Lorenzischarte Runde

Ahoi liebe MTB-Freunde!

Diesmal führte uns die Tour von der malerischen Stadt Brixen zur Lorenzischarte und zwar mittels Rad. Potentielle Sportler, die diese Tour nachfahren wollen, raten wir ausdrücklich, unsere Tourbeschreibung (und GPS Track) ziemlich genau einzuhalten, um ungewollte und nervig lange Tragepartien zu vermeiden.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 8 Stunden
Länge: ca 32 km
Höhenmeter: ca. 1800

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Mtb Lorenzischarte

Zum Garner Wetterkreuz

Wir starteten also vom Bahnhof Brixen und radelten zum Weiler Mahr bei Brixen, der auch ein Geheimtipp für Kletterer darstellt. Die Steigung wurde sofort sehr pulsanregend und sollte einen Vorgeschmack auf die ganze Tour liefern. Denn so richtig flach wurde es bis zum Ziel nicht mehr. Auf kaum befahrenen, asphaltierten und gut befestigten Wegen kämpften wir uns bei beträchtlicher Wärme (der Aufstieg befindet sich ausschließlich in Südlage) bergauf, wobei sich auch einige Passagen befinden, die an der 20% Steigung kratzen. Wir fahren an Tschötsch und Schnauders vorbei.

Wir ignorierten die SOS Signale unserer Waden und gelangten schließlich zum Parkplatz Garner Wetterkreuz, wo uns eine Bank zum Verweilen verleitete.

Zur Brugger Schupfe

Nachdem die Batterien (nur metaphorisch gesehen) mittels Jause wieder einigermaßen aufgeladen waren, setzten wir unsere Tour fort und wir wurden mit der atemberaubenden Aussicht auf wunderschöne Almen im Vordergrund und die majestätischen Dolomiten im Hintergrund belohnt. Die Strecke hingegen wurde nicht wirklich einfacher, aber die steilsten Aufstiege wurden von eingelassenen Betonblöcken als Fahrbahnbelag etwas erleichtert.

Nach zwei Kehren gelangten wir zum Glück zu einem Brunnen, welcher an heißen Tagen bitterlich nötig ist. Kurz darauf kamen wir zur Brugger Schupfe, ein sehr beliebtes Ausflugsziel am Königsanger, der auch im Winter sehr gut erreichbar und somit geöffnet ist. Die Aussicht verbesserte sich nochmals, da nun mehr oder weniger die gesamten Dolomiten zu bewundern waren, von der Marmolada, über Lang-und Plattkofel, über die Geislerspitzen bis zum Peitler Kofel. Ein Kaffee sollte uns nochmals die Kraft geben, unser Ziel zu erreichen.

Lorenzischarte und Abfahrt

An der Brugger Schupfe (1. Einkehr) vorbei und bergauf, kurz darauf rechts ab. Oberhalb der Kühbergalm in der Kurve geradeaus über kaum erkennbares Wiesengelände – zäh zu fahren, doch nach Brunnen und Steinstreifen wird’s flüssig und macht Spaß (S2). An der Verzweigung schieben und tragen wir rechts hinauf zur Lorenzischarte.

Drüben rauf in den Sattel und auf dem 5er/7er hinab (S3) – verblockt, aber fahrbar; an der Gabelung rechts auf den 7er. Nach kurzem Schieben trailt es traumhaft zum idyllischen Schrüttensee. Über bucklige Wiesen den 7er-Markierungen folgen, dann das Bike rund 70 hm hochtragen. Bergab über zerfurchtes Gelände, noch einmal kurz schieben, schließlich hinunter zur Ochsenalm.

Ab hier der Forstweg statt des 7ers: bergab bis auf eine Forststraße, dieser mit 13er-Markierung nach rechts. Nach langem Auf und Ab erreicht man das Masitter Jöchl, nach der Schranke beginnt Teer. Nach der Hofzufahrt links in den 6er, beim Gasthof Feichter zwischen den Gebäuden links bergab auf den 8er (S2). Dem 8er bis Tils folgen, weiter bis unter die St.-Cyrillus-Kapelle, kurz Teer bergab und gleich links wieder auf den 8er. Auf der Teerstraße bergab über die Brücke (Autobahn/Bahn) nach Brixen. Beim Busbahnhof rechts auf die Hauptstraße zurück zum Ausgangspunkt.

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