Umrundung des Rofan

Unsere heutige Radtour führt uns ins Gebiet um den Achensee und Rofan. Von Jenbach fahren wir zunächst nach Eben und und entlang des Achensees bis nach Achenkirch. Über das Kögeljoch und Schmalzklausenalm erreichen wir die Enteralm. Es folgt eine Schiebepassage bis zur Labeggalm, Fahrpassage bis zur Kreuzeinalm Hochleger, Trail- und Schiebepassage bis zur Hochalm. Ab hier geht es auf Forststraße bis zum Bahnhof Münster.

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 7 Stunden
Länge: ca 60 km
Höhenmeter: 2000

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Da wir immer noch nicht für den Umweltschutz eintreten, reisen wir wie so oft mit der Bahn an. Der offizielle Radweg nach Achenkirch führt über Wiesing. Da wir uns aber den Umweg sparen wollen, nehmen wir die L7 (Landestraße 7) bis nach Fischl und biegen hier steigen hier auf den Radweg ein.

Die Forststraße begleitet uns nur ein kurzes Stück bis nach Eben am Achensee. Kurz nach Maurach erreichen wir das Ufer des Achensees. Mit großer Freude stellen wir fest, dass das Wasser an diesem schönen Herbsttag kristallklar ist. Die 10 Kilometer bis nach Achenkirch sind von der traumhaften Kulisse des Sees und der umliegenden Bergwelt geprägt.

Das Schild Richtung Cordial Hotel weist uns auch schon den Einstieg zur Forststraße zum Kögeljoch. Bemerkenswert ist hier, dass man nach jeder zweiten Kehre den Blick bis zum Achensee genießen kann.

Die Abfahrt ins Schönjochtal ist am heutigen Tag ein wenig „eingefroren“. Trotz des gefrorenen Untergrundes ist sie aber problemlos.

Bevor wir die Schmalzklausenalm erreichen ist noch ein kleiner Sattel zu bewältigen. Der Reiz diese Abschnittes der Vielfalt der „verwinkelten“ Wege. Daher ist eine Mitnahme einer Karte zu empfeheln.

Ab der Enteralm erwartet uns die erste Schiebepassage dieses Tages. Zum Glück beträgt diese nur 20 Minuten. Vom Ameiskogel bis zur Labeggalm ist der Wanderweg befahrbar.

Ab der Kreuzeinalm Hochleger begeben wir uns wieder auf ein Trail. Nach ca. 10 Minuten ist das Rad wieder zum Schieben bzw. auch tragen.

Kurz vor der Hochalm, erreichen wir wieder die Forststraße. Wer glaubt ab hier geht es nur noch abwärts der irrt. Kurz nach der Pletzachalm sind noch ca. 80 Höhenmeter Steigung zu bewältigen. Nach fast 50 Kilometer in den Beinen ist unser Begeisterung entsprechend groß.
Auf Grund der späten Stunde können wir die Schönheit des Ausblicks ins Tal nur erahnen. Am Bahnhof von Münster treten wir schließlich unsere Heimreise an.


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