Karwendelrunde: Von Scharnitz nach Jenbach über dem Achensee


Nun möchten wir die Karwendeltouren rund um den Ahornboden vervollständigen, und zwar mit der Beschreibreibung der Fahrt von Scharnitz zum Karwendelhaus, zum kleinen Ahornboden, durch das Johannistal zum großen Ahornboden, über das Plumsjoch zum Achensee und schließlich zum Ziel der Tour, nämlich Jenbach.  

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 7 Stunden
Länge: ca 75 km
Höhenmeter: ca 1800

Download: GPX


Direkt vom Bahnhof in Scharnitz startet unsere schöne MTB Tagestour durch das urige Karwendeltal, von manchen auch als die „kleinen Dolomiten“ bezeichnet. Es geht taleinwärts zur Isarbrücke und gleich links hinauf ins Karwendeltal. Auf einem gut planierten Karrenweg halten wir taleinwärts bis nach einer Weide die Straße stetig etwas steiler wird und in lang gezogenen Serpentinen wuchten wir uns schließlich bis zum Karwendelhaus hoch.


Weiter geht es über den Hochalmsattel hinunter zum Kleinen Ahornboden (Hermann von Barth Denkmal). Hier müssen wir den flotten Radler warnen: der Untergrund wird nämlich alsbald überraschend tiefschottrig und es bedarf höchster Konzentration, um die Idealline gut zu halten! Es bietet sich an, die mitgebrachten Schoner zu benutzen!


 Am Ende des Johannistales biegen wir nicht nach links, nach Hinterriß ab, sondern radeln nach rechts Richtung großem Ahornboden. Nach etwa 4 km auf der Asphaltstraße erreichen wir schließlich das Engtal mit den berühmten Ahornbäumen und einem malerischen Bergdorf. Hier genießen wir unsere wohl verdiente Currywurst mit Pommes (naja, immer Knödel sind ja auch langweilig) und machen uns schließlich auf, um wieder ins Inntal zu gelangen. Dazu wählen wir die Etappe über die Plumsalm und Plumsjoch.

Über die Jahre hat sich die Strecke nicht verändert, noch immer ist die mittlere Steigung etwa 10%, nur die typisch-lokale rostige Baggerschaufel neben dem Weg scheint jährlich seine Position leicht zu verändern. Immer noch gibt es auf der Plumsalm die typisch bajuwarische Feinkost, aber nach stundenlangem Holzfällen bzw. den Schmiedehammer schwingen braucht es eben die artgerechte Verpflegung! Die Feinschmecker können ja gerne in der Stadt bleiben! Die schneidige Abfahrt nach Achenkirch über das Plumsjoch hat inzwischen viel an Schwierigkeit verloren, meist ist der Untergrund sehr gut planiert. So erreichen wir müde, aber glücklich den Achensee und rollen schlussendlich nach Jenbach und steigen zufrieden in den bereits wartenden Zug.  

   
Fazit: Schöne Tour durch eine wunderschöne Gegend mit moderaten Steigungen! Die Länge der Tour kann schonmal am Sitzfleisch nagen, aber ausreichend Hirschtalg kann das Schlimmste verhindern.

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