. Achtung. Hier muss man zum ein kleine Passage klettern und sollte beide Hände frei haben. Die Abfahrt erfolgt über Umhausen.
Eckdaten der Tour sind:
Dauer: 8,5 Stunden
Länge: ca 50 km
Höhenmeter: ca. 1700
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Mtb Finstertaler Scharte
Ausgangspunkt dieser harte und anspruchsvollen Tour ist Gries im Sellrain. Die Ortschaft kann gemütlich von Innsbruck aus mit dem Bus erreicht werden. Auf der Aspalstraße erreichen wir Kühtai.
Im Ort zweigt man links zum Finstertaler Stausee ab. Der Anstieg verläuft durch alpines Gelände, zuletzt durch einen Tunnel hinauf zum Stausee, der Ende der 1970er-Jahre errichtet wurde.
Nach dem See ist der fahrbare Anteil gering. Das Bike wird über weite Strecken geschoben oder getragen, während man sich durch Blockwerk und Schieferplatten zur Finstertaler Scharte hocharbeitet. Die letzten Meter weisen alpinen Charakter auf. Hier empfiehlt es sich das Bike stabil am Rücken zu haben, da man beide Hände braucht um hochzukommen. Am höchsten Punkt der Tour bietet sich ein beeindruckender Blick über die hochalpine Landschaft – bizarr, weit und fast surreal. Ein Tagesausflug, der sich anfühlt wie ein Kurzurlaub in einer anderen Welt.
Die Abfahrt beginnt technisch und steil: Schwierigkeit S3, punktuell auch S4. Der Weg über grobe Felsen und ausgesetzte Abschnitte erfordert volle Konzentration und gutes Fahrkönnen. Nach den oberen Höhenmetern wird der Trail zunehmend fließender, bewegt sich aber durchgehend im Bereich von S2 bis S3. Die letzten 250 Höhenmeter bis zur Schweinfurter Hütte wird es wieder schwieriger und muss das Bike wieder teilweise schieben. Der Weg ist sehr verblockt.
Ab der Hütte folgt man dem 142er Wanderweg talauswärts Richtung Lehen. Dort wartet nochmals ein kurzer Gegenanstieg auf Schotter, bevor der finale Trailabschnitt beginnt: ein weiterer S2–S3-Downhill, technisch leichter wie der obere Teil und weniger ausgesetzt. Der Trail zieht sich lang und konstant talwärts bis nach Umhausen. Nach dem intensiven und langen Abfahrtsvergnügen rollt man auf dem Radwanderweg entspannt zurück nach Ötztalbahnhof, wo wir wieder in den Zug einsteigen.