Ahoi liebe Molini-Fans,
Nachdem man die Beine bei der Auffahrt auf Betriebstemperatur gebracht hat, wartet mit dem legendären Fantasy-Trail ein echter Klassiker der Region. Während viele andere Strecken in Molini di Triora oft von der ersten Sekunde an eher herausfordernd sind, zeigt dieser Trail eine ganz andere, spielerische Seite des Argentina-Tals. Auf einer Länge von rund 3 Kilometern schlängelt er sich durch die dichten Wälder oberhalb des Dorfes und bietet Fahrpass pur.
Eckdaten der Tour sind:
Dauer: 3,5 Stunden
Länge: ca 15,3 km
Höhenmeter: ca. 750
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Molini Fantasy Trail
Wer die rund zehn Kilometer lange, angenehm gleichmässige Asphalt-Auffahrt über die SP65 und SP75 aus eigener Kraft bezwungen hat, biegt oben links auf eine Forststrasse ab, die direkt in den Einstieg mündet.
Der Fantasy-Trail macht seinem Namen von Beginn an alle Ehre. Der obere Abschnitt lädt sofort zum „Eingrooven“ ein. Der Trail zieht sich extrem flüssig, schnell und mit einem genialen Rhythmus durch den Wald. Kleine, perfekt in die Natur integrierte Sprünge und Wellen laden dazu ein, aktiv abzuziehen und mit dem Gelände zu spielen. Der Untergrund ist griffig und verzeiht auch mal eine unsaubere Linie – ein absoluter Genuss für alle, die Speed und Flow suchen.
Im weiteren Verlauf ändert sich die Charakteristik leicht. Der Trail kreuzt im dichten Waldgelände einige Male die serpentinenreiche Asphaltstrasse SP65. Hier ist kurz maximale Aufmerksamkeit gefragt, um die Strassenübergänge sicher zu meistern, bevor man direkt wieder in den nächsten schnellen Waldabschnitt eintaucht. Zum Finale hin zieht der Schwierigkeitsgrad noch einmal spürbar an. Das Gelände wird deutlich steiler und der Trail fordert im unteren Drittel eine saubere Biketechnik sowie eine präzise Linienwahl. Hier verwandelt sich das gemütliche Flow-Wunder in eine waschechte Enduro-Sektion, die auf der Singletrail-Skala bei S2 bis S3 einzuchecken ist. Mit glühenden Bremsen spuckt einen der Trail schliesslich wieder im Tal aus.
Fazit zum Fantasy-Trail:Der Trail gehört zu den zugänglicheren Strecken in der Region von Molini. Während die Shuttle-Gemeinde ihn meist als lockeren Warm-up-Run nutzt, ist er für Self-Pedaler die perfekte, extrem lohnende Belohnung nach einer langen Auffahrt. Er bietet den idealen Mix aus Highspeed-Flow und einem technisch fordernden Finale.