Ahoi liebe Radfahrfreunde!
Heute bestreiten wir eine Klassiker: Von Gries am Brenner fahren wir zur Sattelbergalm. Weiter über die Sattelalm (dieses Mal ohne bösen Bauer 🙂 ) zum Brenner Grenzkamm. Nach traumhafte Fahrt mit atemberaubender Kulisse bis zum Sandjöchl erwarten uns 800 Höhenmeter flowiger Trail. Am Radweg zum Brenner beenden wir diese Tour
Dauer: 4 Stunden
Länge: ca 33 km
Höhenmeter: ca. 1100
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Zum Brenner Grenzkamm
Ausgangspunkt dieser Tour ist der Bahnhof von Bries am Brenner. Wie so oft wählen wir den Zug als das Transportmittel unser Wahl. Vom Bahnhof fahren wir zunächst zum Ort hinunter. Die Landesstraße führt uns zur Ortschaft Vinaders, wo der Forstweg gen Sattelberg Alm anfängt.
In gemütlichen Kehren und angenehmer Steigung erreichen wir nach 6 Kilometer und 600 Höhenmeter die Sattelberg Alm. Die schöne Lage und Kulisse laden zu einer kleinen Rast ein.
Weiter treten wir ein paar hundert Meter. Hier muss man sich entscheiden. Rechts beginnt der Jubiläumssteig, die als Schiebestrecke gekennzeichnet ist, oder man fährt geradeaus weiter. Wir wählen die zweite Variante. Allerdings besteht hier für Radfahrer Fahrverbot. Da wir gesetzestreue Bürger sind, beachten wir natürlich die nun herrschenden italienischen Regeln.
Am Brenner Grenzkamm
Am Sattelberg ist das fahren wieder erlaubt und nun beginnt des Brenner Grenzkamm. Die Militärstraße führt uns in den nächsten 8 Kilometer in leichtem Auf und Ab und mit traumhafter Kulisse vorbei an alten Militärbunker bis zum Sandjöchl. Wir konnten sogar ein fast zahmes Murmeltier beobachten.
Der Single Trail
Am Sandjöchl beginnt der Single Trail ( Weg Nr. 1 ) der uns 800 Höhenmeter gen Tal führen wird.
Anfangs schlängelt er sich unterhalb des Sandjöchl mit wenig Gefälle entlang. Nur wenige verblockte Stellen, sonst durchweg gut zu fahren.
Im Mittelteil bekommt der Trail weichen Waldbodenuntergrund – flowiger geht es fast nicht. Oberhalb von Gossensass wird man aus dem Waldpfad ausgespuckt und genießt den Blick über das kleine Städtchen.
Zurück fahren wir am Radweg nach Brenner, wo wir wieder in den Zug steigen.
Warum „ohne bösen Bauer“? Gibt es den nicht mehr oder habt ihr den nur nicht getroffen?
Es sieht wirklich danach aus. Gerüchten zur folge hat jetzt sein Sohn den Betrieb übernommen.
Eine sehr schöne Tour und ein sehr schöner Bericht zum Brenner Grenzkamm 🙂