2-Tagestour von Kufstein nach Mittenwald

Ahoi liebe Mehrtagestourfans,

an diesem Wochenende wollen wir mal ein längere Tour machen und wir fahren nach Kufstein. Vor dort geht es über Thiersee zum Schliersee. Der erste Tag endet dann am Tegernsee. Am zweiten Tag geht es über Lenggries und Walchensee nach Mittenwald

Die Tour ist wie folgt unterteilt:

Tag 1: Kufstein – Tegernsee
Tag 2: Tegernsee – Mittenwald

Eckdaten der Tour sind:

Dauer: 2 Tage
Länge: ca 140 km
Höhenmeter: ca. 3300

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Tag 1: Kufstein – Tegernsee

Ausgangspunkt dieser 2-Tagestour ist der Bahnhof von Kufstein. Diesen erreichen wir wie so oft mit dem Zug. Zu unserer Freude beginnt unser Ausflug mit herrlichem Wetter: nämlich Regen. Doch dank diversester Apps und Internetseiten wird können wir den Stopp des Regens auf genau 10:13 vormittags schätzen. Somit beginnt die Tour mal mit einem gemütlichen Kaffeetrinken in der Bar gegenüber.

Um exakt 10:13 schwingen wir uns auf unser liebstes Gefährt. Unsere aufwändige Interpolation diversester Apps hat sich als richtig erwiesen. Nachdem wir Kufstein durchquert haben, peilen wir die Landesstraße an, auf der wir 7 Kilometer später Vorderthiersee erreichen.

Hier zweigen wir von der Hauptstraße ab und steuern unser nächstes Etappenziel an: die Trainsalm. Am Weg dorthin werden an manchen Stellen unsere Waden getestet. Als der Wald dem Almengebiet weicht, offenbart uns sich die liebliche Landschaft dieser Gegend. Bis zum höchsten Punkt müssen wir noch einige Höhenmeter schieben. Danach tut sich vor uns ein flowiger Trail auf, der mit ein paar durchaus schwere Stellen durchsetzt ist. Die Schwierigkeit wechselt zu fast unmöglich, als eine Kuh vor uns auf der Ideallinie verweilt.

An der Mariandlalm angelangt, machen wir eine kurze Pause und essen auch ein paar Kaspressknödel, deren Geschmack verbesserungswürdig ist.

Gestärkt von der Mahlzeit machen wir uns am Weg. Da es sich gerade anbietet, nehmen wir den Weg Nr. 3 gen Tal. Es stellt sich heraus, dass die Entscheidung richtig war. Der Singletrail ist spannend, aber nicht allzu schwierig.

Beim Ursprungspass überqueren wir die Grenze nach Bayern. Entlang des Talbodens fahren wir nun zum Schliersee. Hier lohnt es sich durchaus ein paar Minuten zu verweilen. Bei Breitenbach beginnt der Aufstieg, der uns schließlich zum Neureuth-Haus mit einem herrlichen Blick zum Tegernsee führen wird. Am Weg dorthin müssen wir einige sehr „knackige“ Steigungen bewältigen.

Ein Leckerbissen am Schluss sind die vielen flowigen Spitzkehren zum Tegernsee.

Benotung

Geschmack & Konsistenz: 6

Beilage: 7 (gemischter Salat)

Service: 8

Preis: 7 ( 2 Knödel um 8,5 Euro)

Gesamt: 28

Kaspressknoedel Sonnenstein

Tag 2: Tegernsee – Mittenwald

Am nächsten Morgen werden wir gleich mit einem herrlichen Wetter und einem Traumblick auf den Tegernsee belohnt. Somit steht einem erfolgreichen Radtag nichts im Weg. Der Tag beginnt mit einer gemütlichen Seeumrundung: vom Ostufer fahren zum Westufer. Bei Abwinkel beginnt die Steigung.

Die Steigung fängt gemütlich an. Kurz hatten wir die Hoffnung, dass so bleiben würde, doch alsbald begann der Anstieg knackig zu werden. Bei der Aualm endeten unsere Anstrengungen. Doch wer rastet der rostet ist unser Motto. Somit ließen wir die Alm hinter uns. Es folgt ein kurzer Trail bevor wir beim Hirschtalsattel (wohlgemerkt nicht Hirschtalgsattel) auf einer Forststraße ins Tal stürzen, die bei Lenggries endet.

Da uns wenig Zeit zum Verweilen bleibt, setzen wir unsere Tour fort ohne einen Lokalaugenschein zu machen. Entlang wenig befahrener Wege lassen wir Obermurrach hinter uns und gelangen schließlich ins Schwarzbachtal. Die Forststraße endet vor der Rautalm (unbewirtschaftet aber mit der Möglichkeit Wasser zu tanken). Die letzten Meter dorthin fahren wir auf einem Singletrail. Bis zum Bach kann man noch am Rad bleiben, dann wartet eine kurze Schiebepassage auf uns, die oberhalb der Orterer Alm endet.

Vom Langeneck-Sattel steuern wir die Tanner Alm an. Hier erwartet uns ein schönes Panorama und später ein kurzer flowiger Singletrail. Schlussendlich bleibt uns nur noch auf der Forststraße nach Jachenau zu fahren.

Auf der Mautstraße (sie ist für Radfahrer kostenlos) fahren wir zum Walchensee. Die landschaftliche Schönheit lädt zum Verweilen ein. Die restlichen Kilometer bis nach Mittenwald bestreiten wird auf der Bundesstraße bzw. Radweg.

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