1. November 2018

Umrundung Latemar

Ahoi liebe Mtb-Freunde,

da das Wetter im Süden bekanntlich schöner ist, schlägt es uns dieses Wochenende nach Südtirol. Von Welschnofen am Fuße des Latemar und Rosengarten umrunden wir den Latemar.

Dauer: 6 Stunden
Länge: ca 50 km
Höhenmeter: ca. 1500

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Umrundung Latemar Mtb: Bis nach Predazzo

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Parkplatz beim Lift von Welschnofen. Obwohl wir gleich zu Beginn der Tour 600 Höhenmeter bewältigen, strengen uns diese nicht besonders an. Um 10 € ergattern wir ein Liftticket und lassen bis zur Frommeralm „empor kutschieren“. Natürlich fahren wir nicht gleich los, sondern trinken noch einen guten italienischen Kaffee. Da uns EPO zu teuer ist, ist dies unser einziges Dopingmittel.

Von der Bergstation folgt man dem Weg Nr. 1A oder alternativ und leichter der asphaltierten Straße entlang, welcher inmitten einer atemberaubenden Almlandschaft bis oberhalb des Karer Pass führt. Der Weg Nr. 1A charakterisiert sich durch sein leichtes auf und ab. Daher bewältigen wir bis hierher einige Höhenmeter.

Der Weg 1A führt zum Karer Pass. Wir bleiben aber am Wanderweg (Friedensweg). Dieser führt uns auf der Landesstraße, auf der wir für ca. 1,5 Kilometer bleiben.

Von hier aus führt die Tour nun abwärts in das Fassatal nach Moena auf Weg Nr. 520. Bei trockenen Verhältnissen ist dies ein flowiger Trail (S1). An diesem Tag ist der Untergrund leider schlammig. Aber ein wenig Dreck hat noch niemand umgebracht. Außerdem macht sich der rote Porphyrschlamm gut am Rad.

In Moena, einem schönen Dörfchen im Fassatal, kurbeln wir bis zum Radweg. Der Radweg führt talauswärts entlang dem Fluss Aviso bis zur Talstation der Gondelbahn „Predazzo-Gardonè“. Da die Gondel nur bis zum 15. September fährt, bleibt uns keine andere Wahl, als ein wenig weiter bis nach Fol zu fahren und die Straße empor zu fahren.

Umrundung Latemar Mtb: Von Predazzo zurück nach Welschnofen

1100 Höhenmeter in knapp 6 Kilometer sprechen für sich. Die Durchschnittssteigung beträgt knapp unterhalb 20 Prozent. Wer sich anstrengen will, findet hier ein ideales Terrain. Wir müssen zugeben, dass wir ca. die Hälfte der Strecke schieben müssen.

Am „passo Feude“ hat unsere Qual ein Ende und er höchste Punkt der Tour ist erreicht. Nun ist es Zeit, die Protektoren anzuziehen. Der Weg 521 führt uns zunächst zum Reiterjoch. Man kann die Abfahrt bis zu diesem Punkt nicht wirklich Trail nennen. Eher ist es ein steiler Weg. Bis zur Epicher Laner Alm fahren wir auf Asphalt. Die Touristenmassen, die hier im Hochsommer anwesend sind, können wir zum Glück nur erahnen.

Am Weg 10 und danach 11 geht es nun zum Glück ein wenig spannender bis nach Obereggen. Bis zum Karersee, der vor allem durch seine vielen Blautöne beeindruckt, haben wir besonders Glück. Die Wahl zum Weltnaturerbe scheint hier mehr als treffend.

Die Abfahrt zurück nach Welschnofen bewältigen wir auf der Staatstraße.

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